VfL Waiblingen - Gesamtverein

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27.11.11 - Frauen 1 -

Mit Cleverness und Routine

Dritte Handball-Liga, Frauen: Freiburg - Waiblingen 28:31

Die Handballerinnen des VfL Waiblingen bleiben an der Spitze. Der Tabellenführer der 3. Liga, Staffel Süd, erkämpfte sich bei der starken HSG Freiburg einen 31:28-Auswärtserfolg. In einer vor allem im zweiten Durchgang hektischen Partie zeigten sich die Waiblingerinnen in den entscheidenden Momenten clever und routiniert.


Die erste Halbzeit war eine sehr enge Angelegenheit. Bis zur 20. Minute wechselte die Führung hin und her. Beide Teams taten sich in der Abwehr schwer. Der VfL Waiblingen hatte insbesondere mit Freiburgs Halblinksspielerin Laura Denk einige Probleme.

Erst beim 10:8 gelang es den Gästen erstmals, zwei Tore Vorsprung zu erzielen. Doch Unachtsamkeiten in den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff sorgten wieder für eine knappe Freiburger Führung (16:15).

Im zweiten Durchgang stellte VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann auf enge Deckung für Denk um – und dieser taktische Kniff offenbarte sich als erfolgreich: Waiblingen zog auf 22:18 davon.

In der nun folgenden Spielphase prägte vor allem das Schiedsrichtergespann das weitere Geschehen: Es hagelte Zeitstrafen gegen beide Teams sowie Rote Karten. Die erste davon traf in der 38. Minute Steffi Hintze von der HSG – doch nur fünf Minuten später war auch für Chrissi Haas vom VfL die Begegnung vorzeitig beendet.

Waiblingen war nun der Alternativen im Rückraum beraubt, glich dieses Manko jedoch durch Einsatz und Cleverness aus. Der Tabellenführer baute den Vorsprung auf 26:21 aus.

Doch als Freiburg in der nun hektischen Begegnung wieder auf 26:27 heranrückte, befürchteten die Waiblinger Anhänger ein Déjà-vu à la Regensburg vor einer Woche. Die Zahl der technischen Fehler erhöhte sich.

Doch dieses Mal befreite sich der VfL mit Routine und Kampfgeist aus der haarigen Situation, die Kraft reichte aus.

Und als die HSG in der Schlussphase alles oder nichts spielte und nahezu auf Manndeckung umstellte, schlug die aktuell Jüngste im Waiblinger Team zu: Tanja Padutsch war im Eins-gegen-Eins-Spiel von ihrer Gegnerin nicht zu halten und hatte mit insgesamt acht Treffern maßgeblichen Anteil am 31:28-Auswärtserfolg ihres Teams.

„Wir trafen auf einen unerwartet schweren Gegner“, resümierte VfL-Trainerin Zimmermann. „Aber am Ende waren wir trotz der dünnen Personaldecke den entscheidenden Tick cleverer und routinierter.“

Jetzt noch einmal zupacken

Am kommenden Samstag geht es nun im letzten Heimspiel des Jahres gegen den TV Großbottwar (Anpfiff um 20 Uhr). Der Tabellenvorletzte ließ an diesem Wochenende durch eine starke Angriffsleistung und die nur knappe 36:37-Niederlage gegen Nürtingen aufhorchen. Trotz der klar für den VfL sprechenden Tabellensituation wird die Partie gegen den Lokalrivalen also alles andere als ein Selbstläufer, erwartet Zimmermann.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski; Öztürk (3/2), Klein (9/2), S. Heinz, Brugger (6/2), Haas, Bast (6), J. Heinz, Stockhorst (3), Padutsch (4).

Quelle: ZVW



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