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F1 - TV Grenzach

Am Sonntag wird’s ernst für Silke Heimburger und den VfL Waiblingen. Mit dem TV Grenzach kommt eine mit etlichen Ex-Nationalspielerinnen gespickte Mannschaft in die Rundsporthalle. Foto: ZVW

Am Sonntag wird’s ernst für Silke Heimburger und den VfL Waiblingen. Mit dem TV Grenzach kommt eine mit etlichen Ex-Nationalspielerinnen gespickte Mannschaft in die Rundsporthalle. Foto: ZVW

VfL zum Auftakt gegen den großen Unbekannten

Handball, 3. Liga, Frauen: Der TV Grenzach kommt mit einer Ostblock-Auswahl in die Rundsporthalle

Mit einer Woche Verspätung starten die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen am Sonntag in die Saison. Um 15 Uhr gastiert der schwer einzuschätzende TV Grenzach in der Rundsporthalle. „Wir wissen wenig über den Gegner“, sagt VfL-Trainer Paul Herbinger. Die personelle Lage in seinem Team sei „noch ein bisschen undurchsichtig“.


Das Auftaktspiel des VfL in Großbottwar musste verlegt werden, da der Gegner keine Halle zur Verfügung hatte. Nun starten die Waiblingerinnen am Sonntag mit einem Heimspiel – gegen eine Mannschaft mit vielen Unbekannten. Seit Jahren schon deckt sich der Verein vom Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz mit hochkarätigen Spielerinnen ein, vornehmlich aus dem Osten. So richtig funktioniert hat es selten, in der vergangenen Saison entkam der TV nur knapp dem Abstieg.

In dieser Spielzeit strebt die Mannschaft von Trainer Michael Matschenz einen Platz im Mittelfeld an. Die Strategie blieb unverändert. Nur zwei Deutsche stehen im Zwölfer-Kader, von den fünf neuen Spielerinnen kommt keine aus Deutschland: Nina Kosirelova (ZTK Koka/Slowenien), Katarzyna Demianczuk (UKS Finepharm Polkowice/1. Liga Polen), Silvija Klavina (HSV Bergtheim/lettische Nationalspielerin), Margorzata Sabajtis (MKS Sambor Tczew/Polen), Zuzana Huttova (UHC Eggenburg/Österreich, Ex-Junioren-Nationalspielerin aus der Slowakei). Bereits in der vergangenen Saison spielte beim TV die frischgebackene slowakische Nationalspielerin Petronela Kovacikova, die zwei Meter große Rückraumspielerin Ana-Maria Stoica (Rumänien) und Monika Pekla-Fedak. Letztere, ehemalige polnische Nationalspielerin, fehlte im Vorjahr wegen eines Kreuzbandrisses fast komplett. Zum Saisonauftakt mussten sich die Grenzacherinnen dem SV Allensbach mit 28:34 geschlagen geben. Der letztjährige Vizemeister zählt allerdings auch in diesem Jahr wieder zu den Titelkandidaten. Grenzach spielte gut mit, bekam aber eine ehemalige Waiblingerin nicht in den Griff: Erika Lukoseviciute erzielte gleich 20 (!) Tore.

Eine Spielerin solchen Kalibers hat der VfL aktuell nicht in seinen Reihen, ist aber qualitativ sehr gut besetzt in dieser Spielzeit. Was indes nicht bedeutet, dass der neue Trainer Paul Herbinger frei von Sorgen wäre. Gut die Hälfte der Mannschaft quälte sich mit Wehwehchen durch die Vorbereitung oder fehlte ganz. Auf keinen Fall beim Saisonauftakt dabei sein werden die beiden kreuzbandgeschädigten Langzeitverletzten Sulamith Klein und Claudia Marczynski.

„Die personelle Lage ist noch ein bisschen undurchsichtig“, sagt er. Wohl eher nicht spielfähig sein wird Neuzugang Franziska Ramirez (Bänderverletzung). Tanja Pfahl war die Woche über krank, ihr Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Vier weitere Rückraumspielerinnen seien fit: Katharina Winger, Sina Bast, Anne-Lena Unseld und Silke Heimburger. Unter Umständen kann der VfL auch Tanja Padutsch einsetzen. Der TuS Metzingen spielt schon am Samstag. „Es ist aber die Frage, ob die Metzinger sie freigeben.“ Einen Neuzugang hat der VfL auch zu vermelden: Die 16-jährige Rückraumspielerin Laura Kiank spielt nebenbei in der A-Jugend in Böhmenkirch/Treffelhausen. „Sie ist ein großes Talent“, sagt Herbinger. „Wir wollen sie langsam einbauen.“

Weil die Grenzacher „entgegen aller Verpflichtungen“ (Herbinger) keine Videos ihrer Spiele zur Verfügung stellen, hat der Trainer wenig Informationen über den Gegner. Individuell sei Grenzach stark, habe zwei, drei Spielerinnen, die eine Partie alleine entscheiden könnten. „Vielleicht ist’s auch mal ganz gut, wenn man mit offenen Gedanken in ein Spiel geht.“

Quelle: ZVW



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