VfL Waiblingen - Gesamtverein

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11.03.12 - Frauen 1 -

VfL-Frauen auf Achterbahnfahrt

Handball, 3. Liga, Frauen: TG Nürtingen - VfL Waiblingen 37:27

Von Frank Moser

(fmo). Der Aufschwung bei den Handballerinnen des VfL Waiblingen dauerte nur kurz. Nach dem Heimerfolg vor einer Woche gegen Haunstetten folgte nun eine klare 27:37 (12:18)-Niederlage bei der TG Nürtingen. Der VfL spielte im Angriff zu verkrampft und vernachlässigte das Spiel über die Außenpositionen.

Aufsteiger Nürtingen bestimmte von Beginn an die Partie und führte schnell mit 3:0. Der VfL verzettelte sich im Rückraum in zu vielen Einzelaktionen. Waiblingen fand weder zu seiner spielerischen Linie, noch konnte es sein schnelles und erfolgreiches Tempospiel aufziehen. Die Außenpositionen wurden zu selten in die Angriffsbemühungen einbezogen. Hochmotiviert und angriffslustig zeigte sich hingegen der Gastgeber um Spielmacherin Frances Günthel. Während der VfL-Angriff mit einer unterdurchschnittlichen Wurfquote aufwartete, lief es beim Gastgeber wie am Schnürchen. Der VfL bot dabei mit einer zu zaghaften Abwehr aber auch reichlich Unterstützung. Mitte der ersten Halbzeit führte die TG bereits mit 11:5. Waiblingen gestaltete die beiden Viertelstunden vor und nach der Pause dann weitgehend ausgeglichen. Ernsthaft gefährden konnten sie den Aufsteiger jedoch nicht, auch weil der VfL insgesamt gleich vier Strafwürfe nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachte.

Nach dem 27:20-Zwischenstand (46. Minute) übernahm Nürtingen wieder das Kommando. Bei der einen oder anderen Waiblinger Spielerin machte sich nun auch Resignation bereit, beobachte Frauen-Spielleiter Jörg Heinz vom VfL. Immerhin traf die im zweiten Durchgang eingesetzte Juniorennationalspielerin Katharina Winger sechs Mal ins Nürtinger Gehäuse. Aber auch sie konnte der zögerlichen VfL-Abwehr keine Stabilität verleihen. So schraubten die Schützlinge des zum Saisonende scheidenden TG-Trainers Wilfried Günther bis zum Schlusspfiff das Ergebnis noch auf einen klaren 37:27-Erfolg. Bitter für die in der Hinrunde so erfolgreich aufspielenden Waiblingerinnen. Heinz hofft jedoch, dass durch das endgültige Abhaken von Meisterschaft und Aufstieg der Druck endgültig von den Spielerinnen abfällt und die restlichen Saisonspiele wieder erfolgreicher gestaltet werden. „In der Hinrunde hat das Team sicherlich über den eigenen und den Erwartungen von außen gespielt“, so der VfL-Funktionär. Diesen guten Eindruck gilt es nun, nicht ganz verwischen zu lassen. Zudem hat der VfL noch die Chance auf einen anderen Titel: Die Mannschaft steht schließlich im Halbfinale des Final Four um den Verbandspokal des HVW - und genießt dabei am 1. April Heimrecht gegen Ligakonkurrent TV Möglingen.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Klein (3/1), S. Heinz (2), Brugger (4/2), Haas (2), Winger (6/1), Bast (4/1), J. Heinz, Stockhorst (2), Padutsch (4).



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