VfL Waiblingen - Gesamtverein

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04.12.11 - Frauen 2 -

Schmerzliche Punkteteilung im Derby

WLN Damen: TSV Schmiden - VfL Waiblingen 2 34:34 (15:19)

34:34 hieß es am Ende beim Derby in der Schmidener Sporthalle. Für die Waiblinger Württembergliga-Handballerinnen ein klarer Punktverlust, dominierte man doch über weite Strecken die Begegnung.

In der Anfangsphase konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen.
Waiblingens Abwehr, letzte Woche noch das Prunkstück, war in der ersten Viertelstunde quasi nicht vorhanden. Von einem Abwehrverband keine Spur – eher sechs Free-Stylerinnen, die Nadja El-Kurd im VfL-Gehäuse vor teils unlösbare Aufgaben stellte. So kam Schmiden vom Kreis oder den Außenpositionen immer wieder zu einfachen Toren. Trotz der schwachen Defensive zeigte Waiblingen im Angriff von Beginn an eine ansprechende Leistung. Das Spiel wogte hin und her. Bis zum 4:3 legte Schmiden ein Tor vor, Waiblingen glich aus. Die letzte und höchste Führung konnte Schmiden zum 7:5 erzielen. Jetzt besannen sich die Gäste auf ihre Stärken, in der Abwehr wurde beherzter zugelangt und Nadja El-Kurd, die in der ersten Hälfte allein drei Siebenmeter der Heimmannschaft entschärfte, erwies sich wieder einmal als starker Rückhalt. Saskia Stimmler auf der Rückraummitte-Position zog jetzt die Fäden, schaffte Lücken, die vor allem die stark aufspielende Bettina Bay gewohnt sicher verwertete. Waiblingen spielte sich jetzt in einen Rausch, Jessica Cyklarz mit Ihren Gegenstoßtoren und Vera Kretschi zielsicher vom Siebenmeter sorgten für die erste fünf-Tore Führung zum 10:15 aus Waiblinger Sicht. Diesen Vorsprung konnten die Gäste noch ausbauen- zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit lagen sie mit 13:19 vorn. Eine kurze Schwächephase im Waiblinger Angriffsspiel nutzte der BWOL-Absteiger zu zwei schnellen Toren in Folge. Mit 15:19 ging es in die Pause.
Durchgang zwei begann zunächst vielversprechend für den VfL. Im Angriff wurde mächtig Druck gemacht, Jessica Cyklarz ließ sich nicht zweimal bitten und nutzte, die sich ihr dadurch gebotenen Lücken souverän aus. In der Abwehr tat man sich zusehends schwerer mit der großgewachsenen Schmidener Kreisläuferin. Trotzdem lagen die Kreisstädterinnen bis zum 22:27 Zwischenstand immer mit vier bzw. fünf Toren vorn. Jetzt reihten sich auf Waiblinger Seite zahlreiche Fehlwürfe von aussichtsreichen Positionen, die Schmiden zu Gegenstößen nutzte und beim 24:27 auf drei Tore heranbrachten. Doch mehr ließen die VfL-Spielerinnen zunächst nicht zu. Beim 25:29 war der vier-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Plötzlich wurde das Spiel hektisch und zerfahren. Waiblingen erarbeitete sich weiterhin hundertprozentige Tormöglichkeiten, die leider ein ums andere Mal von den beiden Unparteiischen zu früh abgepfiffen wurden. Statt erzielter Treffer, wurde den Gästen Zeitspiel angezeigt. Schmiden nutzte die daraus resultierenden Fehlwürfe zu Kontern und verkürzte mit drei Treffern in Folge zum 28:29. Waiblingen kämpfte und baute seinen Vorsprung noch einmal zum 29:32 Zwischenstand aus. Die Gastgeberinnen witterten Morgenluft, während die VfL-Akteurinnen ihrem hohen Tempo und den geringen Wechselmöglichkeiten Tribut zollen mussten. Im Rückzugsverhalten und in der Defensive agierten sie fortan zu unkonzentriert. So konnte Schmiden zum 32:34 aufschließen. Begünstigt durch eine Zweiminuten-Strafe gegen Waiblingen 75 Sekunden vor Schluss, konnten die Gastgeberinnen mit zwei Toren in Folge den glücklichen Ausgleich erzwingen.

VfL Waiblingen: El-Kurd, Nowak/ Cyklarz (10), Laible (1), Stimmler (4/1), Bay (8), Kretschi (7/3),
Kirchner (1), Stadler (1), Seeger (2).



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