VfL Waiblingen - Gesamtverein

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F1 - Grenzach

Trainer Paul Herbinger feierte eine gelungene Saisonpremiere mit dem 3. Liga Damen des VfL Foto: VfL WN

Trainer Paul Herbinger feierte eine gelungene Saisonpremiere mit dem 3. Liga Damen des VfL Foto: VfL WN

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – TV Grenzach 31:29 (14:11)

So macht man’s spannend

von Jörg Heinz
Gelungener Saisoneinstand für die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen: Gegen den TV Grenzach gelang ein 31:29. Die VfL-Frauen machten es dabei allerdings unnötig spannend: Sie verspielten zwischenzeitlich eine Fünf-Tore-Führung, bevor sie sich mit einer starken kämpferischen Leistung doch durchsetzten.

Die Regio-Hummeln aus Grenzach reisten mit einem wurfgewaltigen und großgewachsenen Rückraum an. Diesen galt es möglichst früh zu stören, um die Würfe aus der Distanz weitgehend zu verhindern. Dies gelang dem VfL zu Beginn sehr gut, besonders Sina Bast wusste die 2,04 Meter große linke Rückraumspielerin Stoica gut zu bekämpfen. So gelang den Grenzacherinnen erst nach vier Minuten der erste Treffer.

Nachdem Anna-Lena Unseld per Siebenmeter und Stephanie Heinz durch ein Kontertor auf 6:3 erhöht hatten, sah sich der Gästetrainer nach neun Minuten gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. Zunächst half dies aber auch nicht. Ronja Grabowski parierte die nächsten zwei Würfe bravourös.

Der VfL versäumte es aber, sich weiter abzusetzen, da zu diesem Zeitpunkt zu viele technische Fehler passierten. Nach fünf weiteren torlosen Minuten kamen die Gäste dann auf 7:6 heran. Mit einigen einfachen Toren aus dem Rückraum konnte der VfL jedoch eine Drei-Tore-Führung bis zur Halbzeit herausspielen, so dass beim Stand von 14:11 die Seiten gewechselt wurden.

Beim 18:13 schien alles gelaufen

Die zweite Hälfte musste Grenzach mit doppelter Unterzahl beginnen, da kurz vor dem Wechsel zwei Spielerinnen mit einer Zwei-Minuten-Strafe bedacht worden waren. Dies nutzten die VfL-Spielerinnen und zogen auf 18:13 davon.

In der 36. Minute drehte sich aber das Blatt, und nun musste Waiblingen sich in doppelter Unterzahl den Angriffen der Gäste erwehren. In dieser Phase verkürzten die Gäste auf zwei Tore Rückstand. Der VfL schaffte es jetzt nur noch selten, frei vor das gegnerische Tor zu kommen, und die daraus folgenden Einzelaktionen führten nicht zum gewünschten Erfolg. Die logische Konsequenz war der 21:21-Ausgleich in der 43. Minute.

Nun wogte das Spiel hin und her, bis sich der VfL in der 58. Minute durch Tanja Pfahl auf 29:27 absetzen konnte. Unbeeindruckt davon glichen die Gäste noch einmal aus. Die letzte Minute gehörte aber den Hausherrinnen, und mit einer Energieleistung in Abwehr und Angriff wurde der 31:29-Endstand erspielt.

Projekt: Siebenmeter üben

Insgesamt gesehen fehlte dem VfL noch etwas die Abstimmung in der Abwehr, und es wurden einige freie Würfe leichtfertig vergeben. Dringend verbesserungswürdig: Das Team verwarf alleine vier Siebenmeter. Die kämpferische Leistung stimmte jedoch bei allen Spielerinnen.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Stockhorst (4), Heimburger (1), Unseld (8/5), Pfahl (8), Heinz (3), Winger, Bast (5), Frick (1), Kotzian (1), Kiank.

------------------------------------------------------------------------------------------------- Und das schreibt unser Gast der TV Grenzach
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TV Grenzach ohne Glück in Waiblingen

Der TV Grenzach bleibt zwar punktlos, doch das knappe 29:31 (11:14) beim VfL Waiblingen stimmt Trainer Michael Matschenz zuversichtlich. Er registrierte „eine deutliche Aufwärtstendenz“. Vor allem im Angriff habe seine Mannschaft geglänzt.

Es wäre sogar noch mehr drin gewesen. Schließlich hätten beide Teams in den letzten zwölf Minuten auf Augenhöhe gespielt. Zu der Zeit wandelten die Gäste einen dauerhaften Rückstand, den sie sich schon zu Beginn eingehandelt hatten, in eine 25:24-Führung um. „Wir waren anfangs übermotiviert, schlossen zu schnell ab und kassierten dadurch schnelle Kontertreffer“, urteilte Matschenz.

Tore TV Grenzach: Huttova 13/5, Stoica 7, Matschenz 4/1, Tudor 2, Pelka-Fedat, Stupar, Kovacikova je 1.

Quelle: Südkurier



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