VfL Waiblingen - Gesamtverein

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04.12.11 - Frauen 1 -

Die gegen Großbottwar starke Tanja Padutsch bleibt mit dem VfL auf Erfolgskurs. Foto: ZVW

Die gegen Großbottwar starke Tanja Padutsch bleibt mit dem VfL auf Erfolgskurs. Foto: ZVW

VfL-Frauen haben weniger Mühe als erwartet

Handball, 3. Liga, Frauen: VfL Waiblingen - TV Großbottwar 40:29

Von Frank Moser

(fmo). Mit einem klaren 40:29 (19:15)-Heimerfolg gegen den TV Großbottwar verteidigten die Handballerinnen des VfL Waiblingen ihre Spitzenposition in der 3. Liga. Die Waiblinger Rumpftruppe hatte im Lokalderby weit weniger Probleme als vorher erwartet.

Die Rückkehr von Tanja Pfahl verzögert sich und Katharina Winger ist noch längere Zeit verletzt. Als sich nun auch noch Sina Bast vor dem Spiel gegen Großbottwar krankheitsbedingt abmelden musste, war das Stammpersonal an Feldspielerinnen auf gerade noch sieben Personen zusammengeschrumpft. Zum Glück konnte Jenny Heinz wieder einspringen und aus der Württembergliga-Mannschaft des VfL II half Saskia Stimmler aus. Die Sorgenfalten angesichts der dünnen Personaldecke sollten jedoch nicht lange währen. Denn die Waiblingerinnen legten im letzten Heimspiel des Jahres gleich los wie die Feuerwehr. Gegner Großbottwar war mit dem Tempospiel des VfL völlig überfordert. Torhüterin Ronja Grabowski spielte nach guten Paraden passgenau auf ihre enteilenden Vorderleute und auch aus dem Spiel heraus erzeugte der VfL mächtig Druck. Nach gerade mal zehn Minuten führte Waiblingen mit 10:3. Schnell kehrte Entspannung und Ruhe in der Rundsporthalle ein, und das lag nur sekundär daran, dass das Mikrofon des Hallensprechers pünktlich mit dem ersten Tor der Partie seinen weiteren Dienst versagte. Nach dem fulminanten Start agierte die Heimmannschaft in der Folgezeit in der Abwehr etwas zu sorglos und zeigte sich beim Torwurf nicht mehr konzentriert genug. Allerdings steigerte sich auch Großbottwars Torhüterin Nicole Harjung und zeigte tolle Reflexe. Die Gäste rückten in der 29. Minute sogar wieder auf 15:17 heran. Doch die seit Wochen in Bestform spielende Sulamith Klein sowie Sevgi Öztürk sorgten mit zwei schnellen Toren bis zum Pausentee wieder für einen recht komfortablen Vier-Tor-Vorsprung (19:15).

Die letzten Zweifel an einem VfL-Erfolg waren spätestens fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff des umsichtig pfeifenden Schiedsrichtergespanns D'Alessandro und Kraaz zerstreut. Denn Waiblingen startete wieder mit viel Druck und Tempo in die Partie. Insbesondere Tanja Padutsch profitierte in dieser Phase vom schnellen VfL-Spiel und erzielte innerhalb von nur acht Minuten gleich sechs Treffer. Als die siebenfache Torschützin Steffi Heinz in der 41. Minute zum 29:19 traf, war die Messe endgültig gelesen. VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann konnte nun wenigstens einem Teil ihrer Stammkräfte kleinere Verschnaufpausen gönnen. Ohnehin zollte Zimmermann ihrer Rumpftruppe einmal mehr großen Respekt für die tollen Leistungen, die sie trotz der hohen Belastungen zeigen. Alle kämpfen und zeigen Biss bis zur letzten Minute. Die eigentlich auf Linksaußen beheimatete Chrissi Haas gestaltete gegen Großbottwar das VfL-Spiel von der Rückraum-Mitte-Position aus sehr umsichtig. Dafür steuerte Tina Stockhorst von der Linksaußenposition sehenswerte Treffer bei. Auf der rechten Seite hat der VfL mit Padutsch, Öztürk und Anja Brugger gleich drei Linkshänderinnen mit ihren unterschiedlichen Stärken. Und das Torhütertrio Blum / Grabowski / Peters ist ein weiterer Pluspunkt des VfL, denn mindestens eine von den 3en erwischt immer einen guten bis herausragenden Tag.

Die letzten 20 Minuten der Partie sind schnell erzählt. Der VfL ließ es nun wieder lockerer angehen. Die Schützlinge von Gästetrainer Paul Herbinger bewiesen trotz der aussichtslosen Lage großen Kampfgeist und nutzen die Nachlässigkeiten in der Waiblinger Abwehr. Mit dem 29:40-Endstand hielt der Tabellenvorletzte die Niederlage denn auch in noch erträglichen Grenzen.

Der VfL sehnt die ohnehin nur kurze Winterpause herbei, doch vor Weihnachten sind noch zwei Partien zu absolvieren. Zum Vorrundenabschluss geht es am kommenden Samstag zum TV Möglingen. Die vom Waiblinger Urgestein Jürgen Krause trainierten Möglingerinnen ließen an diesem Wochenende mit einem überraschend klaren Erfolg bei der TG Nürtingen aufhorchen. Der VfL ist gewarnt und muss hier sicherlich deutlich mehr Aufwand betreiben um weiterhin ohne Niederlage zu bleiben.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Peters; Öztürk (3/2), Klein (14/4), S. Heinz (7), Brugger (2), Haas (2), J. Heinz, Stockhorst (4), Padutsch (8), Stimmler.

TV Großbottwar: Harjung, Frohnwieser; Hoffmann (7/1), S. Kärcher (2), Benz (1), Asmuth (2), Geier (7), Klenk (1), Müller (6), Centarre Guerreri (2), Spieth (1).



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