VfL Waiblingen - Gesamtverein

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06.11.11 - Männer 1 -

Axel Steffens steuerte 9 Tore zum Sieg bei. Bild: VfL

Axel Steffens steuerte 9 Tore zum Sieg bei.
Bild: VfL

Zurück in Erfolgsspur

Württembergliga Männer VfL Waiblingen – SG Lauter 30:25 (12:10)

Zehn Minuten sah es nach einem erneuten Angriffsdebakel aus. Doch die Mannschaft zog sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf, drehte das Spiel binnen weniger Minuten und gewann am Ende souverän gegen die zuletzt so starken Lauterer.

In den ersten zehn Minuten hatten viele Zuschauer ein deja-vu mit den beiden vergangenen Spielen. Nach dem 1:0 durch Flaviu Onofras erarbeitete sich der VfL zwar neunmal in Folge
eine gute Torchance, scheiterte aber regelmäßig am eigenen Wurfunvermögen bzw. am guten Gästetorwart. Trotz des 1:6 Rückstands vertraute Trainer Michael Stumpp aber weiterhin seiner Aufstellung. Nur Christian Abelmann verstärkte die Abwehr. Und Abelmann erweist sich immer mehr als unersetzlich in der Defensive. Und im Angriff legte der VfL endlich den Schalter um. Vor allem bei Axel Steffens platzte der gordische Knoten, den er sich scheinbar im Wurfarm zugeknotet hatte. Und plötzlich lief es auch bei seinen Mitspielern. Chrissie Schmid unaufhaltsam auf seinem Weg durch die gegnerische Abwehrreihe und der bärenstarke Marc Kallenberg waren weitere Garanten für die Wende. Gerade einmal fünf Minuten benötigte der VfL, um aus dem 2:7 das 8:7 herauszuwerfen. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff gelang Axel Steffens ein glücklicher Treffer zum 12:10 Halbzeitstand.

Aber Lauter gab sich noch nicht geschlagen. In der 40. Minute stand es 16:16, der Ausgang war völlig offen. Stumpp stellte seine Angriffsformation um, nahm Axel Steffens auf Halblinks und brachte Uli Schmid in die Mitte. Damit verstärkte er das spielerische Element und die Maßnahme trug nun ihre Früchte. Nach dem 6:0 Lauf in der ersten Halbzeit folgte nun eine nicht minder wichtige 5:0 Serie Mitte der zweiten Hälfte. Marc Kallenberg und Axel Steffens sorgten im Alleingang für das 21:16. Bei Lauter trat nun immer mehr der Ex-Waiblinger Besnik Salija in den Vordergrund. Mit seinen am Ende 11 Treffern hielt er die SG bis zum 27:24 im Spiel. Doch Uli Schmid mit einem Doppelschlag und Markus Hellerich machten den Sack endgültig zu. 30:25 lautete der verdiente Endstand in dieser wegen der vergeigten Anfangsphase erneut sehr aufreibenden Partie. Der VfL überstand somit die erste Begegnung ohne den gesperrten Holger Mayer und den verletzten Martin Johansson siegreich und muss nun zur immer stärker aufspielenden zweiten Mannschaft von Bietigheim.

VfL Waiblingen
Hammelmann, Krammer, Hellerich 2, C. Schmid 5, Kallenberg 7, Felden 1, Härtl 1, U. Schmid 3/1, Steffens 9, Onofras 2, Baumann, Abelmann

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Und das schreibt unser Gast die SG Lauter
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SG Lauter schlägt sich achtbar

Mit 25:30 musste sich Handball-Württembergligist SG Lauter beim VfL Waiblingen geschlagen geben. Angesichts der Ausfälle zogen sich die Lautertäler beim Tabellenführer achtbar aus der Affäre.

Die Auswärtsfahrt der SG zum Spitzenreiter stand unter keinem guten Stern. Der vor allem in den letzten Spielen ganz starke Schuster fehlte in Waiblingen. De Pompa nahm seine Stelle im Rückraum ein und machte ein gutes Spiel. Dennoch machte sich der Ausfall des wurfgewaltigen Schuster gegen die defensiv stehende Waiblinger Abwehr stark bemerkbar. Dazu konnten Salja und Fröhlich am Donnerstag krankheitsbedingt nicht trainieren und gingen angeschlagen in diese Partie. Bei beiden war vor allem gegen Ende der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken, so dass der Spitzenreiter zum Schluss letztendlich keine Probleme mehr gegen den Außenseiter hatte.

Dafür begann das Spiel mit einem Feuerwerk der Gäste. Mit dem Selbstbewusstsein von zwei Siegen in Folge im Rücken erwischte die SG Lauter den Favoriten komplett auf dem falschen Fuß. Mit einem 7:2-Vorsprung sorgte der krasse Außenseiter für überraschte Gesichter in der Rundsporthalle. Danach hatte die SG Lauter durchaus weitere Möglichkeiten, um die Führung auszubauen, doch im Angriff sorgten zu unüberlegt vorgetragene Aktionen für Ballverluste. Der Spitzenreiter ließ sich nicht zweimal bitten und nutzte diese Phase mit sechs Treffern in Folge zur ersten Führung (8:7). Nach einer Auszeit von Trainer Riethmüller fand die SG Lauter zurück ins Spiel und bot Waiblingen wieder Paroli. Dabei kaufte vor allem der starke Torhüter Lehrmann den Waiblingern Spielern immer wieder den Schneid ab. Bis zum 10:10 in der 25. Minute blieben die Gäste dran. Zur Pause konnte sich der Gastgeber vor allem durch Steffens im Rückraum und Kallenberger am Kreis auf 12:10 absetzen.

Im zweiten Durchgang blieb der Außenseiter mit einer engagierten Leistung weiter am Favoriten dran. Nach dem 16:14 konnte Salja mit zwei seiner elf Treffer erstmals wieder zum 16:16 ausgleichen. Der Ausgang der Partie in der Waiblinger Rundsporthalle war wieder komplett offen. Doch zwei entscheidende Lautertäler Defensivfehler nutzte Kallenberger freistehend am Kreis, dazu netzten Steffens und Härtl zum vorentscheidenden 21:16 in der 47. Minute ein. In der Schlussphase versuchte Riethmüller mit einer offensiveren Abwehr Waiblingen nochmals in Bedrängnis zu bringen. Am Ende machten sich dann aber die fehlenden personellen Alternativen bemerkbar und Waiblingen hatte keine größeren Probleme mehr, den am Ende verdienten 30:25-Sieg gegen dennoch stark kämpfenden Lautertäler einzufahren.

SG Lauter:$ Lehrmann, Trünkle; Fetzer (1), Ambrosch, Fröhlich (6), de Pompa (1), Schäfer (2), Seckinger (1), Salja (12/3), Huber, Hommel, Villforth (2).

Quelle: Südwest Presse



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