VfL Waiblingen - Gesamtverein

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18.11.11 - Frauen 1 -

Waiblingen ohne Winger, Pfahl, Grabowski

Handball, 3. Liga, Frauen: Der VfL empfängt den ESV Regensburg mit der Ex-Nationalspielerin Sara Walzig

(twa). Die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen kommen personell auf dem Zahnfleisch daher. Die Rückraumspielerinnen Katharina Winger und Tanja Pfahl sind nicht einsatzfähig. Gegen den ESV Regensburg fehlt auch noch Torhüterin Ronja Grabowski.

VfL Waiblingen (1. Platz, 18:0 Punkte) – ESV Regensburg (8. Platz, 8:10 Punkte/Samstag, 20 Uhr). Auch im neunten Spiel siegte der VfL, gewann in Neunkirchen 33:31. Knapper als zuletzt, doch das überraschte die Trainerin wenig. „Es war klar, dass wir kein Schützenfest feiern werden“, sagt Kerstin Zimmermann. Zudem hatte der VfL in den letzten neun Minuten, nach der dritten Zeitstrafe gegen Sevgi Öztürk, nur noch eine Wechselmöglichkeit. „Wir hatten im Spiel aber eigentlich immer den Daumen drauf.“ Doch mit nur acht Feldspielerinnen sei’s bei engen Spielen immer „eine haarige Angelegenheit“.

Die dünne Personaldecke ist schon seit Wochen das große Thema beim VfL, der so prima in die Saison gestartet ist. „Wenn wir schon ganz oben stehen in der Tabelle, wollen wir da auch gerne bleiben“, sagt Zimmermann. Zumindest, solange es möglich ist. Denn vom Aufstieg will Zimmermann zu diesem Zeitpunkt und angesichts der überschaubaren Alternativen auf der Auswechselbank nichts wissen. „Es wäre aber jedenfalls ärgerlich, wenn uns der Personalmangel zurückwerfen würde.“

Wie lange die linken Rückraumspielerinnen Katharina Winger (Meniskusverletzung) und Tanja Pfahl (Entzündung in der Schulter) noch fehlen werden, ist ungewiss. Alle Anstrengungen der VfL-Verantwortlichen, kurzfristig Ersatz zu bekommen, schlugen fehl. Bei der eigenen zweiten Mannschaft kann sich Zimmermann kaum bedienen, auch dem Württembergligisten fehlen Spielerinnen (siehe Artikel links).

Zu allem Unglück fehlt dem VfL morgen auch Ronja Grabowski. Die Torhüterin mit Zweifachspielrecht ist parallel beim Bundesligisten Göppingen in Celle im Einsatz. So gesehen, hat das Luxusproblem mit drei Torhüterinnen im Waiblinger Kader auch seine positiven Aspekte.

Ob der VfL Waiblingen seine Siegesserie morgen in der Rundsporthalle fortsetzen kann? Der ESV Regensburg liegt zwar nur im Tabellenmittelfeld, doch Zimmermann hätte den Gegner viel weiter vorne erwartet. Qualitativ sieht sie den ESV auf Höhe Neunkirchens. Er habe zwar keinen ganz so starken Rückraum wie der jüngste Gegner, spiele dafür aber einen viel schnelleren Handball. Und: Regensburg hat eine 34-fache deutsche Nationalspielerin in seinen Reihen. Linksaußen Sara Walzig spielte einst bei den Bundesligisten 1. FC Nürnberg, bei Rekordmeister Bayer Leverkusen und beim Thüringer HC. Zur neuen Saison wechselte die 24-Jährige von Aufsteiger SG BBM Bietigheim zum Drittligisten ESV Regensburg.

Vor allem im Tempogegenstoß sei Walzig brandgefährlich und sehr sicher im Torabschluss, sagt Zimmermann. „Diese einfachen Gegentore müssen wir unbedingt verhindern.“ Die einfachste Lösung: selbst die Tore machen. Gut besetzt sei Regensburg auch im Tor mit Ines Flesch, am Kreis mit Aline Fischer und im linken Rückraum mit Vera Balk.

Kerstin Zimmermann hofft, dass viele Fans am Doppelspieltag in die Rundsporthalle kommen und ihr Team unterstützen werden. Im Vorspiel erwarten die VfL-Männer im Derby der Württemberg-Liga den SV Fellbach.

Quelle: ZVW



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