VfL Waiblingen - Gesamtverein

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01.08.12 - Männer 1 -

Männer Spielwart Thomas Schmid freut sich über die Neuverpflichtung von Alexander Heib (Foto: VfL Waiblingen / Jürgen Weber )

Männer Spielwart Thomas Schmid freut sich über die Neuverpflichtung von Alexander Heib (Foto: VfL Waiblingen / Jürgen Weber )

Heib geht zum VfL Waiblingen

Alexander Heib ist Bittenfelder durch und durch. Als Spieler hat er die Aufstiege des TVB bis in die zweite Handball-Bundesliga miterlebt. Und nun diese Meldung: Heib tritt künftig für den Stadtrivalen VfL Waiblingen an, drei Klassen tiefer. Besonders brisant ist, dass das Team in der Württembergliga auch gegen den TV Bittenfeld II spielt.

Es habe keinen Ärger zwischen dem Spieler und der Bittenfelder Vereinsführung gegeben, beteuern alle Beteiligten. Denn schließlich hat der VfL Waiblingen Alexander Heib nicht vom TVB abgeworben. Der 25-Jährige hatte seinen Heimatverein, für den er bereits als Kind spielte, bereits vor der Saison verlassen. Der Wechsel zum Drittligisten Stuttgarter Kickers war unter Dach und Fach gewesen. Als Grund gab Heib berufliche Gründe an.

Doch dann gingen die Kickers pleite, der Rückraumspieler stand plötzlich ohne Verein da. Nach Absprache mit dem Bittenfelder Coach Günter Schweikardt trainierte Heib zuletzt einige Wochen in der Vorbereitungsphase mit dem Zweitligateam mit. Aber aus einer Rückkehr ist nichts geworden. Dabei sagt Heib: „Ich hätt’s mir schon vorstellen können. Die Trainingseinheiten mitzumachen, hätte ich schon hingekriegt.“ Und Schweikardt sagt: „Wir hätten es uns auch vorstellen können. Spieler wie Alex Heib hat man immer gern in der Mannschaft.“

Wenn beide wollten, woran hat’s dann gehapert? Der Grund sei die Saisonplanung des TVB gewesen, der Club hatte bereits einige Neuverpflichtungen getätigt. „Es ist schwierig für den Trainer, zu sagen: Du bist wieder dabei“, so Heib. Er als Spieler würde es auch als komisch empfinden, wenn plötzlich noch eine Alternative für seine Position da sei. „Ich komm’ kurz vor dem Vorbereitungsstart, und die Kaderplanung ist gemacht. Der Trainer hat schon andere Aufstellungen im Kopf.“ Und Finanzielles stehe auch zur Debatte.

„Für Außenstehende ist das schwer nachzuvollziehen“

Das bestätigt der Bittenfelder Coach, gleichzeitig Sportlicher Leiter. Der Club lasse sich immer einen Spielraum, um während der Saison reagieren zu können, etwa, wenn sich ein Spieler verletzt. Die Saison habe noch nicht mal angefangen, es sei daher nicht sinnvoll, den Spielraum jetzt schon einzuschränken. „Für Außenstehende ist das viel schwerer nachzuvollziehen als intern.“

Zwischen Heib und dem TVB sei dennoch abgemacht gewesen, über die Rückkehr des Spielers bis Anfang August zu entscheiden. „Aber jetzt hat er sich schon entschieden“, sagt der Trainer. „Meines Erachtens nach macht er’s richtig.“ Alexander Heib sagt, er habe Günter Schweikardt in der vergangenen Woche per E-Mail über seinen Wechsel informiert.

Bleibt die Frage, warum der quirlige Spielgestalter zum VfL Waiblingen geht. Angesichts der legendären Konkurrenz der beiden Clubs wirbelt Heib mit seinem Wechsel ordentlich Staub auf. Zumal der VfL nur in der Württembergliga spielt und ein Gegner dort die zweite Mannschaft des TV Bittenfeld ist. Warum ist Heib dann nicht gleich zum TVB II gegangen? „Das wollte ich grundsätzlich nicht machen. Das wäre zu nah dran gewesen.“ Außerdem hätte in diesem Fall ein Ziel gefehlt. Der VfL dagegen, der im vergangenen Jahr erst in der Aufstiegsrelegation scheiterte, wolle diesmal unbedingt rauf in die Baden-Württemberg-Oberliga.

Vor sechs Jahren hätte er nicht zum VfL gewechselt, gibt Heib zu. „Ich muss momentan aber gucken, dass für mich eine optimale Situation entsteht. Ich wollte in der Region bleiben und nicht so weit fahren.“ Es gebe nach der Insolvenz der Kickers keinen weiteren nahe gelegenen Verein, der in der dritten Liga spielt.

Alexander Heib sagt, er sei zunächst skeptisch gewesen, von der zweiten Liga in die Württembergliga zu wechseln. „Aber der VfL hat ein ganz gutes Konzept, ein klares Ziel und eine gute Mannschaft. Das Handballspielen steht im Vordergrund, man hat nicht immer einen Riesendruck wie in der zweiten Liga. Ich freue mich auf die Aufgabe.“

Alexander Heib

Heib hat 1992 bei den Minis des TV Bittenfeld begonnen. Mit 17 Jahren spielte er bereits für das damalige Regionalligateam und stieg mit dem TVB 2006 in die zweite Bundesliga auf.

Er absolviert ein dreijähriges BA-Studium zum Fitness-Ökonomen.

Quelle: ZVW



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