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24.02.12 - Frauen 1 -

Nadir Arif coacht die Waiblinger Frauen bis Saisonende. Foto: ZVW

Nadir Arif coacht die Waiblinger Frauen bis Saisonende. Foto: ZVW

Arif übernimmt VfL-Frauen bis Saisonende

Handball, 3. Liga, Frauen: Jugendtrainer bekommt das Vertrauen / Waiblingen muss zum Tabellendritten SV Allensbach

Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben einen Interimscoach gefunden: VfL-Jugendtrainer Nadir Arif wird das Amt für die restlichen acht Spiele übernehmen. Morgen können die Waiblingerinnen die Aufstiegsträume des SV Allensbach beenden – und sich selbst noch die Titelchance bewahren.


SV Allensbach (3. Platz, 26:8 Punkte) – VfL Waiblingen (2. Platz, 29:7 Punkte/Samstag, 19.30 Uhr). Wichtig fürs Selbstvertrauen nach den unruhigen Tagen infolge des Rücktritts von Trainerin Kerstin Zimmermann war für den VfL der 27:24-Sieg gegen die SG H2 Ku Herrenberg – auch wenn’s nur im Pokalwettbewerb war. Nach drei Niederlagen in der Punkterunde zeigten die Waiblingerinnen eine engagierte und vor allem in der Defensive gute Vorstellung. Eher nebensächlich war dabei, dass einiges schiefging. Vor allem im Angriffsspiel.

Verantwortlich war am Donnerstag bereits Nadir Arif, der das Team bis Saisonende trainieren wird. Eine Lösung aus den eigenen Reihen hatten die Verantwortlichen gesucht und im 29-Jährigen nun gefunden. Arif, beim HV Stuttgarter Kickes Leiter der Geschäftsstelle und Koordinator im Männerbereich, trainiert schon seit einiger Zeit die weibliche A- und B-Jugend des VfL Waiblingen.

„Für mich ist es natürlich eine Herausforderung, in der 3. Liga zu trainieren“, sagt Arif. Für die Spielerinnen sei’s wichtig, endlich zu wissen, wie’s in dieser Saison weitergeht. Mit der Leistung der Mannschaft bei seinem Trainerdebüt war er alles in allem zufrieden. „Abgesehen von der Phase in der zweiten Halbzeit, in der wir zu hektisch gespielt und zu viele Chancen ausgelassen haben.“
Für Allensbach geht’s um alles

Acht Spiele hat der VfL noch. Morgen wird sich entscheiden, ob er weiterhin vom Aufstieg träumen darf. Eine Niederlage beim SV Allensbach ließe den Rückstand auf Tabellenführer FSV Mainz 05 auf vier Punkte anwachsen. Angesichts des relativ leichten Restprogramms des FSV und der stabilen Form des Kontrahenten dürfte dies für den VfL kaum mehr aufzuholen sein.

Ein Sieg am Bodensee hielte Waiblingen im Aufstiegsrennen – und ließe gleichzeitig die Hoffnungen des Erstliga-Absteigers auf den sofortigen Wiederaufstieg auf ein Minimum sinken. Arif ist sich sicher, dass sein Team alles daran setzen wird, die Allensbacherinnen zu ärgern. „Die Mannschaft hat hervorragend trainiert.“ Mit einem Sieg wolle der VfL beweisen, „dass wir da oben in der Tabelle auch hingehören“. Außerdem hat der Trainer ein weiteres Ziel vor Augen. „Das Final Four ist ein Bonbon für uns.“

Wie beim VfL, so läuft’s auch beim SV Allensbach im neuen Jahr nicht rund in der Liga. Zuletzt gab’s ein dürftiges 25:25 gegen den Drittletzten SG Mainz-Bretzenheim, eine 25:27-Niederlage in Nürtingen und dazwischen den 32:25-Sieg gegen Haunstetten. Im Hinspiel in der Rundsporthalle hatten die Waiblingerinnen beim 37:35 das bessere Ende für sich.

Ein Wiedersehen gibt’s mit der ehemaligen VfL-Spielerin Erika Lukoseviciute. Sollte Waiblingen sie und SVA-Spielmacherin Steffi Hotz in den Griff bekommen, stehen die Chancen auf einen Auswärtssieg so schlecht nicht. „Allensbach steht mehr unter Druck als wir“, sagt Arif, der sein bestes Team aufbieten kann. „Wir wissen jedenfalls am Samstag endgültig, wohin unsere Reise geht.“

In den nächsten Tagen könnte entschieden werden, wer den VfL in der nächsten Spielzeit trainiert. Jörg Heinz, beim VfL Waiblingen für den Frauenhandball zuständig, führt derzeit Gespräche. „Es gibt mehrere Kandidaten“, sagt er. Sobald der neue Trainer feststehe, würden die Verhandlungen mit Spielerinnen intensiviert.

Quelle: ZVW



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