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TV Möglingen - F1

Rückraum vom Tor fernhalten

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen im Derby beim TV Möglingen

Nach dem Auftaktsieg gegen den TV Grenzach müssen die Drittliga-Handballerinnen im ersten Auswärtsspiel beim TV Möglingen antreten, der vom Ex-Waiblinger Jürgen Krause trainiert wird. „Wir müssen den starken Rückraum des TV in den Griff kriegen“ sagt VfL-Trainer Paul Herbinger.


TV Möglingen (9. Platz, 2:2 Punkte) – VfL Waiblingen (5. Platz, 2:0 Punkte/Sonntag, 16.30 Uhr). Großen Respekt hatte der Waiblinger Trainer Paul Herbinger vor dem Auftaktgegner TV Grenzach – und der war nicht unbegründet. „Es war der erwartet schwere Gegner“, sagt er. Er sei froh darüber, dass der VfL die noch nicht eingespielten Grenzacherinnen so früh in der Saison vorgesetzt bekam. Grenzach habe vier bis fünf überragende Spielerinnen. „Da wird sich noch so mancher Gegner wundern.“

Gefallen hat Herbinger die kämpferische Leistung seiner Mannschaft, die das Spiel in der Schlussphase nach zwischenzeitlichem Rückstand noch zum 31:29-Sieg drehte. Auch spielerisch habe er gute Aktionen gesehen. „Alles in allem war die Leistung okay.“

Der Gegner am Sonntag, der TV Möglingen, hat bereits zwei Spiele absolviert. Zum Saisonauftakt bezwang das Team des ehemaligen Waiblinger Trainers Jürgen Krause den TV Nellingen II mit 25:23. Erwartungsgemäß nichts zu holen gab’s anschließend beim SV Allensbach – wobei die 22:31-Niederlage jedoch ein wenig täuscht: Zur Halbzeit lagen die Möglingerinnen beim 12:15 durchaus noch in Reichweite.
Körperbetonte Spielweise

Hatte Jürgen Krause in den Spielzeiten zuvor meist mit einem überschaubaren Personalbestand zu kämpfen, sieht’s in dieser Saison deutlich besser aus. 15 Spielerinnen hat der Trainer im Kader – wobei Neuzugang Theresa Fischer (TV Pflugfelden) und Jasmina Jaksche derzeit mit Kreuzbandrissen auf Eis liegen. Neu im Team ist auch Anita Koziol, die vor zwei Jahren beim Erstligisten SG BBM Bietigheim am Ball war. Linkshänderin Katrin Gall spielte 2010/2012 noch in der ersten Mannschaft des TVM, rückte dann in die zweite Mannschaft zurück.

Paul Herbinger hat sich den Gegner bei dessen Sieg gegen den TV Nellingen II angesehen. Eindruck auf ihn gemacht hat der starke Rückraum um die Spielmacherin Julia Bauer. Auf den Halbpositionen versuchten Francis Tief und Anke Czöczock, sich mit körperbetontem und kompromisslosem Spiel Respekt zu verschaffen. Dabei erzielten sie viele Tore oder kreierten Siebenmeter. „Wir müssen schauen, dass wir sie von unserem Tor weghalten“, sagt Herbinger. „Wenn wir sie agieren lassen, wird’s eng für uns.“ Zudem sei der Gegner zu Hause deutlich stärker als in der Fremde.

Der Derbycharakter dürfte für zusätzliche Brisanz sorgen. Zudem kennen sich die beiden Trainer sehr gut, große Geheimnisse wird’s also nicht geben.

Der VfL wird nicht in Bestbesetzung nach Möglingen reisen. Silke Heimburger ist auf einer Fortbildung, Franziska Ramirez (Fußverletzung) immer noch nicht fit: Es steht noch mal ein Arzttermin an. Beinahe hätte der VfL auf Katharina Winger verzichten müssen. Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen des Deutschen Handball-Bundes darf sie nun erst nach dem Möglingen-Spiel zum Lehrgang der Junioren-Nationalmannschaft anreisen. Die mit Doppelspielrecht ausgestattete Anja Brugger ist für FA Göppingen im Einsatz. Auf die Spielberechtigung von Tanja Padutsch (Doppelspielrecht beim TuS Metzingen) warten die Waiblinger noch.

Keine Probleme mehr scheint die zuletzt angeschlagene Tanja Pfahl zu haben.

Quelle: ZVW



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