VfL Waiblingen - Gesamtverein

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06.05.12 - Männer 1 -

06.05.12 - Männer 1 -

Punkteteilung – Aufstiegsrennen bleibt offen

Aufstiegsrunde Württembergliga Männer VfL Waiblingen – MTG Wangen 28:28 (13:16)

von Frank Ader
700 Zuschauer brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Mit einer wahnsinnigen Atmosphäre und einem Spielverlauf, der den Anhängern beider Mannschaften viele Höhen und Tiefen bescherte, herrschte eine gigantische Stimmung. Bedenkt man, dass der VfL bereits mit sechs Toren im Rückstand lag und 70 Sekunden vor dem Ende noch mit zwei, ist die Punkteteilung sicherlich als Punktgewinn zu werten.

Dabei erwischte Waiblingen einen Glanzstart. 3:0 stand es nach fünf Minuten, weitere fünf Minuten waren verstrichen und die Gastgeber führten gar mit 6:2. Die Abwehr stand sicher und ermöglichte zahlreiche Kontertore. Doch verliefen die ersten zehn Minuten überragend, folgten umgehend sieben katastrophale Umdrehungen auf der Uhr. Die MTG Wangen wurde geradezu eingeladen, nicht nur in die Begegnung zurückzukommen, sondern diese zu drehen. Viel zu leichtfertig verschenkte man im Angriff durch zahllose Fehlpässe die Bälle und auch die Abwehr vergaß alle einstudierten Abläufe. 0:7 endete dieser schaurige Abschnitt. Der Rest der ersten Halbzeit war ausgeglichen, vor allem dank der vier Treffer von Marc Kallenberg blieb der VfL im Spiel und folgerichtig führte Wangen zur Pause beim 13:16 immer noch mit drei Toren. In der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte standen die Zeichen ganz auf Niederlage. Waiblingen lief sich immer wieder an der zum Teil überharten Wangener Abwehr fest. Wangen kassierte zwar Zeitstrafe um Zeitstrafe, doch aus den vielen Überzahlmöglichkeiten konnten sich die Remstäler keinen Vorteil verschaffen. Im Gegenteil, in schöner Regelmäßigkeit verlor Waiblingen diese an sich gute Ausgangsposition. 17:23 lautete der Rückstand, ehe Waiblingen den Schalter endlich wieder umlegen konnte. Nun begann eine auch stimmungsmäßig selten gesehene Aufholjagd. Axel Steffens und Flaviu Onofras, die bis dahin eher durch zahllose Fehlabspiele und unglückliche Torwürfe aufgefallen waren, nahmen das Heft in die Hand. Mit Dynamik, Leidenschaft und Treffsicherheit führten sie den VfL heran. 21:25 stand es nach 50 Minuten. Nun traf auch noch Johannes Felden und erzielte nach 54 Minuten den viel umjubelten 25:25 Ausgleich. In nur neun Minuten war es gelungen, einen Rückstand von sechs Toren zu egalisieren und die dramatische Endphase begann. Nach dem 26:26 hatte Waiblingen sogar die Führung auf der Hand, scheiterte aber am Gästetorhüter. Plötzlich sah sich Waiblingen erneut auf der Verliererstraße. Äußerst umstrittene Siebenmeterentscheidungen, stets zu Ungunsten der Heimmannschaft, brachten zum einen die MTG Wangen wieder mit zwei Toren in Front und zum anderen erbosten sich die Waiblinger Fans ob dieser Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. Aber Waiblingen wollte nicht verlieren. Es waren nur noch 70 Sekunden zu spielen, Michael Stumpp nahm den Torwart vom Platz und Flaviu Onofras erzielte den 27:28 Anschluss. Im nächsten Angriffsversuch der Gäste krönte Maik Hammelmann seine starke Leistung in der zweiten Halbzeit. Er entschärfte den Wurf des besten MTG-Spielers Timo Feistle und ermöglichte seiner Mannschaft noch die Ausgleichschance. Mit einer großen Selbstverständlichkeit nahm sich Axel Steffens diesen letzten Wurf und vollstreckte zum 28:28. Somit bleibt der VfL einen Punkt hinter Wangen und hat es am kommenden Samstag selbst in der Hand, die Allgäuer zu überholen. Dazu bedarf es aber einer konstanteren Leistung, als diese samstägliche Achterbahnfahrt in der Rundsporthalle, sonst kann man in der Hölle Süd nicht bestehen.

VFL Waiblingen: Hammelmann, Krammer, Hellerich 1, C. Schmid 3,Kallenberg 4, Mayer 1, Felden 4, Härtl, Steffens 7/1, Baumann, Abelmann, Onofras 7, U. Schmid 1/1, Johansson



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