VfL Waiblingen - Gesamtverein

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01.05.12 - Männer 1 -

Christopher Schmid (Mitte) brachte gegen Deizisau viel Schwung ins Angriffsspiel. Foto: ZVW

Christopher Schmid (Mitte) brachte gegen Deizisau viel Schwung ins Angriffsspiel. Foto: ZVW

Optimaler Start in die Aufstiegsrunde

Aufstiegsrunde zur Baden Württemberg Oberliga
TSV Deizisau – VfL Waiblingen 30:36 (16:16)

von Frank Ader
Trainer Michael Stumpp sprach nach Spielende von einer super Mannschaftsleistung mit einer überragenden Abwehrarbeit. Wer jedoch meinte, beim vermeintlich größten Außenseiter in der Aufstiegsrunde gäbe es etwas geschenkt, hatte sich schwer getäuscht. Deizisau zeigte vor allem in den ersten 20 Minuten eine klasse Vorstellung und führte mit bis zu vier Toren.

Der VfL erwischte einen Traumstart. Zwei gute Defensivaktionen und Marcus Hellerich und Holger Mayer vollstreckten zum schnellen 2:0. Doch der TSV zeigte früh, dass er unbedingt vor heimischem Publikum die Punkte behalten wollte. Dank ihres stämmigen Kreisläufers Samuel Stoll und des treffsicheren Rückraumschützen Moritz Eisele führte der Gastgeber nach zehn Minuten mit 7:5. Im Waiblinger Angriff funktionierte in dieser Phase das Spiel über den treffsicheren Kreisläufer Marcus Hellerich und Axel Steffens war mit einigen schönen Einzelaktionen aus dem Rückraum erfolgreich. Dies reichte aber nicht, um die Deizisauer 14:10 Führung nach gespielten 20 Minuten zu verhindern. Doch nun funktionierte die Torwart-Abwehr Abstimmung vorzüglich, die Aufholjagd des VfL konnte beginnen. Zum ganz wichtigen Element im Waiblinger Spiel wurde dabei das Comeback von Marc Kallenberg. Man merkte Kallenberg seine 7wöchige Verletzungspause nicht an. Er verhalf dem Waiblinger Innenblock zu noch mehr Stabilität und bildete im Angriff im Wechselspiel mit Marc Hellerich ein starkes Kreisläuferduo. Auch Uli Schmid musste früh Verantwortung übernehmen und löste seine Aufgaben vorbildlich. Zusammen mit seinem Bruder Christopher brachte er viel Schwung ins Angriffspiel und konnte Axel Steffens immer wieder erfolgreich entlasten. So war zur Halbzeitpause bereits der 16:16 Ausgleich hergestellt. Bis zum 19:19 stand die Begegnung auf des Messers Schneide. Während Deizisau immer weniger Durchschlagskraft im Angriff zeigte, dominierten die Gäste zusehends das Geschehen. Nach der 23:21 Führung folgte Mitte der zweiten Hälfte ein Hattrick von Axel Steffens, Kallenberg erhöhte auf 27:21, die Vorentscheidung war gefallen. Nur Patrick Kleefeld gab sich noch nicht geschlagen, erzielte in den letzten zehn Minuten fünf Siebenmetertreffer, allerdings ohne seine Mannschaft ernsthaft zurück ins Spiel zu bringen. Bei den Remstälern überzeugte in der Schlussphase vor allem Johannes Felden mit wuchtigen, kaum zu haltenden Rückraumgeschossen. Und auch Arne Baumann trug sich noch zweimal in die Torschützenliste ein und glänzte mit einer 100%igen Wurfquote. Am Ende stand ein ungefährdeter 36:30 Sieg. Der Deizisauer Trainer Gengenbach akzeptierte die bessere Waiblinger Angriffsqualität in der zweiten Halbzeit und bescheinigte seiner jungen Mannschaft trotzdem mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde eine überraschend gute Saisonleistung. Der VfL kann nun in Ruhe das Duell der erstplazierten Wangen gegen Lauterstein am Mittwochabend beobachten, um sich danach dem nächsten Highlight zu widmen. Am Samstag gastiert schließlich der souveräne Sieger der Südstaffel in der Rundsporthalle.

VFL Waiblingen: Hammelmann, Krammer, Hellerich 5, C. Schmid 1, Mayer 1, Felden 7, U. Schmid 4/1, Härtl, Steffens 11/2, Baumann 2, Onofras 1, Abelmann, Johansson, Kallenberg 4



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