VfL Waiblingen - Gesamtverein

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18.12.11 - Männer 1 -

18.12.11 - Männer 1 -

Kallenbergs Bescherung

Württembergliga Männer

VfL Waiblingen – SG Leonberg/Eltingen 29:28 (19:11

von Frank Ader
Bis Anfang der zweiten Halbzeit roch es nach einem besinnlichen Jahresabschluss.. Mit einem Vorsprung von acht Toren ging der Tabellenführer gegen den Vorletzten in die zweite Halbzeit und nichts deutete auf einen hektischen weiteren Spielverlauf. Keiner ahnte, dass Leonberg zehn Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich erzielen sollte und am Ende trotzdem mit leeren Händen dastand.


Keinerlei Nervosität war der Mannschaft trotz des Ausfalls ihres Stamm-Halblinken Flaviu Onofras anzumerken. Aus einer sicheren Abwehr heraus gelang es meist, Marc Kallenberg mit dem finalen Pass zu versorgen und nach sieben Minuten stand es bereits 7:3. Da der VfL in den kommenden Minuten etwas schludrig mit seinen Chancen umging, konnte die SG bis zur 20. Minute auf 11:9 verkürzen. Danach folgte eine dreiminütige Holger Mayer Show. Der Waiblinger Flügelflitzer erlief jeden noch so weit vorgeworfenen Ball, erzielte nicht nur einen lupenreinen Hattrick, sondern setzte noch einen vierten Treffer drauf und sein Team führte sicher mit 17:10. Kurz vor der Pause erzielte Chrissie Schmid das 19:11.

Auch nach der Pause erahnte bis zum 21:13 noch niemand die dramatisch Schlussphase, zumal Leonbergs bester Schütze Dominik Schaffert in der 29. Minute nach einem rüden Foul die rote Karte gesehen hatte. Ein Knackpunkt zur Wende war das schwache Waiblinger Überzahlspiel am Samstagabend. Selbst bei doppelter numerischer Unterlegenheit erzielten die Gäste Tore und Waiblingen schoss den gegnerischen Torwart warm. Bis zum 24:18 sah es noch nicht nach einem Einbruch aus, doch peu à peu bröckelte der Vorsprung. In schöner Regelmäßigkeit folgten zwei Gästetreffer auf einen Waiblinger. Einzig Martin Johansson, der den verletzten Onofras auf Halblinks hervorragend vertrat, konnte sich mit seinen gewaltigen Würfen immer wieder durchsetzen. So war es auch Johansson, der nach dem 27:26 Anschlusstreffer vier Minuten vor dem Ende auf 28:26 erhöhte. Zwei Minuten vor dem Ende wäre der Sieg sicher gewesen, hätte Kreisläufer Binder nicht bereits seinen vierten Torwartabpraller verwertete. Die nächsten beiden Angriffe verpufften im Nichts, die SG brachte den siebten Feldspieler und gab das Torwartleibchen dem Garant der Aufholjagd Simon Schach. Und Schach sorgte nach 59:50 tatsächlich für den Ausgleich. Hammelmann passte den Ball blitzschnell zum am Anspielpunkt wartenden Marc Kallenberg und dieser verwandelte kaltschnäuzig mit ruhiger Hand über sämtliche zurückstürmenden Abwehrspieler hinweg ins leere Tor zum 29:28. Den tapfer kämpfenden Gästen blieb nur noch ein direkter Freiwurf, der an der Lattenoberkante endete. Waiblingen war mit einem blauen Auge davongekommen und darf sich nach 15 Spielen und 27:3 Punkten Herbstmeister nennen. Dieses Spiel machte aber deutlich, dass noch eine lange Rückrunde auf den Tabellenführer wartet.

VFL WN: Hammelmann, Krammer, Johansson 6, Hellerich 1, C. Schmid 3, Kallenberg 5, Mayer 6/1, Felden, Härtl 2, Steffens 6/3, Baumann, Abelmann

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Und das schreibt unser Gast die SG Leonberg/E.
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Komplimente bringen nichts

Württembergliga, VfL Waiblingen - Herren 1,

Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 19.12.2011

Handball Leonberg/Eltingen verliert bei Spitzenreiter Waiblingen mit 28:29. Von Andreas Klingbeil

Die Uhr ist abgelaufen, Lars Neuffer tritt zur letzten Aktion, einem Freiwurf, an. Er findet die Lücke, der Ball kommt durch - und kracht an die Oberkante der Latte. Es bleibt beim 28:29 und die SG Leonberg verabschiedet sich von diesem Jahr mit einer weiteren Niederlage, der elften im 14. Spiel. Die aufmunternden Worte des Waiblinger Trainers Michael Stumpp, der mit seiner Mannschaft am Ende froh war, die Partie überhaupt noch gewonnen zu haben, halfen den Verantwortlichen der SG Leonberg/Eltingen nicht weiter.

Denn selbst der Tabellenführer wäre in eigener Halle zu knacken gewesen. Und das auch noch nach einer völlig verkorksten ersten Hälfte. Die SG lag schon scheinbar aussichtslos mit 11:19 im Hintertreffen. Leonbergs Trainer Enrico Wackershauser wollte etwas ganz anderes von seinem Team sehen, musste aber feststellen: "Am Anfang hat sich die Mannschaft viel zu wenig zugetraut. Das war so ähnlich wie mit dem Kaninchen und der Schlange." Kevin Jürgens im Tor fand nie zu seiner eigentlichen Leistungsstärke und wurde Mitte des ersten Durchganges von Stefan Schuster, der sich mit zunehmender Spielzeit steigerte, abgelöst. Waiblingen lief seine Tempogegenstöße, weil sich die Gäste unnötige technische Fehler leisteten. Und zu allem Übel sah Dominic Schaffert gegen Ende der Hälfte nach einem Foulspiel auch noch die Rote Karte.

Was kaum einer für möglich gehalten hätte: Die Leonberger fanden im zweiten Durchgang ins Spiel zurück. Schuster gab der Defensive mehr Sicherheit, Waiblingen ließ Überzahlsituationen ungenutzt und der Aufsteiger kam über 18:22 auf 22:24 heran. Die möglicherweise spielentscheidende Szene folgte beim 26:26. Christian Maresch hatte die große Möglichkeit, frei vor dem gegnerischen Torhüter die Führung zu erzielen. Doch er verwarf, und im Gegenzug machte Waiblingen das 27:26. "Wir haben uns einmal mehr selbst ein Bein gestellt" (Wackershauser). Eine weitere Zwei-Minuten-Strafe in der Schlussphase tat ihr Übriges. Leonberg konnte im Angriff nicht mehr den Druck aufbauen, der für einen Punktgewinn nötig gewesen wäre. Nach den Weihnachtsfeiertagen steht nun ein dreitägiges Trainigslager in Warmbronn auf dem Programm, bevor es am 6. Januar zum nächsten Punktspiel zu Frisch Auf Göppingen II geht.

SG Leonberg/Eltingen: Jürgens, Schuster, Seise (2), Werner, Schach (8), Schaffert (3), Knödler (2/2), Neuffer (3), J. Eisenhardt (3), Schwab (2), Nicolau (1), Maresch (4)

Quelle: http://www.sg-leonberg-eltingen.de/



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