VfL Waiblingen - Gesamtverein

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30.01.12 - Frauen 1 -

Sulamith Kleins Miene spricht Bände: Die Waiblinger Handballerinnen haben – trotz Kampf, der Spuren hinterlassen hat – in Herrenberg verloren. Foto: ZVW

Sulamith Kleins Miene spricht Bände: Die Waiblinger Handballerinnen haben – trotz Kampf, der Spuren hinterlassen hat – in Herrenberg verloren. Foto: ZVW

Deutliche Steigerung, aber keine Punkte

Handball, 3. Liga, Frauen: SG H2Ku Herrenberg - VfL Waiblingen 35:33

Von Frank Moser

(fmo). Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung kehrten die Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen ohne Punkte aus Herrenberg zurück. 45 Minuten lang lag der VfL mit bis zu fünf Toren vorne. Am Ende jubelte jedoch das Team mit den größeren Kraftreserven über einen 35:33 (14:18)-Heimerfolg.

Die Partien zwischen Herrenberg und Waiblingen versprechen mittlerweile schon traditionell Spannung. Und davon sollte auch das jüngste Aufeinandertreffen der beiden Teams keine Ausnahme machen. Der vom Herrenberger Hallensprecher als „zuletzt schwächelnde Tabellenführer“ begrüßte VfL hatte die Schlappe gegen den Tabellenletzten Albstadt vor einer Woche offensichtlich gut verdaut. Denn die Schützlinge von VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann spielten nach noch verhaltener Anfangsphase immer besser auf. Konzentriert in Angriff und Abwehr übernahmen die Gäste zunehmend das Zepter in einer rasanten Drittligabegegnung. Sina Bast zog auf der Mittelposition die Fäden, glänzte gleichermaßen als Ballverteilerin und Torschützin. Die VfL-Abwehr hatte Alisa Berger im SG-Rückraum weitgehend im Griff. Zudem zeigten auch die Wechselspiele auf der Torhüterposition des VfL die gewünschte positive Wirkung. Nach dem 6:6-Zwischenstand zog der VfL bis zur 17. Minute auf 9:6 davon. Fünf Minuten später sorgten die Rückraumwerferinnen Sulamith Klein und Katharina Winger für eine Vier-Tore-Führung (13:9). Danach nutzten die hochmotivierten Gastgeber jedoch eine Zeitstrafe gegen den VfL optimal aus. Doch auch die drei Gegentreffer zum 12:13-Anschluss brachten Waiblingen nicht aus dem Tritt. Vor allem dank der vom Strafwurfstrich nervenstarken Sevgi Öztürk ging der VfL mit einer 18:14-Führung in die Halbzeitpause.

Und nach dem Wechsel lief es für den VfL zunächst gut weiter. Öztürk und Anja Brugger erhöhten auf 20:15. Zwar schlichen sich erste Unkonzentriertheiten und überhastete Aktionen ein. Doch der VfL hielt weiter Kurs. Nach 46 Minuten lag der VfL immer noch mit 28:24 vorn. Nun reagierte Herrenbergs Trainer Heiko Fleisch mit einem Torhüterwechsel, der den Wendepunkt der Partie einleiten sollte. Beim VfL schwanden die Kräfte. Im Angriff baute man den Gegner mit unkonzentrierten Wurfversuchen auf, und in der Rückwärtsbewegung liefen die VfL-Spielerinnen nun häufig zwei, drei Schritte hinter dem Gegner her. Zudem zeigte auch Herrenbergs Claudia Janoch und später Alisa Berger vom Siebenmeterpunkt ihre Klasse. Sechs torlose Minuten beim VfL, und schon war der Vorsprung aufgebraucht. In der spannenden Schlussphase ab dem 31:31 hatte die Heimmannschaft schlicht die größeren Kraftreserven.

So stand der VfL trotz einer deutlichen Leistungssteigerung am Ende doch mit leeren Händen da. Selbst Herrenberger Anhänger befanden jedoch, dass beide Teams für dieses gute und spannende Handballspiel einen Punkt verdient gehabt hätten. Nun hat der VfL erst einmal zwei Wochen Zeit um die beiden letzten Niederlagen aus den Köpfen zu verbannen Dann kommt Aufstiegsfavorit FSV Mainz 05 zum Spitzenspiel in die Rundsporthalle.

VfL Waiblingen: Blum, Peters, Grabowski; Öztürk (8/7), Klein (9), S. Heinz (1), Brugger (1), Haas (2), Winger (2), Bast (5), J. Heinz, Stockhorst, Padutsch (5).



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