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Frauen 2

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A-Jugend soll Klassenerhalt schaffen

VfL Waiblingen II. Hinten von Links: Ramona Torregrossa, Tabea Schmidt, Nele Kopp, Katharina Winger, Fabienne Fischer, Stefanie Weidinger, Trainer Nadir Arif. Vorne: Claudia Marczynski, Yvonne Stadler, Stephanie Frick, Hanna Bauer, Denise Körner, Lisa Rützler, Laura Lier. Es fehlen Lena Scheifele, Pauline Otto, Lena Leßig. Foto: ZVW

Handball-Württembergliga, Frauen: VfL Waiblingen II hat alle erfahrenen Spielerinnen verloren

Trainerin weg, Spielerinnen weg: Nach der vergangenen Saison in der Handball-Württembergliga Nord ist die zweite Frauenmannschaft des VfL Waiblingen auseinandergebrochen. Mangels Alternative soll’s nun die A-Jugend richten. Überwiegend 17-jährige Spielerinnen stehen vor der schwierigen Aufgabe, den Abstieg zu verhindern.


Einen großen Krach habe es nicht gegeben, versichert Jörg Heinz, Frauen-Spielleiter beim VfL. Allerdings ist der Umbruch bei Waiblingen II gewaltig. Trainerin Maren Kölz hat ihr Amt aus beruflichen Gründen niedergelegt, Co-Trainerin und Spielerin Bettina Bay ihre Karriere beendet. Auch Vera Kretschi spielt nicht mehr. Saskia Stimmler, eine von vier Kreuzbandverletzten des VfL II aus der abgelaufenen Saison, schloss sich dem Drittligisten TV Großbottwar an. Die ebenfalls lange verletzte Lea Peifer ist künftig für den Landesligaaufsteiger SV Remshalden am Ball.

Zwei erfahrene Spielerinnen wären dem VfL II nach dem Aderlass geblieben: Torhüterin Nadja El-Kurd sowie Jessica Cyklarz (Linksaußen, Halblinks). „Doch die Aussage der beiden war mehr oder minder: Wir wollen nicht nur mit jungen Spielerinnen spielen“, so Heinz. So verließen auch Cyklarz und El-Kurd den Verein und wechselten zum Ligakonkurrenten SC Korb.

„Ich hätte schon lieber eine starke Württembergliga-Mannschaft gehabt“, sagt der Waiblinger Frauen-Spielleiter. „Doch jetzt lautet der neue Plan, das Augenmerk auf unsere A-Jugend zu richten.“ Aus dem Kader der abgelaufenen Spielzeit ist dem VfL nur noch Lena Scheifele geblieben. Sie ist mit ihren 23 Jahren nun die älteste Spielerin im Team. Es folgen die einzigen Zugänge Claudia Marczynski (22) und Stephanie Frick (21). Die beiden kommen von höherklassig spielenden Clubs (siehe Kasten) und werden auch im Kader der ersten Mannschaft des VfL geführt. Doch schon vor Saisonbeginn gibt es eine Hiobsbotschaft: Marczynski hat sich jüngst einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt für mindestens ein halbes Jahr aus.

Eine logische vereinsinterne Lösung gibt’s in Sachen Trainer. Nachwuchscoach Nadir Arif betreut die A-Jugend des VfL nun künftig auch in der Frauen-Württembergliga. Eigentlich war Roland Stark, zuvor beim TSV Schmiden, als Nachfolger für Maren Kölz angekündigt worden. „Aufgrund der Konstellation haben er und Nadir aber gesagt, das macht keinen Sinn“, erläutert Heinz. Stark sei indes jederzeit sprungbereit, wenn der VfL ihn brauche.

Nadir Arif sagt, der Abgang fast aller Spielerinnen des VfL II habe auch damit zu tun, „dass der Fokus beim Verein auf der ersten Mannschaft liegt“. Der Trainer ist erst 29, hat aber bereits Erfahrungen in höheren Ligen gesammelt. In der Rückrunde der Saison 2011/2012 coachte er das Drittligateam des VfL.

Die Aufgabe mit der A-Jugend in der Württembergliga sei sehr schwierig, sagt Arif. „Unser Ziel ist es, nicht abzusteigen. Wir müssen von Spiel zu Spiel gucken.“ Es gehe außerdem darum, die Mannschaft weiterzuentwickeln.

Wie die A-Jugend bei den Frauen zurechtkommt, wird sich erstmals am Samstag zeigen. Von 20 Uhr an bestreitet der VfL Waiblingen II sein erstes Saisonspiel beim TSV Schwieberdingen.

Quelle: ZVW



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