VfL Waiblingen - Gesamtverein

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16.12.11 - Frauen 1 -

Fehlt den Waiblinger Handballerinnen längere Zeit: Tanja Pfahl (rechts). Foto: ZVW

Fehlt den Waiblinger Handballerinnen längere Zeit: Tanja Pfahl (rechts). Foto: ZVW

Bitter für Waiblingen: Pfahl wird operiert

Handball, 3. Liga, Frauen: Rückrundenstart für den Tabellenführer in Mainz-Bretzenheim

Das sind keine guten Nachrichten für den Handball-Drittligisten VfL Waiblingen so kurz vor Weihnachten: Tanja Pfahl muss an der Schulter operiert werden. Im ersten Spiel der Rückrunde und letzten vor der vierwöchigen Pause muss der VfL am Sonntag nach Mainz.


SG Mainz-Bretzenheim (12. Platz, 7:19 Punkte) – VfL Waiblingen (1. Platz, 25:1 Punkte/Sonntag, 16.30 Uhr). Wirklich überraschend ist die Nachricht nicht, ein Schock so kurz vor Weihnachten ist sie aber doch: Die Schmerzen an der lädierten Schulter sind so stark, dass sich Tanja Pfahl zur Operation entschieden hat. Wie lange die Rückraumspielerin, eine der zentralen Personen im Spiel des VfL, ausfallen wird, ist nicht sicher. „Wir müssen die Operation abwarten“, sagt ihre Trainerin Kerstin Zimmermann. „Erst dann können wir sagen, wie schwer die Verletzung ist und wie lange Tanja ausfallen wird.“ Sie drücke ihr jedenfalls die Daumen, „dass alles glimpflich ausgeht“.

Ein längerfristiger Ausfall könne die Mannschaft kaum verkraften – auch wenn der VfL in den jüngsten Spielen auch ohne die große Rückraumstütze erfolgreich war und sich mit 25:1 Punkten die Halbzeitmeisterschaft gesichert hat. Für Zimmermann hat ihre Mannschaft „Sensationelles“ geleistet, das sei in dieser Souveränität nicht zu erwarten gewesen.

Zuletzt setzte sich der VfL beim TV Möglingen mit 33:28 durch. Begeistert war Zimmermann von der ersten Viertelstunde, in der sich ihr Team auf 13:3 absetzte. Was danach kam, schmeckte ihr allerdings nicht mehr. Möglingen kämpfte sich bis auf zwei Tore heran. „Wir haben nicht mehr richtig dagegengehalten und geschlampt in der Abwehr.“ Mit etwas Mühe rettete sich der VfL über die Zeit. „Den Kräfteverschleiß merkt man immer mehr“, sagt die Trainerin. „Nicht nur körperlich, auch geistig.“ In Möglingen musste der VfL wieder einmal mit einem dünnen Kader antreten. Außer den Langzeitverletzten Tanja Pfahl und Katharina Winger fehlte auch Sina Bast ein weiteres Mal. Sie hatte immer noch mit ihrer Blasenentzündung zu kämpfen. Zimmermann hofft, dass sie am Sonntag wieder ins Team zurückkehren wird.

Als Tabellenführer fährt der VfL natürlich als Favorit nach Mainz-Bretzenheim. Der Aufsteiger liegt mit 7:19 Punkten auf dem drittletzten Platz. Für Zimmermann ist das allerdings, nicht nur wegen der angespannten Personalsituation, kein Grund zum Leichtsinn. Sie schätzt die Bretzenheimerinnen stärker ein als den jüngsten Gegner TV Möglingen. Auch wenn sich der VfL im Hinspiel deutlich mit 35:26 durchgesetzt hat. Der Gegner wechsle ständig seine Abwehrformation, darauf müsse sich ihre Mannschaft einstellen. „Und wir müssen uns in der Defensive gegenüber dem Möglingen-Spiel um hundert Prozent steigern. Irgendwie müssen wir dieses Spiel noch rumbringen.“

Sollte es für den VfL im 14. Saisonspiel die erste Niederlage geben, wäre er vermutlich auch die Tabellenführung los. Verfolger Allensbach liegt zwei Punkte zurück, hat jedoch das deutlich bessere Torverhältnis. „Es wäre schon ein tolles Gefühl, wenn wir als Spitzenreiter in die vierwöchige Pause gehen würden.“ Wieder aushelfen wird Jenny Heinz.

Das Jahr ist mit dem Spiel am Sonntag für die Waiblingerinnen noch nicht zu Ende. Am Dienstag müssen sie in der dritten Runde des Verbandspokals gegen die SG Leonberg/Eltingen ran.

Info

Der VfL setzt zum Spiel in Mainz einen Bus ein. Sonntag um 12.30 Uhr an der Rundsporthalle.


Quelle: ZVW



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