VfL Waiblingen - Gesamtverein

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22.04.12 - Männer 1 -

22.04.12 - Männer 1 -

Waiblingen dreht Heimspiel

Württembergliga Männer VfL Waiblingen – TV Oppenweiler 33:28 (13:16)

von Frank Ader
Nach altbewährtem Muster drehte der VfL wieder einmal ein Spiel, in dem man sich schon auf der Verliererstraße befand. Ein 9:1 Lauf Mitte der zweiten Halbzeit entschied die Begegnung und zeigte, welch Potential in der Mannschaft steckt, das in den Aufstiegspielen auch unbedingt abgerufen werden muss.

Dabei war der Start noch ganz ok. In einem von beiden Mannschaften sehr schnell gespielten Oberligaspiel führten die Gastgeber nach Toren von Holger Mayer und Axel Steffens nach sechs Minuten mit 5:4. Doch die Gäste aus Oppenweiler, die sich noch voll im Kampf gegen den Abstiegsrelegationsplatz befinden, wirkten entschlossener und drückten dem Rest der ersten Hälfte eindeutig ihren Stempel auf. Die Remstäler liefen immer einem zermürbenden Rückstand hinterher, der teilweise bis zu 3 Tore betrug. Beim 9:12 nach 20 Spielminuten brachte Trainer Michael Stumpp mit der Einwechslung von Uli Schmid etwas mehr Leben ins Spiel. Zusammen mit dem sehr treffsicheren siebenfachen Torschützen Marcus Hellerich schossen sie ihren VfL zum 13:13 Ausgleich. Vor der Pause jedoch kam noch der Rückschlag: zwei Waiblinger Unaufmerksamkeiten und schlampige Abspiele ermöglichten es dem TV binnen nur einer Minute, sich seine 3 Tore Führung wieder zurückzuholen und Waiblingen ging mit einem 13:16 recht deprimiert in die Kabine.

Dank des in der zweiten Halbzeit eingewechselten Marc Krammer wirkte die gesamte Defensive deutlich stabiler, was aber auch sicherlich daran lag, dass der TV Oppenweiler sein hohes Tempo nicht über 60 Minuten durchhalten konnte. Nach dem 18:20 folgten 13 Minuten, die ganz im Zeichen der schwarzweißen Mannschaft standen. Während Oppenweiler nur ein einziger Treffer in einer Überzahlsituation gelang, fanden die VfL Angreifer neunmal erfolgreich den Weg ins Ziel. Neben den weiterhin erfolgreich Marcus Hellerich und Axel Steffens schoss sich dabei Youngster Johannes Felden immer mehr in den Vordergrund. Wuchtige und dynamische Treffer von Außen sowie aus dem Rückraum brachten den Gästekeeper zur Verzweiflung. So stand es nach 52 Minuten 27:21, die Vorentscheidung war gefallen. Die Gäste versuchten mit einer offensiven Deckungsform das Spiel noch einmal zu drehen und erreichten damit zumindest eine deutliche Erhöhung der Trefferzahl auf dem Spielfeld. Am Waiblinger Vorsprung änderte sich bis zum 31:25 nichts. Erst drei Minuten vor dem Ende konnte Oppenweiler noch einmal bis auf 31:28 verkürzen, doch Uli Schmid und Steffen Härtl sorgten für den deutlichen 33:28 Endstand. Dank der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte war dies ein verdienter Waiblinger Sieg, der Hoffnung macht, dass der VfL im Mai zu seiner erfolgreichen Form zurückfinden kann.

VFL: Hammelmann, Krammer, Hellerich 7, C. Schmid 1, Mayer 3, Felden 7, Härtl 1, Steffens 9/2, Baumann 1, Abelmann, Onofras 1, U. Schmid 3, Hintennach, Johansson

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Stark angefangen, aber noch stärker nachgelassen:
Erlösender Sieg gelingt dem TV Oppenweiler nicht

Die Handballer des TV Oppenweiler haben beim Tabellenzweiten VfL Waiblingen stark angefangen, doch nach der Pause folgte ein Einbruch. Aus einer Drei-Tore-Führung wurde eine 28:33-Niederlage. Dem TVO droht weiterhin ein Abrutschen auf den Relegationsplatz, gegen Göppingen II muss am letzten Spieltag nun ein Erfolg her.

Das Handballspiel in der Rundsporthalle begann sehr temporeich. Bereits nach sieben Minuten hatten beiden Teams fünf Treffer erzielt. Der TVO steigerte sich dann jedoch in der Abwehr und machte den Gastgebern das Erzielen weiterer Tore schwerer. Oppenweiler ging einige Male mit zwei oder drei Toren in Führung. Allerdings leisteten sich die Gäste den einen oder anderen Fehlwurf zu viel, um weiter davon zu ziehen. Außerdem wussten die Waiblinger Fehlabgaben des Sturmfederteams konsequent zu nutzen: Sie erzielten Kontertore und blieben so in Schlagdistanz. Der VfL holte ein 9:12 auf und erzielte drei Minuten vor der Pause das 13:13. Das wurde Oppenweilers bis dato gutem Auftritt nicht gerecht, das holten die Gäste in den Minuten vor dem Seitenwechsel nach. Simon Binder erzielte mit einem sehenswerten Tor das 14:13, Hannes Stahl legte nach, dann gelang Sebastian Forch nach einem abgefangenen Ball kurz vor der Pause sogar noch das 16:13. Nach 30 Minuten sah es gut aus für die Gäste.

Der Tabellenzweite aus Waiblingen, der noch kein Heimspiel in dieser Runde verloren hat, meldete sich nach Wiederanpfiff aber schnell zurück. Johannes Felden warf nach 35 Minuten zum 16:16 ein. Oppenweilers Spiel hakte nun vor allem in der Offensive. Die spielerische Linie ging verloren, stattdessen versuchten die Spieler ihr Glück in Einzelaktionen. Doch sie fanden nur selten Lücken in der VfL-Abwehr, außerdem zeigte auch der Waiblinger Keeper Marc Krammer eine gute Leistung. Oppenweiler ging zwar noch einmal mit 20:18 in Führung (40. Minute), doch kurz darauf wendete sich das Blatt: Axel Steffens brachte den VfL nach vorn.

Oppenweilers Handballer flüchteten sich angesichts des Rückstandes in Aktionismus. Sie verloren zu oft das Auge für den besser positionierten Nebenmann und warfen aus ungünstigen Positionen. Das führte dazu, dass der bereits als Aufsteiger an der Aufstiegsrunde feststehende VfL immer öfter zu Konterchancen kam. Vor allem Felden tat sich als Abschlussspieler hervor. Beim 27:21 war acht Minuten vor dem Ende eine Vorentscheidung gefallen.

Die TVO-Trainer Hail und Scheib versuchten, dem Spiel durch einen Torwartwechsel - Stefan Merzbacher rückte zwischen die Pfosten - eine Wende zu geben. Das brachte jedoch wie eine offene Deckung aber nur kurzzeitig Besserung. Der TVO kam nur mühsam heran. Als Kai Sonnenburg das 28:31 erzielte, waren nur noch zwei Minute zu spielen. Zu wenig, um den VfL-Erfolg zu gefährden. Die erste Niederlage nach vier Spielen mit Siegen und Unentschieden war amtlich und deshalb müssen Oppenweilers Handballfans eine weitere Woche mit ihrem Team bangen.

VfL Waiblingen: Maik Hammelmann, Marc Krammer; Marcus Hellerich (7), Christopher Schmid (1), Holger Mayer (3), Johannes Felden (7), Uli Schmid (3), Christian Abelmann, Steffen Härtl (1), Axel Steffens (9/2), Falviu Onofras (1), Arne Baumann (1), Felix Hintenach, Martin Johannssen. -
Trainer: Michael Stumpp.

TV Oppenweiler: Marcel Wolf, Stefan Merzbacher; Lukas Binder (3), Simon Binder (9/5), Robin Czapek, Julian Diederich (n.e.), Sebastian Forch (1), Florian Frank (2), Jakob Jungwirth (3), Per Laukemann (n.e.), Kai Sonnenburg (4), Hannes Stahl (5), Ralf Hübl, Sascha Röhrle (1). -
Trainer: Dirk Hail und Bernhard Scheib.

Schiedsrichter:
Michael D'Alessandro (Ditzingen) und Frank Kraaz (Deizisau).

Zuschauer: 300.
Siebenmeter: 2/2 : 5/5.
Zeitstrafen: 4:2 Minuten (Johannsen, Abelmann - Stahl).
Spielfilm: 5:5, 8:10, 12:13, 13:16 - 20:20, 27:21, 31:28, 33:28.

Stimmen zum Spiel
TVO-Trainer Bernhard Scheib:
»In der ersten Halbzeit haben wir eine gute Abwehr gestellt. Leider haben wir unseren Vorsprung gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hergegeben. Wir sind vorne nicht mehr ins Spielen gekommen. Als wir dann hinten lagen, haben wir es immer mehr mit Einzelaktionen versucht. Damit war Waiblingen nicht mehr beizukommen.«

Quelle: Backnanger Kreiszeitung

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Bernhard Scheib bedauert, »dass wir Vorsprung
gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hergeben«


Mit einem Sieg hätten Oppenweilers Handballer in Punkto Ligaverbleib klar Schiff machen können. Doch die Hürde beim Tabellenzweiten Waiblingen war zu hoch. Trainer Bernhard Scheib stellte hernach fest, »dass heute einige Spieler nicht ihr Leistungsoptimum abgerufen haben.« So konnte es gegen den VfL, der sich im zweiten Durchgang steigerte und dem der Wille, die Heimspielreihe unbesiegt abzuschließen, anzumerken war, nicht reichen. Scheib bilanzierte: »In der ersten Halbzeit haben wir eine gute Abwehr gestellt. Leider haben wir unseren Vorsprung gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hergegeben. Wir sind vorne nicht mehr ins Spielen gekommen. Als wir dann hinten lagen, haben wir es immer mehr mit Einzelaktionen versucht. Damit war Waiblingen nicht mehr beizukommen.«

Weil die Konkurrenten im Abstiegskampf punkteten, liegt der TVO nur noch einen Punkt vor dem Relegationsplatz, den derzeit der TV Altenstadt einnimmt. Das bedeutet: Im abschließenden Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von Frisch Auf Göppingen braucht der TVO einen Erfolg. Ein Unentschieden würde auch reichen, aber darauf lässt es sich im Handball bekanntlich noch weniger als in manch anderen Sportarten spielen. Und das ist auch nicht das Ziel der Grün-Weißen: Für die gilt es, die Leistung vom Spiel in Waiblingen abzuhaken, an jene vom Match gegen Bietigheim II anzuknüpfen und dann das Thema Relegationsspiele zu erledigen.

Apropos Göppingen: Die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Beutel sorgte bereits am Freitag dafür, dass zumindest in Punkto Direktabstieg die Würfel gefallen sind. Frisch Auf II besiegte den SV Fellbach mit 31:30, weshalb die Kappelbergstädter als vierter Absteiger neben Bottwartal, Lauter und Leonberg/Eltingen feststehen. Für die Göppinger indes ist auch klar, dass das Damoklesschwert eventueller Relegationsspiele nicht mehr über ihnen schwebt. Sie könnten nach Punkten zwar noch von Altenstadt eingeholt werden, haben aber den direkten Vergleich gewonnen und liegen auch in allen anderen denkbaren Konstellationen auf einem sicheren Platz.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung



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