VfL Waiblingen - Gesamtverein

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13.11.11 - Frauen 1 -

Sevgi Öztürk und der VfL ließen sich auch von Neunkirchen nicht stoppen. Foto: ZVW

Sevgi Öztürk und der VfL ließen sich auch von Neunkirchen nicht stoppen. Foto: ZVW

VfL-Sieg Nummer Neun in Neunkirchen

Handball, 3.Liga, Frauen: TuS Neunkirchen - VfL Waiblingen 31:33

(Von Frank Moser)

Trotz Personalsorgen haben die Handballerinnen des VfL Waiblingen die schwere Auswärtshürde in Neunkirchen genommen. Der Drittliga-Tabellenführer bewies im Saarland viel Einsatzwillen und eine tolle Moral. Der 33:31 (15:15)-Erfolg war der neunte Sieg im neunten Spiel.

Der VfL fand zunächst schwer in die Partie, hatte erwartungsgemäß mit der 6:0-Abwehr Neunkirchens seine liebe Müh. Doch nach rund 10 Minuten und einem 4:6-Rückstand stabilisierte sich das Waiblinger Spiel. Der VfL fuhr nun mehr und mehr schnelle Gegenangriffe - das richtige Mittel gegen die in der Rückwärtsbewegung eher behäbigeren Gastgeberinnen. So drehte Waiblingen den Rückstand in eine 15:12-Führung. Doch in den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff agierte die VfL-Abwehr wieder zu sorglos. Prompt glich der TuS Neunkirchen erneut aus. Halbzeitstand 15:15, also alles wieder auf „Reset“ für den zweiten Durchgang.

Diesen begann der VfL mit einer Umstellung in der Abwehr. Neunkirchens Top-Schützin Aleksandra Jelicic wurde nun eng gedeckt. Wie sich bald zeigte ein durchaus wirksames Konzept, denn die Kreise der Serbin wurden damit deutlich eingeengt. Jelicic erzielte mit fünf Feldtoren dann auch vergleichsweise wenige Treffer. Allerdings ergaben sich durch die enge Deckung Freiräume für die anderen TuS-Spielerinnen. Diese nutzte der Gastgeber vor allem über den Kreis aus. Dennoch lagen die Vorteile beim dynamischer auftretenden VfL, der sich zwischenzeitlich auf 22:18 absetzte. Bis zur endgültigen Entscheidung durchliefen die Gäste jedoch noch einige Täler. Denn die Waiblingerinnen machten sich das Leben durch mehrere Hinausstellungen selbst schwer. Für Sevgi Öztürk war nach der dritten Zeitstrafe in der 51. Minute das Spiel gar vorzeitig beendet. Somit blieb VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann nur noch eine Feldspielerin zum Auswechseln auf der Bank. 23:23, 24:27 und 27:27 waren die weiteren Zwischenstationen, wobei Zimmermann trotz der Rückschläge nie das Gefühl hatte, das Spiel könnte noch zu Gunsten von Neunkirchen kippen. Mit viel Kampfgeist und toller Moral setzte sich ihre Rumpftruppe in der Schlussphase über das 30:28 noch mit 33:31 Toren durch. „Das hat viel Kraft und Nerven gekostet“, resümierte eine erleichterte VfL-Trainerin.

Doch viel Zeit zum Durchatmen haben ihre Spielerinnen nicht. Schon am Donnerstag steht beim TV Pflugfelden die zweite Runde im HVW-Pokal an und am Samstag gastiert der ESV Regensburg in der Waiblinger Rundsporthalle. „Regensburg wird ein ganz unangenehmer Gegner“, ist sich Zimmermann sicher. „Ich hoffe nur, dass sich im Pokalspiel davor keine weitere Spielerin verletzt.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Peters; Öztürk (3/3), Klein (6/1), S. Heinz (7), Brugger (2), Haas (6), Bast (4), Stockhorst (4), Padutsch (1).



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