VfL Waiblingen - Gesamtverein

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22.01.12 - Frauen 1 -

Hier lässt die Waiblingerin Tanja Padutsch ihre Gegenspielerin stehen, am Ende hatte der Tabellenletzte HSG Albstadt aber völlig überraschend die Nase vorne beim Tabellenführer. Foto: ZVW

Hier lässt die Waiblingerin Tanja Padutsch ihre Gegenspielerin stehen, am Ende hatte der Tabellenletzte HSG Albstadt aber völlig überraschend die Nase vorne beim Tabellenführer. Foto: ZVW

Tiefe Enttäuschung statt Pflichtsieg

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen – HSH Albstadt 23:27

Von Frank Moser

(fmo). Sprachlosigkeit und große Enttäuschung herrschten am Samstagabend bei den Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen. Nach einer unteriridschen Leistung unterlag der Tabellenführer der HSG Albstadt mit 23:27 (10:11) Toren. Augerechnet gegen den Tabellenletzten und ausgerechnet vor den drei anstehenden Spitzenspielen kassierte der VfL die erste Saisonniederlage überhaupt.

Waiblingen fand zu keiner Zeit zu seinem erfolgsgekrönten Tempohandball. Schon bis zum ersten VfL-Treffer vergingen quälend lange acht Minuten. Es war ein äußerst zähes Spiel auf mäßigstem Niveau. Bei der HSG wurde in fast jedem Angriff passives Spiel angezeigt, aber bevor der Schiedsrichterpfiff ertönte, wurstelten sich die Gäste doch noch irgendwie zum Torerfolg durch. In der Defenisve stand Albstatdt ordentlich, und der Tabellenletzte ließ sich auch nicht von den ansonsten gefürchteten schnellen VfL-Kontern aushebeln. Nach 17 Spielminuten stand es daher gerade mal 6:6. Dann gelang dem VfL zumindest ein kleiner Zwischenspurt zum 10:7. Es schien als würde der VfL ohne Glanz die Pflichtübung doch irgendwie über die Bühne bringen. Aber Waiblingen verfiel wieder in Harmlosigkeit. Die tapferen Gäste holten sich bis zum Pausenpfiff mit vier Toren in Folge die Führung zurück.

Die zweite Hälfte brachte keine Wende zu einem attraktiven Drittligaspiel. Und obwohl die Gäste meist ein bis zwei Tore vorlegten, vertraute man auf Waiblinger Seite wohl immer noch auf einen erfolgreichen Schlussspurt. Doch der blieb aus. Wie schon im ersten Durchgang kamen die Gäste zwar immer wieder in Zeitspielnot, aber eben doch auch noch zum Torerfolg. Beim 20:23 in der 52. Minute schwante den VfL-Anhängern dann doch allmählich Böses. Denn der VfL blieb im Angriff zu drucklos und unkonzentriert.In der Abwehr bekam Waiblingen die Gästespielerinnen Christiane Zettl und Helen Schick nie richtig in den Griff. Katharina Winger und Chrissi Haas brachten den VfL viereinhalb Minuten vor dem Ende dennoch wieder auf 23:24 heran. Das war´s dann aber auch. Denn nun versperrte die Gästetorhüterin Dawinja Falter den Waiblinger Werferinnen den Weg zum Torerfolg. Sina Bast musste nach der dritten Zeitstrafe vorzeitg in die Kabine. Da fiel dann auch die Waiblinger Abwehr vollends auseinander und kassierte noch drei Treffer. Während die in den letzten Monaten arg gebeutelten Gästespielerinnen nach dem Spielende „Auswärtssieg“ skandierten, stand den Waiblingerinnen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann war jedenfalls bedient und fast sprachlos. „Aber sie haben gekämpft“, mehr konnte und wollte sie nach dem Schlusspfiff nicht sagen. Durch diese bittere Niederlage hat sich der VfL unnötig um die optimale Ausgangslage vor den drei anstehenden Härtetests gebracht. Da tröstet der ebenfalls überraschende Punktverlust von Allensbach gegen Mainz-Bretzenheim wenig. Nun gilt es, die Enttäuschung schnell aus den Köpfen zu verbannen und mit einer Trotzreaktion in Herrenberg wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

VfL Waiblingen: Blum, Peters; Öztürk (3/1), Klein (6), S. Heinz (1), Brugger (2), Haas (1), Winger (2), Bast (3), J. Heinz, Stockhorst (2), Padutsch (3).



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