VfL Waiblingen - Gesamtverein

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02.11.11 - Männer 1 -

Fehlwurforgie besiegelt erste Niederlage

Männer Württembergliga

SG Lauterstein – VfL Waiblingen 31:26 (15:14)

Wenn der Zweite gegen den Ersten spielt, darf man sicherlich von einem Spitzenspiel sprechen. Diesen Anspruch hielt die Begegnung aber nur streckenweise. Einzig bei Lautersteins Torhüter Marius Nagel durfte man von einer Spitzenleistung reden. Im Endeffekt war Waiblingen mit der Lautersteiner Aggressivität und Härte genauso überfordert wie das Schiedsrichtergespann, das vom Anspruch der Partie ebenso völlig überfordert war.

Ohne große Mühe ging die SG mit 4:1 in Führung. Waiblingen kam in seinen ersten sieben Angriffsversuchen überhaupt nur ein Mal zum Wurf und vertändelte die Bälle serienweise. Doch nach sieben Minuten meldete sich der VfL im Spiel zurück. Mit zwei schönen Einzelaktionen und einem Sturmlauf über das gesamte Feld sorgte Marc Kallenberg für das 5:5. Die Einwechslung von Christian Abelmann brachte deutlich mehr Stabilität in die Abwehr. In dieser besten Waiblinger Phase zwischen der 10. und 20. Minute holte man nicht nur den Rückstand auf sondern ging selbst mit 11:9 in Führung. Lauterstein reagierte und nahm eine Auszeit. Scheinbar fand Trainer Lars-Henrik Walther die richtigen Worte. Erneut drehte sich das Spiel, die Gastgeber ging ihrerseits wieder mit zwei Toren in Führung. Durch den dritten Treffer von Uli Schmid verkürzte der VfL noch zum Halbzeitstand von 15:14. Hoffnungsvoll begann auch die zweite Hälfte. Erneut traf Uli Schmid zum Ausgleich. Es sollte aber für neun Minuten der einzige Waiblinger Treffer bleiben. Was nun folgte, war eine selten gesehene Fehlschussorgie. Die extrem offene Lautersteiner Deckung führte kaum zu den erhofften Ballgewinnen, Waiblingen kam so gut wie immer völlig frei zum Wurf - vergab aber die besten Wurfmöglichkeiten in Serie. Am Ende des Spiels waren sage und schreibe 29 Waiblinger Fehlschüsse zu verbuchen. Lauterstein zog scheinbar vorentscheidend auf 21:15 davon. Aber die Gäste zeigten Moral. Trotz der mehr als frustrierenden Wurfausbeute kämpfte sich der VfL zurück in die Begegnung. Binnen vier Minuten schmolz der Rückstand beim 20.22 auf nur noch zwei Tore. Der Tabellenführer war wieder auf Schlagweite. Doch erneut landeten viel zu viele Bälle an den Gliedmaßen des Lautersteiner Keepers. Beim 25:20 schien erneut die Vorentscheidung gefallen zu sein. Christian Abelmanns Treffer läutete das letzte Aufbäumen ein. Doch beim 22:25 und eigenem Ballbesitz vertändelte der äußerst unglücklich spielende Flaviu Onofras den Gegenstoß – die Niederlage nahm ihren Lauf. Eine völlig überzogene rote Karte gegen Holger Mayer hatte zwar keine Auswirkung mehr auf die längst fest stehende Niederlage, aber auf die kommenden Spiele. Am Ende gewann Lauterstein verdient mit 31:26, verkürzte den Rückstand auf den Tabellenführer auf nur noch einen Punkt und der VfL muss dringend am nötigen Selbstbewusstsein beim Wurfverhalten arbeiten.

VfL WN
Hammelmann, Krammer; Johansson, Hellerich 1, C. Schmid 5, Kallenberg 3, Mayer 2, Felden, U. Schmid 5, Abelmann 2, Härtl 1, Steffens 5/3, Onofras 2, Baumann.



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