VfL Waiblingen - Gesamtverein

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26.02.12 - Frauen 1 -

Tanja Padutsch gehörte zu den Besten im Waiblinger Team. Foto: ZVW

Tanja Padutsch gehörte zu den Besten im Waiblinger Team. Foto: ZVW

VfL-Handballerinnen gehen am Bodensee baden

Handball, 3. Liga, Frauen: SV Allensbach - VfL Waiblingen 33:21

Von Frank Moser
Die Handballfrauen des VfL Waiblingen müssen ihren ohnehin nur noch vagen Traum vom Aufstieg in die 2. Bundesliga endgültig abhaken. Im Duell beim Tabellendritten SV Allensbach lief bei den Kreisstädterinnen nach der Halbzeit nichts mehr zusammen. Der Gastgeber hingegen spielte sich in einen Rausch und schickte den VfL mit einer 21:33 (12:13)-Packung auf den Heimweg vom Bodensee.

Eine Halbzeit lang begegneten sich Allensbach und Waiblingen im Verfolgerduell auf Augenhöhe. Gute Torhüterleistungen und aufmerksame Abwehrreihen, aber auch eine gehörige Portion Nervosität auf beiden Seiten bestimmten das Spiel. Der SV erspielte sich bis zur 20. Minute leichte Vorteile, lag beim 10:7 erstmals drei Tore vorn. Die letzten zehn Minuten vor dem Pausenpfiff gehörten dann dem VfL. In dieser besten Phase der Gäste gelang den Waiblingerinnen bis zur Halbzeit wieder der Anschlusstreffer (12:13). Dann folgte ein überlanger Pausenfüller durch eine Showtanzeinlage. Beide Teams wollten längst wieder auf das Spielfeld zurück, konnten aber nicht. Mit dieser verlängerten Zwangspause kamen die Gastgeber offensichtlich besser zurecht.

Denn der zweite Durchgang wurde zum Einbahnstraßenhandball des SV Allensbach. Beim VfL fand quasi kein Rückraum mehr statt. Die Waiblingerinnen verhedderten sich in erfolglosen Einzelaktionen, an deren Ende oft der Ballverlust oder gar direkte Pass zum Gegner stand. Dieser nahm dankend an und fuhr einen Gegenstoß nach dem anderen. Der VfL hatte zudem mit einigen Pfosten- und Lattentreffern Pech oder scheiterte an der weiterhin glänzenden SV-Torhüterin. Im Allensbacher Rückraum zogen Erika Lukoseviciute und Kirsten Watzke die Fäden. Selbst die rote Karte gegen die durchsetzungsstarke SV-Kreisläuferin Sarah Rothmund brachte den Gastgeber nicht mehr aus dem Konzept. Der VfL kämpfte zwar, versuchte es aber nur noch mit der Brechstange. Lediglich Tanja Padutsch und Steffi Heinz zeigten nach der Pause Normalform. Doch das war gegen einen nun wie entfesselt aufspielenden Tabellendritten viel zu wenig. Egal, was Interimstrainer Nadir Arif an taktischen Varianten ausprobierte, nichts fruchtete mehr beim VfL. Nur neun Tore in der zweiten Halbzeit sind Ausdruck genug dafür, woran es beim VfL in Allensbach mangelte.

Nun hofft Jörg Heinz, der bei den VfL-Handballern für den Frauenbereich zuständig ist, dass die Mannschaft in den verbleibenden Spielen die Zügel trotz der Enttäuschung über den endgültig abgefahrenen Aufstiegszug nicht schleifen lässt. Es wäre schade, wenn eine tolle Hinrunde nun vollständig verblassen würde. Denn schließlich können die VfL-Frauen noch immer das beste württembergische Team in der 3. Liga werden, und sie stehen zudem im Final Four um den Pokal des Württembergischen Handballverbands.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Klein (5/3), S. Heinz (4), Brugger, Haas (4), Winger (1), Bast (1), J. Heinz, Stockhorst, Padutsch (6).



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