VfL Waiblingen - Gesamtverein

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02.04.12 - Frauen 1 -

Sina Bast (VfL Waiblingen) hebt ab – Szene aus dem Spiel gegen den TV Moeglingen. Foto: ZVW

Sina Bast (VfL Waiblingen) hebt ab – Szene aus dem Spiel gegen den TV Moeglingen. Foto: ZVW

Grandiose kämpferische Leistung reicht – fast

Handball-Verbandspokal, Frauen: VfL Waiblingen zieht ins Finale ein und unterliegt dort hauchdünn 31:33 gegen Nürtingen
Die Handballerinnen des VfL Waiblingen haben beim Final-Four-Wochenende um den Verbandspokal eine ehrfurchteinflößende kämpferische Leistung gezeigt – mit dünn besetztem Kader schlugen die Waiblingerinnen im Halbfinale den TV Möglingen mit 31:25 und verloren im Endspiel nur knapp mit 31:33 gegen die hoch favorisierte TG Nürtingen.


Nur anfangs nervös
Halbfinale: VfL Waiblingen – TV Möglingen 31:25 (16:11). Nur in der Anfangsphase hatten die Waiblinger Handballerinnen zittrige Arme; mag sein, dass es an der Nervosität lag, mag sein, dass auch die ungewohnt frühe Anwurfzeit am Samstag um 11 Uhr am Vormittag eine Rolle spielte. Jedenfalls: Bis Mitte der ersten Halbzeit verlief das Spiel ausgeglichen, Möglingen hielt ordentlich mit. Doch zusehends setzte sich die spielerische Überlegenheit der Waiblingerinnen durch, immer klarer dominierte der VfL den Gegner, und über ein zwischenzeitliches 14:9 warfen die Hausherrinnen einen 16:11-Halbzeitstand heraus.

In der zweiten Hälfte erlaubte sich der VfL einen etwas verhaltenen Beginn, und Möglingen fand noch einmal ins Spiel zurück. Mitte der zweiten Halbzeit stand es nur noch 21:19. Aber dann berappelten die Waiblinger Frauen sich wieder und setzten sich erneut ab. Am Ende stand ein absolut verdienter 31:25-Erfolg, der Einzug ins Finale war gebucht.

VfL: Blum, Klein (5/1) Heinz (6), Brugger (4), Haas (9/2), Wigger (1), Bast (3), Lässig, Lier, Stockhorst, Padutsch (3).

Showdown in der Scharrena
Finale: VfL Waiblingen – TG Nürtingen 31:33 (18:19). Eigentlich standen die Waiblingerinnen in diesem Endspiel auf verlorenem Posten – aus zwei Gründen. Erstens: Weil Wigger und Padutsch um 15 Uhr beim Finale in der Stuttgarter Scharrena nicht mehr mitwirken konnten, standen nur noch eine Torhüterin, sechs erwachsene Feldspielerinnen und mit Lässig und Lier zwei A-Jugendliche im Kader. Zweitens: Gegner Nürtingen trat in Komplettbesetzung an – und hatte vor 14 Tagen die Waiblingerinnen deutlich geschlagen.

Aber gegen den haushohen Favoriten zeigten die Waiblingerinnen ein grandioses Spiel und offenbarten ganz große Kämpferherzen. In der ersten Halbzeit gab der VfL, der auch immer wieder spielerische Akzente setzte, klar den Ton an und führte zwischenzeitlich 7:4 und 15:12.

Allerdings schwanden dann die Kräfte, und zu allem Überfluss setzte es die eine oder andere umstrittene Zwei-Minuten-Strafe. So kam es, dass Nürtingen zur Pause 19:18 führte. Das war’s, dachten wehmütig die VfL-Fans, jetzt konnte eigentlich nur noch der kräftemäßige Zusammenbruch folgen. In der zweiten Halbzeit aber trumpften die VfL-Frauen noch mal auf, als hätten sie einen Schluck aus dem Jungbrunnen genommen. Dank ihres enormen Kampfeswillens gelang es ihnen, zwischenzeitlich ein 23:21 herauszuschießen. Und in der 50. Minute führten sie immer noch mit 29:28. Nun allerdings waren auch die allerletzten Kräfte aufgebraucht, Konzentrationsfehler waren unvermeidlich, Nürtingen siegte mit 33:31. Der VfL aber war so was wie ein Sieger der Herzen.

VfL: Blum, Klein (10/1), Heinz (7), Brugger (4), Haas (7), Bast (2), Stockhorst (1), Lässig, Lier.



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