VfL Waiblingen - Gesamtverein

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30.10.11 - Männer 1 -

Gerechtes Unentschieden im Stadtderby

Württembergliga Männer VfL Waiblingen – TV Bittenfeld 2 24:24 (8:8)

Hochklassig war es nicht, aber hoch spannend und hoch dramatisch bis zum Abpfiff. Am Ende hatte keine Mannschaft den Sieg wirklich verdient und so war das Unentschieden im Waiblinger Stadtderby das genau richtige Ergebnis, mit dem natürlich niemand so richtig zufrieden sein konnte.

Beim 1:1 nach drei Minuten sah alles noch nach einem normalen Handballspiel aus. Doch nach im Handball äußerst selten vorkommenden sieben torlosen Minuten hatten die zahlreichen Zuschauer zwar von jeder Mannschaft neun Angriffe gesehen, auf der Anzeigetafel stand aber immer noch das kümmerliche 1:1. Technische Fehler, mit Hammelmann und Sladek zwei gute Torhüter, kompakte Abwehrreihen und sehr schwache Torwürfe waren die Gründe für diesen seltsamen Zwischenstand. Hohe Nervosität bestimmte auch die restliche erste Hälfte. Nach der Waiblinger 4:3 Führung hatte Bittenfeld einen ersten Lauf und ging mit 7:4 in Führung. Doch dies brachte glücklicherweise nicht die nötige Sicherheit – im Gegenteil. Es folgten elf torlose Minuten der Gäste. Auch Waiblingen traf in dieser Phase nur viermal. So kam es zum recht mageren 8:8 Halbzeitstand.
In der zweiten Hälfte wurde die Partie nicht nur noch dramatischer, sondern gewann auch etwas an Niveau. Während Bittenfeld in Drobek, Kienzle und Lenz die gefährlichsten Protagonisten hatte, versuchte Waiblingen immer wieder über den Kreis zum Erfolg zu kommen, scheiterte dabei aber viel zu häufig an Sladek oder der aufmerksamen Abwehr. Nach dem 14:15 folgte der zweite Bittenfelder 4:0 Lauf, die zwölf Minuten vor dem Ende eine scheinbar beruhigende 19:14 Führung herausgeworfen hatten. Michael Stumpp nahm seine Auszeit und tatsächlich konnte der VfL mit zwei schnellen Treffern von Mayer und Felden zumindest die Vorentscheidung verhindern. Während die Torhüter in den ersten 50 Minuten noch die herausragenden Spieler, bekamen sie nun nahezu keine Hand mehr an den Ball. Johannes Felden verkürzte mit zwei weiteren Treffern zum 18:20, aber auch Bittenfeld traf nun nach Belieben. Vor allem beim neunfachen Torschützen Martin Kienzle lief es nun wieder rund - er benötigte für seine neun Tore schließlich mehr als 20 Würfe, ließ sich aber von seinen Fehlwürfen nie beeinflussen und schien seiner Mannschaft den Vorsprung über die Zeit zu retten. Hauptgrund für die Schlussdramatik war jedoch sicherlich die dritte Zeitstrafe gegen Ludek Drobek. Bittenfeld wirkte nun deutlich anfälliger und Axel Steffens und Flaviu Onofras konnten endlich auch aus dem Rückraum einnetzen. Marcel Lenz erzielte vier Minuten vor dem Ende das 24:21, es sollte der letzte Bittenfelder Treffer sein. Binnen 30 Sekunden verkürzten Steffens und Onofras auf 23:24. Im Anschluss musste Marc Kallenberg auf die Strafbank, doch Bittenfeld konnte diese Überzahl in keinen Treffer ummünzen. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff, inzwischen hatte sich auch Thomas Randi nach einer roten Karte zu Drobek gesellt, erzielte der VfL den viel umjubelten Ausgleich. Der letzte Bittenfelder Angriff verpuffte ins Seitenaus, die Punkteteilung war amtlich. Beide Mannschaften wussten nicht so recht, war es ein Punktgewinn oder –verlust. Wäre Bittenfeld vor dem Spiel sicherlich mit diesem Ergebnis zufrieden gewesen, waren sie es nach dem Spielverlauf sicherlich nicht. Waiblingen hingegen schaffte es über weite Strecken nicht, den Ausfall von Christopher Schmid zu kompensieren. Nun bleibt dem VfL nur eine Trainingseinheit vor dem Topspiel bei der SG Lauterstein.

VfL Waiblingen
Hammelmann, Krammer¸ Johansson 2, Hellerich 2, Kallenberg 1, Mayer 4, Felden 3, Härtl, U. Schmid 1, Steffens 5/1, Onofras 6/1, Baumann, Abelmann
TV Bittenfeld:
Sladek, Baldreich; Randi 2, Federhofer, Gantner, Hilberg, Gille 1, Kienzle 9, Drobek 4, Luithard, Bischof, Seiz 3/1, Wissmann, Lenz 5



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