VfL Waiblingen - Gesamtverein

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29.02.12 - Männer 1 -

Am Samstag gilt’s für Coach Michael Stumpp und seine Waiblinger. Im Hinblick auf die Aufstiegsrunde braucht der VfL diesmal gegen die SG Lauterstein einen Sieg. Foto: ZVW

Am Samstag gilt’s für Coach Michael Stumpp und seine Waiblinger. Im Hinblick auf die Aufstiegsrunde braucht der VfL diesmal gegen die SG Lauterstein einen Sieg. Foto: ZVW

Waiblingen muss gewinnen

Wer Meister wird, steigt auf. Das gilt in der Handball-Württembergliga nicht. Die beiden Erstplatzierten der Staffeln Nord und Süd bestreiten stattdessen eine Aufstiegsrunde. In die werden die Punkte aus den direkten Vergleichen mitgenommen. Daher müssen die Waiblinger Männer nun das Heimspiel gegen Lauterstein gewinnen. Denn in der Vorrunde unterlag der VfL.

VfL Waiblingen (1. Platz, 41:5 Punkte) – SG Lauterstein (2. Platz, 37:7 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Es war die erste Saisonpleite des Spitzenreiters. Mit 26:31 verlor Waiblingen am 1. November 2011 bei der zweitplatzierten SG Lauterstein. Stand heute hat der VfL nur fünf Minuspunkte auf dem Konto. Doch die beiden aus der Partie gegen den Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg wiegen schwer.

Verliert Waiblingen am Samstag in der heimischen Rundsporthalle auch das zweite Aufeinandertreffen mit Lauterstein, geht das Team mit null Punkten und die SG mit vieren in die Aufstiegsrunde. Bereits sicher aus der Staffel Süd mit dabei ist die MTG Wangen, die mit vier Zählern starten wird. Weil nur zwei Teams aufsteigen werden, bedeuten null Punkte zum Auftakt schon so gut wie das Aus. Um überhaupt eine Chance zu haben, müsste eine betroffene Mannschaft alle vier Spiele gegen die Vertreter aus der anderen Staffel gewinnen.

Bei aktuell neun Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten NSU Neckarsulm (ein Spiel weniger) zweifelt wohl kaum jemand daran, dass Waiblingen die Relegation erreichen wird. Im schlimmsten Fall könnte der VfL aber ein Opfer des Aufstiegsmodus’ werden: Ein Staffelmeister, der nicht in die Baden-Württemberg-Oberliga aufsteigt. „Wangen ist es schon so gegangen“, sagt VfL-Trainer Michael Stumpp. Diese Regel des Handball-Verbandes Württemberg (HVW) könne niemand nachvollziehen. „Wir haben schon vor der Runde gesagt, dass der Meister aufsteigen muss.“

Zudem seien 34 Ligapartien inklusive Aufstiegsrunde für die Mannschaften mit ihren Kadern ein gewaltiger Aufwand. Für die kommende Runde hat der HVW den Modus in der Württembergliga immerhin geändert. Dann werden die Staffelmeister automatisch eine Spielklasse höher klettern.

Doch der VfL muss sich mit dem aktuellen Problem befassen. In der Vorrunde scheiterte Waiblingen in Lauterstein vor allem am eigenen Unvermögen. „Wir hatten 28 Fehlwürfe, davon 14 frei vor dem Torhüter.“ SG-Keeper Marius Nagel sei allerdings auch „unheimlich gut“. Und mehr noch: Die gesamte Lautersteiner Mannschaft sei ausgesprochen gut besetzt, abwehr- und konterstark. Stumpp bezeichnet SG-Kreisläufer Michael Lackinger als „eine Waffe“ und warnt vor den Rückraumspielern Christian und Markus Stuber, Jörg Distel und Peter Schnepf.

Eine besondere Drucksituation sei den Waiblingern vor dem Spiel indes nicht anzumerken. „Alle sind sehr konzentriert.“ Selbstbewusstsein getankt hat der VfL zuletzt durch den klaren 28:23-Erfolg im Stadtderby beim TV Bittenfeld II. Nun hofft der VfL-Coach auf einen Sieg über Lauterstein. Eine neuerliche Niederlage bedeute aber auch noch nicht das Aus für die Aufstiegsträume. Schließlich sei Dänemark bei der EM ebenfalls mit 0:4 Punkten gestartet. Am Ende war das Team Europameister.

In der Rundsporthalle in Waiblingen kommen die Handballfreunde am Samstag voll auf ihre Kosten. Drei Spiele werden ausgetragen.
Vor dem entscheidenden Württembergligaspiel des VfL Waiblingen gegen Lauterstein (18 Uhr) findet das Kellerduell in der Männer-Landesliga statt. Der Tabellenvorletzte Waiblingen II empfängt den Letzten HSG Wangen/Börtlingen (16 Uhr). Das Frauenteam des VfL spielt in der 3. Liga von 20 Uhr an gegen den TSV Haunstetten.


Quelle: ZVW



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