VfL Waiblingen - Gesamtverein

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09.01.12 - Presse -

Jörg Heinz, beim VfL für den Frauenhandball verantwortlich. Foto: ZVW

Jörg Heinz, beim VfL für den Frauenhandball verantwortlich. Foto: ZVW

VfL bekennt sich zum Standort Waiblingen

Handball: Neujahrsempfang beim VfL Waiblingen mit Pressekonferenz / Hervorragende sportliche Halbzeitbilanz

Die Handballerinnen des VfL Waiblingen sind zur Saisonhalbzeit ungeschlagen Spitzenreiter in der 3. Liga, die Männer führen auch nach dem ersten Rückrundenspiel die Württembergliga an. Klar, dass die Stimmung ausgelassen war beim Neujahrsempfang inklusive Pressekonferenz in der Caféteria der Rundsporthalle.


30 Punktspiele haben die beiden Vorzeigeteams des VfL Waiblingen hinter sich. Die Bilanz ist beeindruckend: 27 Siege, eine Niederlage der Männer beim Aufstiegsfavoriten SG Lauterstein und ein Unentschieden gegen den TV Bittenfeld II sowie ein Remis der Frauen gegen Regensburg. Im Pokalwettbewerb des Handballverbands Württemberg stehen beide Teams unter den letzten acht. Das gab’s noch nie beim VfL und ist Grund genug, ein bisschen zu feiern, zurückzuschauen und nach vorne.

Gelegenheit hierzu boten der Neujahrsempfang und die integrierte Pressekonferenz, zu denen die Verantwortlichen des VfL ihre Sponsoren, Gönner und Freunde eingeladen haben.

Mit den Saisonzielen ist das immer so eine Sache. Lieber mal den Ball flach halten als sich an möglicherweise überzogenen Ansprüchen messen lassen: So lautete auch die Devise beim VfL Waiblingen vor der Saison. Die Frauen starteten mit einem dünnen Kader, die Männer nach dem Abstieg in der für sie neuen Württembergliga. Dass die Männer nach dem ersten Rückrundenspiel, dem 40:18-Kantersieg am Samstag gegen die SG Bottwartal, mit 29:3 Punkten bereits fünf Zähler Vorsprung auf den Tabellendritten Neckarsulmer Sport-Union haben, war nicht zu erwarten. Die ersten beiden Mannschaften der Nordstaffel spielen am Ende der Saison mit dem Meister und Vizemeister der Südstaffel in einer kleinen Qualifikationsrunde die beiden Aufsteiger in die Baden-Württemberg-Oberliga aus.

Erster Neuzugang: Sebastian Bürkle aus Schmiden

Thomas Schmid, in der VfL-Abteilungsleitung für die Männermannschaften verantwortlich, war vor der Saison nicht ganz so vorsichtig wie Trainer Michael Stumpp und dessen Assistent Wolfgang Hezel. „Mir war klar, dass wir in der Württembergliga eine gute Rolle spielen werden“, sagte er bei der Pressekonferenz – und lobte das Trainergespann. Unabhängig davon, ob der VfL den sofortigen Wiederaufstieg schafft: „Wir gehen mit beiden in die nächste Saison.“

Auch der Kader soll nach Möglichkeit zusammenbleiben – wobei der VfL in der schwierigen Lage ist, zweigleisig planen zu müssen. Ein Neuzugang steht bereits fest; Sebastian Bürkle kommt zur neuen Saison vom Baden-Württemberg-Oberligisten TSV Schmiden.

Mindestens genauso überraschend wie die starke Hinrunde der ersten Männermannschaft war der Auftritt des Frauenteams. Spieltag für Spieltag haben die Aufstiegsfavoriten SV Allensbach und 1. FSV Mainz 05 auf einen Ausrutscher des VfL Waiblingen gewartet. Bis auf das 28:28 gegen den ESV Regensburg blieb das Team von Trainerin Kerstin Zimmermann jedoch standhaft – und steckte sämtliche personellen Widrigkeiten weg. Auch die jüngste Hiobsbotschaft: Für Tanja Pfahl ist nach ihrer Schulteroperation die Saison möglicherweise beendet. Damit fehlt dem VfL eine seiner zentralen Spielerinnen.

„Die Mannschaft und die Trainerin haben meine große Hochachtung“, sagte Jörg Heinz, beim VfL für die Frauenteams verantwortlich. „Das war sensationell.“ Ihm sei jedoch bewusst, dass es angesichts der angespannten personellen Lage schwer werden würde, die Leistung in der Rückrunde zu bestätigen.

Keine Legionärinnen im Falle des Aufstiegs

Sollte der Aufstieg tatsächlich gelingen, liege das Konzept für die 2. Liga schon bereit, sagte Abteilungsleiter Steffen Leßig. „Natürlich ist die 2. Liga noch mal eine ganz andere Geschichte, alleine schon aufgrund der Fahrtwege.“ Wie die Männer, so spielen auch die Frauen in einer eingleisigen Liga. Das bedeutet, die Reisen enden nicht nur in Metzingen, Nellingen oder in Bietigheim, sondern in Travemünde, Wolfsburg oder Zwickau. Im Falle des Aufstiegs sei sicherlich der eine oder andere Euro zusätzlich vonnöten, so Leßig. „Wir möchten versuchen, die Bindung der Sponsoren zum Verein noch weiter zu verbessern.“

In Panik verfallen werde der VfL im Erfolgsfall jedoch nicht, betonte Jörg Heinz. Die 2. Liga soll zu großen Teilen mit dem aktuellen Kader in Angriff genommen werden. Mehr als „zwei, drei“ Verstärkungen sollen nicht hinzukommen. Und die müssten zur Mannschaft passen, menschlich wie finanziell. „Wir werden unter keinen Umständen irgendwelche Legionärinnen holen.“

Die Verantwortlichen des VfL blicken also entspannt der Rückrunde entgegen. Ähnlich gelassen verfolgen sie die Diskussion um den Hallenneubau. Der TV Bittenfeld wünscht sich eine neue Halle im Ort, doch auch die Rundsporthalle hat längst das Rentenalter erreicht. Der Waiblinger Oberbürgermeister Andreas Hesky will nun für 100 000 Euro eine sogenannte Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Sie soll klären, ob ein Neubau in Bittenfeld theoretisch möglich ist.

Die Bittenfelder haben reagiert und werden ihre Zweitligaspiele von der kommenden Saison an für vier Jahre in der Stuttgarter Scharrena austragen (wir haben berichtet) und nicht mehr in der Bittenfelder Gemeindehalle. Die Waiblinger dagegen sind im Großen und Ganzen zufrieden mit ihrer aktuellen Spielstätte. Für ein bisschen Facelifting haben die Verantwortlichen vor der Saison selbst gesorgt. Gegen eine Renovierung an der einen oder anderen Stelle würden sich die VfL-Handballer auch nicht wehren. Doch egal, wie die Entscheidung letztlich ausfallen wird, für Abteilungsleiter Steffen Leßig steht fest: „Der VfL Waiblingen wird immer in Waiblingen spielen und niemals irgendwohin ausweichen, auch nicht nach Stuttgart“, sagte Leßig.

Quelle: ZVW



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