VfL Waiblingen - Gesamtverein

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04.03.12 - Frauen 1 -

Handball tut weh – aber Sina Bast vom VfL Waiblingen kämpft sich durch. Foto: ZVW

Handball tut weh – aber Sina Bast vom VfL Waiblingen kämpft sich durch. Foto: ZVW

VfL kehrt in die Erfolgsspur zurück

3. Handball-Liga, Frauen: Waiblingen – Haunstetten 35:25

(fmo). Die Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen haben ihre Negativserie mit einem klaren 35:25-(14:11)-Heimerfolg über den TSV Haunstetten beendet. Eine Halbzeit tat sich der VfL noch etwas schwer, dann kehrte das Team mit Tempohandball in die Erfolgsspur zurück.

Trotz vier Niederlagen in Folge ging der VfL als Favorit in die Partie gegen die abstiegsbedrohten Gäste. Und die VfL-Frauen schienen unbeeindruckt von den Entwicklungen der letzten Wochen die Favoritenrolle auch sofort anzunehmen. Ehe sich der TSV recht orientiert hatte, führte die Heimmannschaft bereits mit 4:0 (6. Minute).

Doch nur zehn Minuten später glichen die Gäste zum 7:7 aus. Der VfL hatte zuvor einige glasklare Chancen ausgelassen. Kurioserweise erzielten die Waiblingerinnen in dieser engen Phase gleich drei Tore in Unterzahl. Auch deshalb gelang es dem TSV nicht, selbst einmal in Führung zu gehen.

Als die Gäste ihren zweiten Strafwurf vergaben, setzte sich der VfL durch Tore von Tanja Padutsch, Steffi Heinz und Sina Bast wieder auf 14:10 ab.

Nach Wiederbeginn dauerte es einige Minuten, bis der VfL mit der jetzt offensiveren 3:2:1-Gästeabwehr zurechtkam. Dreimal wurde Waiblingens passives Spiel abgepfiffen. Der TSV-Sturm konnte diesen Vorteil jedoch nicht nutzen. Denn die VfL-Abwehr stand solide, zudem zeigten auch die VfL-Torhüterinnen Ronja Grabowski und Katharina Blum gute Reflexe. Die VfL-Angreiferinnen hingegen setzten sich immer häufiger im Eins-gegen-Eins durch und konnten nur auf Kosten von Strafwürfen gestoppt werden. Sulamith Klein verwandelte innerhalb von drei Minuten dreimal sicher vom Siebenmeterstrich. Anschließend rollte auch das Tempospiel der Waiblingerinnen besser. In regelmäßigem Wechsel trafen Heinz und Padutsch binnen drei Minuten fünfmal ins TSV-Tor – 25:15, die Messe war gelesen.

Die Schlussviertelstunde glich einem offenen Schlagabtausch, in dem beide Abwehrreihen ihre Arbeit vernachlässigten. 20 Tore in 14 Minuten sind der Beleg dafür. Am klaren Waiblinger 35:25-Heimerfolg gab es jedoch nichts mehr zu deuteln.

Gästetrainer Herbert Vornehm hatte sich vor dem Spiel mehr erhofft, doch unterm Strich hatte sein Team nicht die Qualität, um an diesem Abend gegen den VfL zu bestehen. Waiblingens Coach Nadir Arif indes war nicht nur mit der Höhe des Erfolgs, sondern auch mit der Art und Weise, wie ihn sein Team erzielte, sehr zufrieden. Die Mannschaft ist weiterhin motiviert und kann befreit aufsspielen. Wie groß der Druck ist, wenn man vorne steht, muss nun Mainz 05 erfahren: In Regensburg setzte es eine 27:33-Niederlage für den Spitzenreiter, der damit nur noch einen Minuspunkt vor Allensbach und zwei vor Waiblingen und Herrenberg liegt. Kommt noch mal Spannung auf im Titelkampf?

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Klein (8/6), S. Heinz (6), Brugger (3), Haas (4), Winger, Bast (4), J. Heinz, Stockhorst (5), Padutsch (5).

Quelle: ZVW



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