VfL Waiblingen - Gesamtverein

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09.03.12 - Frauen 1 -

VfL Waiblingen: Doch noch eine Titelchance?

Handball, 3. Liga: Vierkampf an der Spitze / Waiblingen muss nach Nürtingen

Eigentlich sahen sich die Drittliga-Handballerinnen des FSV Mainz 05 nach den Schwächeanfällen der Konkurrenz bereits mit eineinhalb Beinen in der 2. Liga. Nun büßte auch der Tabellenführer Punkte ein – und plötzlich hat auch der VfL Waiblingen wieder eine Titelchance. Morgen geht’s im Derby nach Nürtingen.


TG Nürtingen (5. Platz, 22:16 Punkte) – VfL Waiblingen (2. Platz, 31:9 Punkte/Samstag, 18 Uhr). So schnell kann’s gehen. Die Mainzerinnen ließen nach den jüngsten Punktverlusten der Konkurrenten VfL Waiblingen und SV Allensbach heimlich schon die Sektkorken knallen. Und jetzt erwischte es den FSV selbst: Deutlich mit 27:34 unterlag er beim Tabellensechsten ESV Regensburg. Damit kämpfen in den letzten sieben Spielen vier Teams um den Platz ganz vorne, der den Aufstieg in die 2. Liga bedeutet: FSV Mainz 05 (31:7 Punkte), VfL Waiblingen (31:9, ein Spiel mehr), SV Allensbach (30:8) und SG H2Ku Herrenberg (29:9).

Für die Waiblingerinnen gab’s nach vier Niederlagen hintereinander wieder etwas Zählbares beim sicheren 32:25-Sieg gegen den TSV Haunstetten. VfL-Trainer Nadir Arif war erleichtert. „Wir wussten nach den letzten Niederlagen nicht, wohin die Reise geht.“ In den zweiten 30 Minuten habe seine Mannschaft dem Spiel mit Tempohandball den Stempel aufgedrückt.

Die Niederlage der Mainzerinnen nahm Arif zur Kenntnis, an der Ausgangssituation des VfL habe sich aber nichts geändert. „Wir haben’s nicht mehr selbst in der Hand.“

Morgen muss der VfL im württembergischen Derby zur TG Nürtingen. Der Aufsteiger spielt eine starke Runde und muss sich keine Sorgen um den Ligaverbleib machen. Die TG sorgte für die eine oder andere Überraschung in dieser Saison, schlug unter anderem die Titelkandidaten FSV Mainz (28:27) und SV Allensbach (27:25). Nun werden die Nürtingerinnen sicher versuchen, dem dritten Spitzenteam ein Bein zu stellen. Im Hinspiel siegte der VfL Waiblingen mit 32:27.

Auch wenn’s beim Waiblinger Gegner sehr gut läuft, so ganz störungsfrei ist auch dort die Atmosphäre nicht. So teilten die Verantwortlichen ihrem Trainer Wilfried Günther vor ein paar Tagen mit, dass die TG in der nächsten Saison nicht mehr mit ihm plane. Bettina Schreitmüller, Sprecherin der Abteilungsleitung, begründete diesen Schritt gegenüber der Nürtinger Zeitung mit einer „Grundsatzentscheidung, die ganze Mannschaft steht dahinter“. Günther zeigte sich wenig begeistert, kündigte aber an, bis zum Saisonende weiterzumachen.

Arif hat großen Respekt vor der TG – insbesondere vor Rückraumspielerin Simone Müller und Verena Breidert am Kreis. Sie dürfe seine Mannschaft nicht ins Spiel kommen lassen. „Und im Angriff müssen wir geduldig sein.“ Wenn sein Team so auftrete wie in den zweiten 30 Minuten gegen Haunstetten, sieht Arif gute Chancen auf die nächsten beiden Punkte. Personell sieht’s gut aus, alle Spielerinnen sind einsatzbereit.

Quelle: ZVW



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