VfL Waiblingen - Gesamtverein

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13.11.11 - Männer 1 -

Marc Krammer zeigte sich gegen Bietigheim in Bestform. Bild: VfL

Marc Krammer zeigte sich gegen Bietigheim in Bestform.
Bild: VfL

Glanzvoller Auftritt unterm Viadukt

Männer Württembergliga

SG Bietigheim 2 – VfL Waiblingen 26:41 (13:19)

von Frank Ader
Bietigheim hatte nicht nur mit dem Sieg gegen Lauterstein auf sich aufmerksam gemacht sondern darüber hinaus auch Fellbach am letzten Spieltag geschlagen. Dementsprechend angespannt trat der VfL die Auswärtsreise an. Schließlich fehlte neben dem gesperrten Holger Mayer und dem verletzten Martin Johannson aus privaten Gründen auch noch Christopher Schmid und Michael Stumpp standen nur noch neun Feldspieler zur Verfügung. Diese neun zeigten aber vielleicht ihr bestes Saisonspiel, dominierten von der ersten Minute an die Begegnung und gewannen am Ende nach einer eindrucksvollen Darbietung mit 41:26.


Wenn es einen perfekten Start gibt, bekamen diesen die Waiblinger Fans am Samstag zu sehen. Das hervorragend aufgelegte Geburtstagskind Marc Kallenberg, der toll aufspielende Axel Steffens und dem seine Verletzung kaum anzumerkenden Flaviu Onofras mit je einem Doppelpack waren die Protagonisten der schnellen 6:2 Führung. Der Gastgeber zeigte im Anschluss, wodurch er zu den jüngsten Erfolgen kam. Ein gnadenlos schnelles Spiel, ein starker Kreisläufer und ein torgefährlicher Halblinks führten die BBM auf 5:6 heran. Beim VfL zeigte hingegen Marc Krammer, über welch großes Potenzial er verfügt. Er hatte an diesem Abend das Vertrauen der Trainer bekommen und rechtfertigte es zu 100 %. Mit zahllosen Paraden war er über 60 Minuten der große Rückhalt der Mannschaft. Ein weiterer Spieler, der sonst eher als großer Motivator auf sich aufmerksam macht, zeigte ebenfalls eine beeindruckende Leistung. Arne Baumann brachte den VfL zurück auf die Siegesstraße und schon beim 12:6 betrug die Waiblinger Führung zum ersten Mal 6 Tore. Die restlichen zehn Minuten der ersten Halbzeit konnte Bietigheim ausgeglichen gestalten. Beim 11:15 kamen sie sogar noch einmal auf vier Tore heran, beim Halbzeitstand von 19:13 betrug der Vorsprung wieder sechs Tore. Wie schon zu Beginn bestimmten die Remstäler auch die Anfangsphase der zweiten Hälfte. Garant war erneut die sehr stabile Abwehr vor dem weiterhin stark haltenden Krammer. Kallenberg, Hellerich und Abelmann stellten ein kaum zu überwindendes Bollwerk für die Bietigheimer Angreifer. Dementsprechend konnte der VfL Konter um Konter setzen und baute den Vorsprung mit einem 11:3 Lauf auf 30:16 aus. Die Begegnung war bereits in der 42. Minute entschieden. Die Schlussviertelstunde stand ganz im Zeichen von Uli Schmid. Die immer offensivere Abwehr der Gastgeber war ein gefundenes Fressen für den sehr agilen Schmid. Der elffache Torschütze tauchte immer wieder am Kreis auf oder setzte sich beherzt im Eins gegen Eins durch und bestach durch eine optimale Trefferquote. Nach dem 34:18 in der 50. Minute ließ verständlicherweise die Konzentration in der Abwehr etwas nach. Am deutlichen 41:26 Sieg änderte dies aber nichts mehr. Mit diesem glanzvollen Auftreten können Michael Stumpp und Wolfgang Hezel durchaus optimistisch auf die vier verbleibenden Vorrundenspiele in diesem Jahr blicken, bei denen der VfL noch dreimal zuhause antreten darf.


VfL WN
Hammelmann, Krammer; Hellerich 4, Kallenberg 7, Felden 2, U. Schmid 11/1, Abelmann 2, Härtl, Steffens 7/1, Onofras 4, Baumann.4



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