VfL Waiblingen - Gesamtverein

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13.05.12 - Männer 1 -

Es hat nicht ganz gereicht für den VfL zum Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga. Trainer Michael Stumpp (rechts) tröstet hier Uli Schmid, der in Wangen eine prima Leistung zeigte. Foto: ZVW

Es hat nicht ganz gereicht für den VfL zum Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga. Trainer Michael Stumpp (rechts) tröstet hier Uli Schmid, der in Wangen eine prima Leistung zeigte. Foto: ZVW

Waiblinger Aufstiegstraum ist geplatzt

Der Traum vom Aufstieg in die Handball-Baden-Württemberg-Oberliga ist geplatzt: In der Aufstiegsrunde unterlag der VfL Waiblingen bei der MTG Wangen mit 33:36. Damit stehen die SG Lauterstein und die MTG Wangen vorzeitig als Aufsteiger fest.

Aufstiegsrunde MTG Wangen – VfL Waiblingen 36:33, TSV Deizisau – SG Lauterstein 26:33. Tabelle 1. SG Lauterstein (9:1 Punkte/147:131 Tore); 2. MTG Wangen (7:3/158:134); 3. VfL Waiblingen (4:6/146:148); 4. TSV Deizisau (0:10/129:167).

Erhobenen Hauptes verließen die Waiblinger Spieler nach dem Schlusspfiff das Spielfeld. Obwohl der VfL das Spiel verloren hatte und der Aufstieg damit bereits am vorletzten Spieltag zuungunsten der Waiblinger entschieden ist, waren die unglaublich zahlreichen Fans stolz auf ihre Mannschaft. Nach einem aufopferungsvollen Spiel mit einer gigantischen Atmosphäre fehlte am Ende das gewisse Quäntchen zum durchaus möglichen Erfolg. Doch dem VfL Waiblingen fehlte in Wangen das notwendige Glück und die letzte Abstimmung in der Abwehr, die den Gastgebern zu viele Treffer ermöglichte.

Waren es vor einer Woche noch die Waiblinger, die einen Glanzstart hinlegten, war es diesmal die MTG, die bestens ins Spiel fand. 6:2 stand es nach acht Minuten, 10:5 nach zwölf. Früh gerieten die Gäste in Gefahr, auf die Verliererstraße zu kommen. Lediglich von Johannes Felden ging echte Torgefahr aus, doch auch er scheiterte bei einigen Wurfversuchen. Letztendlich waren die Felden-Tore sowie einige Kreistreffer von Kallenberg und Hellerich zu wenig, um das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Zur Halbzeit führte Wangen hochverdient mit 17:12 und es blieb nur die Hoffnung, dass sich der VfL - wie schon so oft - in den zweiten 30 Minuten steigern würde.

Einmal mehr war es Axel Steffens, der sich nicht geschlagen geben wollte. Drei Tore durch ihn und beim 15:18 war der VfL wieder in Lauerstellung. Trainer Michael Stumpp brachte nun für den durch Krankheit angeschlagenen Flaviu Onofras Uli Schmid und landete damit einen Volltreffer. Das Waiblinger Urgestein zerriss sich förmlich für seine Mannschaft und zeigte sein bestes Oberligaspiel. Sicher vom Siebenmeterstrich, überzeugte er auch aus dem Rückraum und avancierte mit acht Treffern zum zweitbesten Waiblinger Torschützen. Immer wieder verkürzten die Gäste auf drei Treffer. Und hätte Wangen nicht Timo Feistle gehabt, das Spiel wäre längst gekippt. In der 39. Minute sah der Wangener Torhüter Engler nach einem Foul beim Gegenstoß regelgerecht die Rote Karte, aber Feistle traf auch in Unterzahl nach Belieben. Im Waiblinger Tor löste Marc Krammer Maik Hammelmann ab, und auch nach seinen Paraden glaubten die Fans immer noch an die Wende. Mit zwei Bussen und zahlreichen Autos waren sie angereist, sorgten zu einem Großteil für die bombastische Stimmung in der proppenvollen Argenhalle. Bis zum 28:25 hatte Waiblingen immer wieder die Möglichkeit, auf zwei Tore zu verkürzen. Doch es war wie verhext, dieser Schritt wollte nicht gelingen. Zwei Wangener Treffer zum 30:25 bedeuteten noch lange nicht die Entscheidung. Uli Schmid und Axel Steffens gaben die Antwort zum 27:30. Doch Wangen spielte wie entfesselt. Traf es nicht, eroberte es sich viele Abpraller, das Spiel war am Siedepunkt angelangt. Auch Arne Baumann spielte einen klasse Linksaußen, überzeugte mit hundertprozentiger Wurfquote und kämpfte bis zum Umfallen. Am Ende lief einfach die Zeit davon.

Zwar gewann Waiblingen die zweite Halbzeit mit 21:19, doch in Summe stand somit die 33:36-Niederlage auf dem Papier. Die Art und Weise der Niederlage war jedoch Sinnbild für eine überragende Saison 2011/2012: Der VfL gab nie auf. Die wiedergewonnenen zahlreichen Handballfans in Waiblingen lassen einen mehr als positiven Ausblick auf die Zukunft zu. Doch zuerst gilt es, sich im eigentlich bedeutungslosen Spiel an Himmelfahrt gegen den TSV Deizisau würdevoll vom eigenen Publikum in die Sommerpause zu verabschieden. Und zu Hause ist der VfL in dieser Saison immerhin ungeschlagen.

MTG Wangen: Nerger, Engler; Rosenwirt (9/3), Staudacher (4), Meier (2), D. Köhler (3), Feistle (10/1), Bader (1), Wachter (2), T. Köhler (2), Geyer (3).

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Johansson, Hellerich (4), C. Schmid, Kallenberg (2), Mayer Felden (5), U. Schmid (8/3), Abelmann, Härtl, Steffens (11/2), Onofras, Baumann (3).

Quelle: ZVW



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