VfL Waiblingen - Gesamtverein

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13.02.12 - Männer 1 -

Der bis dahin starke Hendrik Wiesner (beim Wurf) sah zum Entsetzen der Remshaldener noch vor der Pause die Rote Karte. Doch die SVR ließ sich nicht beeindrucken und brachte den Waiblingern die erst zweite Saisonniederlage bei. Foto: ZVW

Der bis dahin starke Hendrik Wiesner (beim Wurf) sah zum Entsetzen der Remshaldener noch vor der Pause die Rote Karte. Doch die SVR ließ sich nicht beeindrucken und brachte den Waiblingern die erst zweite Saisonniederlage bei. Foto: ZVW

Remshalden schlägt Tabellenführer Waiblingen

Handball-Württembergliga, Männer: SV Remshalden – VfL Waiblingen 32:30 (14:16)

(arw). Kampf, Dramatik, Spannung pur: Alles, was ein Derby ausmacht, ist den Zuschauern am Samstag in der Stegwiesenhalle in Geradstetten geboten worden. Überraschend setzten sich die gastgebenden Handballer der SV Remshalden gegen den VfL Waiblingen, Tabellenführer der Württembergliga, mit 32:30. Kampf, Dramatik, Spannung pur: Alles, was ein Derby ausmacht, ist den Zuschauern am Samstag in der Stegwiesenhalle in Geradstetten geboten worden. Überraschend setzten sich die gastgebenden Handballer der SV Remshalden gegen den VfL Waiblingen, Tabellenführer der Württembergliga, mit 32:30 (14:16) durch. Der Sieg der Hausherren war verdient.


Furios waren die Gastgeber in die Partie gestartet. Ein Doppelschlag von Linksaußen Christoph Köngeter bedeutete nach 50 Sekunden die 2:0-Führung für die SVR. Waiblingen fing sich aber in der Abwehr und zwang die Remshaldener immer wieder zu technischen Fehlern. Nach sechs Minuten (4:4) war die Partie ausgeglichen.

Dem SVR-Trainer Henning Fröschle war die Fehlerquote zu hoch, er nahm eine frühe Auszeit. In der Folge sollten sich zwar die Fehler reduzieren, doch bekam die Remshaldener Abwehr den Waiblinger Rückraum nicht in den Griff. Insbesondere Johannes Felden und Flaviu Onofras sorgten mit ihren Treffern für die Waiblinger Fünf-Tore-Führung (14:9).

Remshalden ließ sich nicht abschütteln, VfL-Spielmacher Axel Steffens wurde in kurze Deckung genommen, Waiblingen zu Ballverlusten gezwungen. Drei Treffer in Folge – auch durch den wieder genesenen Alfi Deutschländer – ließen den Rückstand auf zwei Tore schrumpfen (12:14).

Für den nächsten Paukenschlag sorgten die Unparteiischen, die nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Nach einem Foulspiel, das aus Remshaldener Sicht üblicherweise mit einem Strafwurf und einer Zeitstrafe geahndet wird, zeigten die Schiedsrichter SVR-Rückraumspieler Hendrik Wiesner die Rote Karte. Er hatte bis dahin bereits vier Treffer erzielt. Beim 14:16 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause kämpfte Remshalden um jeden Ball, spielte seine Angriffe lang aus und brachte die Waiblinger Abwehr ins Laufen. Stefan Salmic und Frank Liebold aus dem Rückraum sowie André Toth vom Kreis waren für die SVR erfolgreich. In der 42. Minute erzielte Toth den Treffer zum 23:23. Nun hatten die Gastgeber die Nase vorn, Waiblingen sollte nur noch einmal in Führung gehen (24:25).

Den Grundstein zum Sieg legte der wieder einmal überragend haltende SVR-Keeper Steffen Lehle. Und der war nicht nur im Tor stark: Nach einem geahndeten Stürmerfoul sah er, dass Waiblingens Torwart zu weit vor seinem Kasten stand, und verwandelte den Freiwurf direkt zum vorentscheidenden 31:28 für Remshalden. Spätestens jetzt stand die Halle kopf. Trotzdem sollte es noch einmal eng werden.

Die SVR verwarf einen Strafwurf, Waiblingen erzielte 15 Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 31:30. Genau zum richtigen Zeitpunkt nahm Coach Fröschle die Auszeit. Und praktisch mit der Schlusssirene erzielte André Toth den Treffer zum 32:30-Endstand.

Nun gab es kein Halten mehr. Spieler und Betreuer lagen sich in den Armen und feierten den Sieg, der von niemandem erwartet worden war. Das Remshaldener Team hat einmal mehr seine unglaubliche Moral unter Beweis gestellt.

SV Remshalden: Juhnke, Lehle (1); Liebold (2), Tögel (1), Toth (5), Köngeter (5), Wiesner (4), Beller (3), Salmic (6), Deutschländer (5/2).
VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Johansson (1), Hellerich, C. Schmid, Kallenberg, Mayer (5), Felden (3), U. Schmid, Härtl (5), Steffens (4), Onofras (12/4), Baumann.

Quelle: ZVW



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