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13.01.12 - Frauen 1 -

Jennifer Heinz und der VfL Waiblingen wollen sich vom TV Grenzach am Samstag nicht stoppen lassen. Foto: ZVW

Jennifer Heinz und der VfL Waiblingen wollen sich vom TV Grenzach am Samstag nicht stoppen lassen. Foto: ZVW

„Genießen jeden Tag da oben“

Handball, 3. Liga, Frauen: Tabellenführer VfL Waiblingen reist nach Grenzach

Nach seiner tollen Hinrunde startet der ungeschlagene Tabellenführer der 3. Liga der Frauen morgen beim Zehnten TV Grenzach in die Rückrunde. „Wir wollen die Aufstiegsfavoriten so lange wie möglich ärgern“, sagt VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann. „Und wir genießen jeden Tag, an dem wir da oben stehen.“


TV Grenzach (10. Platz, 9:17 Punkte) – VfL Waiblingen (1. Platz, 27:1 Punkte/Samstag, 19.30 Uhr). 14 Tage gab VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann ihren Spielerinnen nach dem letzten Hinrundenspiel in Mainz-Bretzenheim frei, am 2. Januar bat sie ihr Team erstmals wieder zum Mannschaftstraining – und hatte gleich einen guten Eindruck. „Ich bin sehr zufrieden mit der Vorbereitung“, sagt sie. Bei den Testspielen gegen den Zweitligisten Ketsch und den Ligakonkurrenten Möglingen habe sich ihre Mannschaft gut präsentiert. „Das gibt durchaus Anlass, optimistisch in die Rückrunde zu schauen.“

Immerhin hat sich die Personallage etwas entspannt. Katharina Winger hat nach ihrer Meniskusoperation sogar schon wieder für die Jugend-Nationalmannschaft gespielt. Einziges Sorgenkind ist damit aktuell – und auf unbestimmte Zeit – Tanja Pfahl. Die Rückraumspielerin hat sich an der Schulter operieren lassen – und den Humor nicht verloren. „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt“, sagt sie. Die Bizeps- und Supraspinatussehne waren beschädigt, auch die Gelenkkapsel hat etwas abbekommen. Pfahl befindet sich in der Reha. „Mein Physiotherapeut ist zufrieden, wann ich wieder spielen kann, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht sagen.“ Kerstin Zimmermann rechnet in dieser Saison nicht mehr mit ihr. Das sei bitter, aber nun mal nicht zu ändern. „Und es ist auch okay angesichts der Schwere der Verletzung.“ Zudem hat der VfL bereits in der Hinrunde den Ausfall Pfahls kompensiert.

Mit 27:1 Punkten thront der VfL als einziges ungeschlagenes Team der Liga an der Spitze – und will dort möglichst lange bleiben. Trotz der hervorragenden Ausgangsposition haben sich die Waiblingerinnen den Aufstieg nicht zum Ziel gesetzt. „Natürlich könnten wir die Sache entspannt angehen und sagen, absteigen können wir ja nicht mehr“, sagt Zimmermann. „Wir haben aber einen gewissen Erwartungsanspruch an uns selbst. Wir wollen die Aufstiegsfavoriten weiter ärgern.“ Mit Siegen. Der 14. soll morgen in Grenzach gefeiert werden, für Zimmermann „die Wundertüte“ der Liga. Das Team um die ehemalige Schorndorferin Daniela Filip, die beim TVG das Amt der Co-Trainerin innehat und bisweilen auch das Trikot überstreift, sei von den Einzelspielerinnen her sehr gut besetzt. „Und man kann sich nie sicher sein, ob die Verantwortlichen kurzfristig wieder jemanden verpflichtet haben.“ Es sei jedenfalls schwierig, sich auf den Gegner einzustellen. Mit der zwei Meter großen Rückraumspielerin Ana-Maria Stoica habe der TVG eine Spielerin, die der VfL nicht zum Wurf kommen lassen dürfe.

Grenzach ist zwar seit sechs Spielen ohne Sieg und musste sich auch im Hinspiel in Waiblingen mit 22:30 geschlagen geben. Zuletzt unterlag es aber dem Tabellendritten FSV Mainz 05 nur knapp mit 22:26. „Wir dürfen den Gegner keinesfalls unterschätzen, außerdem ist’s in der engen Halle unangenehm zu spielen“, sagt Zimmermann. Die Trainerin lässt allerdings keinen Zweifel daran, dass diese Aufgabe – wie die folgende gegen das Schlusslicht HSG Albstadt, eher zur Kategorie „Pflichtaufgabe“ zähle. Davon kann in den folgenden Spielen beim Vierten Herrenberg, gegen den Dritten Mainz und beim Zweiten Allensbach nicht die Rede sein.

Allensbach gilt nach wie vor als Aufstiegsfavorit. Am Sonntag steht der SV in Mainz vor einem wichtigen Spiel: Bei einer Niederlage müsste Allensbach vier Punkte auf Waiblingen aufholen. Ein Sieg des VfL in Grenzach vorausgesetzt.

Info

Der VfL setzt zum Spiel einen Bus ein. Abfahrt an der Rundsporthalle ist morgen um 13.30 Uhr.


Quelle: ZVW



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