VfL Waiblingen - Gesamtverein

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20.11.11 - Männer 1 -

Überragend beim VfL Waiblingen: Flaviu Onofras. Foto: ZVW

Überragend beim VfL Waiblingen: Flaviu Onofras. Foto: ZVW

Derbysieg nach Galavorstellung

Württembergliga Männer VfL Waiblingen – SV Fellbach 37:31 (20:17)

Nach der Klasseleistung in Bietigheim folgte gegen Nachbar Fellbach die nächste Galavorstellung. Nur zu Spielbeginn konnte Fellbach vorlegen. Der Rest der Begegnung war eine Demonstration der Waiblinger Ausnahmestellung in der Württembergliga. Hochkonzentriert im Abschluss wurden die starken Fellbacher in die Schranken verwiesen und der VFL ging zeitweise mit 8 Toren in Führung.


Hoch motiviert begann der SV das Spiel. Bereits nach vier Minuten führten die Gäste mit 4:1 und zeigten eindrucksvoll, dass sie zu den besseren Mannschaften in der Liga gehören. Die sollte jedoch der einzige größere Waiblinger Rückstand bleiben. Denn auch der VfL war von Beginn an hellwach. Der überragende Marc Kallenberg, der am Kreis kaum zu stoppen war, mit seinen ersten vier Treffern, dazu Spielmacher Axel Steffens und dazu der ebenfalls überragende Flaviu Onofras sorgten für den schnellen Ausgleich zum 6:6. Als Flaviu Onofras in der 14. Minute in Unterzahl zwei weitere seiner unnachahmlichen Treffer machte, gingen die Gastgeber zum ersten Mal in Führung. Bis zum 15:14 wogte die weiterhin hochklassige Partie hin und her. Bei Fellbach hielten der bei Siebenmetern bombensichere Ivan Miletic und der starke Steffen Klett ihr Team auf Tuchfühlung. Auch auf Außen hatte der VfL zwei starke Waffen. Auf der linken Seite der nach abgelaufener Sperre wieder eingesetzte Holger Mayer und auf der rechten Johannes Felden, der zwar 60 Minuten A-Jugend Oberliga in den Beinen hatte, bei seinen drei Wurfversuchen jedoch mit einer 100 % Quote überzeugte. Nach dem 20:17 Halbzeitstand hatten sich beide Mannschaften die Pause redlich verdient. Bis zum 24:21 blieb es bei der 3 Tore Führung. Fellbach probierte es mit einer Manndeckung gegen Onofras, Felden, Mayer und Kallenberg erhöhten jedoch binnen einer Minute auf das vor entscheidende 27:21. Bis zum 34:26 in der 53 Minute spielten die Waiblinger souverän und überlegen ihre Stärken aus. Fellbach hatte in dieser Phase keine Chance, die Begegnung offen zu gestalten. Erst in den letzten Minuten ließ die Konzentration der Gastgeber etwas nach, wobei die deutlich Führung bzw. der Sieg nie mehr in Frage gestellt war. Zwar traf Fellbach nun öfters. Das Tor des Tages erzielte jedoch der Spieler des Tages: Flaviu Onofras mit einem wunderschönen Kempa-Trick zum 36:29. Zwei Sekunden vor dem Abpfiff krönte Marcus Hellerich seine starke Abwehrleistung mit dem 37:31 Endstand. Waiblingen hält damit seine knappe Tabellenführung und scheint für die letzten Vorrundenspiele gut gerüstet.

VfL Waiblingen
Hammelmann, Krammer¸ Hellerich 2, Kallenberg 8, Mayer 6, Felden 3, Härtl, U. Schmid, Steffens 7/3, Onofras 9/1, Baumann, Abelmann

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Und das schreibt unser Gast der SV Fellbach
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Der Nachbar ist in allen Belangen besser

Handball Das Team des SV Fellbach verliert in der Württemberg-Liga das Derby beim VfL Waiblingen mit 31:37.

Von Michaela Bareis
Der VfL Waiblingen hat auch in der Höhe verdient gewonnen", sagte Frieder Hansen und fasste mit einem Satz zusammen, wovon sich am Samstagabend 250 Zuschauer in der Waiblinger Rundsporthalle mit eigenen Augen hatten überzeugen können. Beim ersten Aufeinandertreffen der Mannschaft des SV Fellbach mit dem Nachbarn VfL Waiblingen seit dessen Abstieg in die Württemberg-Liga im Frühjahr setzten sich die Gastgeber klar mit 37:31 (20:17) durch. Fast hatte es angesichts des spärlichen Zuschauerinteresses den Anschein, als ob die Anhänger der beiden Teams schon im Vorfeld damit gerechnet hatten, dass das Lokalderby diesmal keinen spannenden, mitreißenden Schlagabtausch liefern würde - wie dies in der Vergangenheit doch öfter der Fall gewesen war.

Während der ersten Spielhälfte konnten die Gäste um den 13-fachen Torschützen Ivan Miletic die Begegnung noch ausgeglichen gestalten. In der Anfangsphase zeigten sich die Fellbacher gar von ihrer besten Seite und überrumpelten die favorisierten Gastgeber geradezu: Moritz Schäfer erzielte bereits in der ersten Minute das 1:0, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Flaviu Onofras sorgten Steffen Klett, Ivan Miletic und Simon Wager für eine 4:1-Führung. Nach fünf Minuten war das Fellbacher Feuerwerk fürs Erste jedoch abgebrannt. Der VfL Waiblingen kam durch seinen Kreisläufer Marc Kallenberg zum Ausgleichstreffer (6:6). Bereits in dieser Phase zeigte sich, dass die Waiblinger am Samstag in ihrem Angriffsspiel einen großen Vorteil ausspielen konnten. Beim Spitzenreiter der Liga funktionierte das Zusammenspiel zwischen den beiden überragenden Rückraumakteuren Flaviu Onofras (neun Tore) und Axel Steffens (sieben Tore) mit dem Kreisläufer Marc Kallenberg blendend, während sich auf Fellbacher Seite der agile Steffen Klett und seine Mitstreiter im Rückraum vergeblich mühten: Die Verbindung zu den Kreisläufern Tobias Steigerwald und Patrick Brunner schien die meiste Zeit über wie gekappt. Während Marc Kallenberg achtmal vom Kreis erfolgreich war und der zweite VfL-Kreisläufer Marcus Hellerich zweimal, gelang Tobias Steigerwald kein einziger Treffer, Patrick Brunner traf zweimal.

"Nach unserem guten Start summierten sich bei uns technische Fehler und falsche Entscheidungen, außerdem waren wir im Angriff uneffektiv, wir sind nicht so recht durch- und zum Wurf gekommen", resümierte Frieder Hansen. Weil bei den Gästen der Zug zum Tor - und offenbar auch der absolute Siegeswille - fehlte, nahmen die Gastgeber nach 20 Spielminuten das Heft in die Hand und bauten die Führung von 15:14 aus, zur Pause hieß es 20:17.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Ivan Miletic, der mit seinen 13 Treffern der erfolgreichste Torschütze der Partie war, zunächst mit einem seiner sieben Siebenmeter zum 18:20, in der Folge zogen die Gastgeber jedoch auf 27:21 davon. Am Ende hieß es 37:31 für den Tabellenführer VfL Waiblingen. Die Fellbacher Ballwerfer vermittelten mitunter den Eindruck, "als hätten sie selbst nicht mehr dran geglaubt, noch einmal ranzukommen", wie Frieder Hansen enttäuscht feststellen musste. "Das ist eigentlich schade", sagte Frieder Hansen weiter. "Wir haben heute deutlich unsere Grenzen aufgezeigt bekommen." Der VfL Waiblingen verfügte am Samstagabend nicht nur über die besseren Einzelspieler, sondern auch über das besser funktionierende Zusammenspiel.

SV Fellbach: Doll, Nowak - Schäfer (1), Liebing (3), Weil, Haarer (3), Gomes, Brunner (2), Steigerwald, Wager (1), Miletic (13/7), Steffen Klett (5), Bastian Klett (3), Rohland, Gaus.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten



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