VfL Waiblingen - Gesamtverein

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07.11.11 - Frauen 1 -

Der VfL Waiblingen gewinnt und gewinnt. Sina Bast traf gegen Mainz-Bretzenheim viermal. Foto: ZVW

Der VfL Waiblingen gewinnt und gewinnt. Sina Bast traf gegen Mainz-Bretzenheim viermal. Foto: ZVW

Nur die Anzeigetafel macht schlapp

Handball, 3.Liga, Frauen:

VfL Waiblingen – SG Mainz-Bretzenheim 35:26 (18:15)

Auch gegen den dritten Aufsteiger haben sich die Waiblinger Handballfrauen durchgesetzt und die Tabellenführung in der 3. Liga verteidigt. Beim 35:26-(18:15)-Erfolg gegen die SG Mainz-Bretzenheim gab es wenig Höhepunkte, der Aufsteiger kämpfte jedoch bis zum Ende des Spiels – mit Folgen für die Anzeigetafel.


VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann musste auf Tanja Pfahl verzichten. Aufgrund deren Schulterverletzung wollte der VfL kein Risiko eingehen und schonte die Rückraumspielerin lieber. Als Ersatz stand Jennifer Heinz zur Verfügung, die nach der letzten Saison eine Pause eingelegt hatte.

Der Mainzer Aufsteiger konnte nur zu Beginn des Spiels Akzente setzen. Viermal ging er in Führung, doch der VfL glich im Gegenzug immer wieder aus und übernahm ab der 13. Spielminute auch endgültig die Führung. Zwei Minuten später, der VfL hatte die Führung auf drei Treffer Differenz ausgebaut, nahm der Mainzer Trainer eine Auszeit, um den VfL-Express zu stoppen. Dies gelang jedoch nur kurzzeitig. Beim 12:7 und beim 15:10 war die Differenz auf fünf Treffer angewachsen. Zur Pause konnte der nie aufgebende Aufsteiger die Differenz noch einmal verkürzen und so ging es mit einem 18:15 für den VfL in die Kabinen.

Durchgang zwei bestimmten die Gastgeberinnen klar

Die zweiten 30 Minuten gehörten endgültig den Waiblinger Handballerinnen. Vor allem Sevgi Öztürk und Sulamith Klein setzten nun beim Gastgeber Akzente, während bei den Mainzerinnen die elffache Torschützin Maike Kern überzeugte. Zehn Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, da hatte der VfL die Führung bereits auf acht Treffer ausgebaut.

Dabei sollte es nicht bleiben, doch die Gastgeberinnen wurden in ihrem Elan jäh gestoppt. Nicht jedoch durch die Auszeit des gegnerischen Trainers, sondern durch Ausfall der Spielzeituhr. Kurioserweise hielt die Ersatztorhüterin der SG den Stecker plötzlich in der Hand.

Handball kann man allerdings auch ohne Anzeigetafel spielen. Ungewohnt für die Zuschauer, aber auch nicht weiter tragisch, denn der Erfolg des VfL stand zu diesem Zeitpunkt schon längst fest. Zehn Minuten vor Ende betrug die Differenz zehn Treffer und nach fünf weiteren waren es sogar zwölf, bevor den Mainzerinnen noch drei Tore bis zum 35:26-Endergebnis gelangen.

VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann war nach dem Spiel zufrieden mit dem achten Erfolg ihrer Mannschaft. „Überrascht hat mich die SG vor allem mit ihrer kämpferischen Leistung. Die haben nie aufgegeben und im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut mitgehalten. Da waren wir in der Deckung manchmal doch etwas zu nachlässig“, so die Trainerin nach dem Spiel. Nun muss der VfL am nächsten Spieltag zum TuS Neunkirchen reisen. Beim momentanen Tabellensiebten konnte der VfL in der letzten Saison einen Erfolg verbuchen. Diesen Erfolg würden die Waiblinger Handballerinnen gerne wiederholen.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Peters; Öztürk (9/4), Klein (11/2), S. Heinz (4), Brugger, Haas (4), Bast (4), Stockhorst (1), Padutsch (4), J. Heinz (1).

SG Mainz-Bretzenheim: Sölva, Schlesinger; Falk (2), Chwalek (5/1), Götz (3), Koepke (1), Kern (11/1), Hollerbach, Almenröder, Sikora, Veek, Martens, Leuckefeld (3), Knell (1).


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Und das schreibt unser Gast die SG Mainz-Bretzenheim
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SG überzeugt beim Topteam

(MH). Achtbar aus der Affäre gezogen haben sich die Handballerinnen der SG Bretzenheim bei Drittliga-Spitzenreiter VfL Waiblingen. Nach der 26:35 (15:18)-Niederlage vor 110 Zuschauern hatte SG-Trainer André Sikora-Schermuly wenig zu meckern.

„In der ersten Halbzeit haben wir 2:1 und nach 13 Minuten noch 5:4 geführt“, sagte Sikora-Schermuly. Denn die SG-Abwehr leistete in der ersten Viertelstunde Überragendes. „Leider Gottes mussten wir wechseln und mit den Wechseln kam ein kleiner Bruch rein“, sagte der Amöneburger. Nach der Pause verkürzte die SG auf 16:18, als der VfL wieder Probleme mit ihrer aggressiven Deckung hatte. Bei drei Angriffen bot sich der SG sogar die Chance, auszugleichen. „In der Folge sind wir etwas eingebrochen, auch konzentrationstechnisch“, sagte Sikora-Schermuly. Spätestens beim 29:20 für den VfL (44.) war die Birne geschält. In der 47. Minute wechselte Sikora-Schermuly Rebecca Allmenröder ein, die mit 16 Jahren ihr Drittliga-Debüt gab.

SG Bretzenheim: Schlesinger, Sölva; Sikora, Hollerbach Martens, Veeck, Knell (1), Falk (2), Kern (11/5), Chwalek (5/1), Leuckefeld (3), Götz (Allgemeine), Koepcke (1), Allmenröder.

Quelle: Allgemeine Zeitung



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