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12.02.12 - Frauen 1 -

Der VfL mit Sina Bast (beim Wurf) und Christiane Haas (links) hätte einen Punkt verdient gehabt. Doch es sollte nicht sein. Foto: ZVW

Der VfL mit Sina Bast (beim Wurf) und Christiane Haas (links) hätte einen Punkt verdient gehabt. Doch es sollte nicht sein. Foto: ZVW

Starker VfL-Auftritt – doch am Ende triumphieren die Meenzer Dynamites

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – 1. FSV Mainz 05 32:36

Von Frank Moser

(fmo). Trotz einer engagierten Leistung mussten die Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen ihre Tabellenführung an Gegner FSV Mainz 05 abgeben. Rund 250 Zuschauer sahen in der Rundsporthalle ein rasantes Spitzenspiel. Der VfL brachte eine zwischenzeitliche Fünf-Tore-Führung jedoch nicht ins Ziel und unterlag mit 32:36 (22:19) Toren.

Die Waiblinger Frauen zeigten sich unbeeindruckt vom überraschenden Trainerrücktritt Kerstin Zimmermanns. Von Beginn an war es ein offener und von den Angriffsreihen geprägter Schlagabtausch. Nach 200 Sekunden stand es schon 3:3. In der Anfangsphase wirbelten vor allem die beiden Youngsters Anja Brugger und Tanja Padutsch auf der rechten Angriffsseite die Gästeabwehr durcheinander. Bis zum 11:11 setzte sich keines der beiden Teams ab. Dann begann die beste Phase des VfL, der das Tempo hoch hielt und mit erfrischendem Offensivhandball die Gäste immer wieder überraschte. Steffi Heinz, Chrissie Haas und Brugger brachten die Heimmannschaft bis zur 21. Minute mit 18:13 in Führung. Danach flachte der Waiblinger Angriffswirbel etwas ab. Dennoch sah es mit der 22:19-Halbzeitführung noch gut für den Tabellenführer aus.

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer jedoch eine verwandelte Gästemannschaft. 05-Trainerin Karin Euler hatte in der Kabine wohl die richtigen Worte und vor allem das richtige Abwehrkonzept gegen den Sturmlauf des VfL gefunden. Die körperlich robusteren Mainzerinnen machten nun in der Abwehr dicht. Der VfL fand acht Minuten lang kein Durchkommen mehr. Bis Sulamith Klein dann den ersten Treffer für den VfL im zweiten Durchgang erzielte, hatten die Gäste zuvor schon sechs Mal in Folge getroffen und sich mit drei Treffern abgesetzt (22:25). Dem VfL fehlte nun aus dem Rückraum die Durchschlagskraft für einfache Tore und er musste sich jeden Treffer schwer erkämpfen. Doch auch der Gästesturm kam nach dem fulminanten Auftakt in die zweite Halbzeit wieder ins Stocken. Mehrfach zeigte das Wiesbadener Schiedsrichtergespann Fecher und Kaplan passives Spiel an, aber kurz bevor der Pfiff ertönte, fand der Ball doch noch den Weg ins VfL-Tor. Doch so ohne weiteres gab sich der VfL nicht geschlagen. Sina Bast und Padutsch sorgten in der 49. Minute für den 29:29-Ausgleich. Der VfL bekam jedoch in der Abwehr Laura Schmitt und Meike Schmelzer nicht mehr in den Griff. Dennoch hätten sich die Waiblinger Handballerinnen für ihre engagierte Leistung mit zumindest einem Punkt noch belohnen können. Doch in den entscheidenden Phasen mit Chancen auf den jeweiligen Ausgleichstreffer blieb ein Strafwurf ungenutzt und aus drei sehr guten Wurfpositionen wurde zu unkonzentriert abgeschlossen. Schade, denn über das gesamte Spiel hinweg gesehen hätte der VfL einen Punkt redlich verdient.

So aber stand am Ende der FSV Mainz 05 nicht nur als Sieger dieses Spitzenspiels sondern des gesamten Spieltags fest. Denn auch der weitere Mitkonkurrent um den Aufstieg, der SV Allensbach, patzte und verlor in Nürtingen. Die Meisterschaft dürfte sich somit an diesem Wochenende zu Gunsten der „Meenzer Dynamites“ entschieden haben. Entsprechend begannen die Gäste schon in der Rundsporthalle mit der Karnevalsfeier.

VfL Waiblingen:Blum, Peters, Grabowski; Öztürk (1/1), Klein (5/3), S. Heinz (5), Brugger (7), Haas (3), Winger (2), Bast (3), J. Heinz, Stockhorst (1), Padutsch (5).

1. FSV Mainz 05: Simon, Schäfer; Narvaez-Noguera (5), Titze (2), Ophoff, Steinfurth (7), Haubrich, Schmelzer (7), Schückler (2/1), Bonk, Schmitt (11/3), Kleinjung, Holstein (2



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