VfL Waiblingen - Gesamtverein

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23.10.11 - Männer 1 -

Die Serie hielt. Axel Steffens trug sieben Treffer zum Erfolg bei

Die Serie hielt. Axel Steffens trug sieben Treffer zum Erfolg bei

Waiblinger Dominanz in der Schlussphase

Männer Württembergliga

TSB Gmünd – VfL Waiblingen 29:33 (16:16)

von Frank Ader
Auch im siebten Spiel hält die weiße Waiblinger Weste. Diesmal legten am Samstag die Frauen vor und die Männer am Sonntag nach. Wie schon so oft dominierten die Stauferstädter in der Endphase mit unbedingtem Siegeswillen.

Im Stile einer Spitzenmannschaft begann der VFL die Begegnung in Gmünd. 6:2 lautete der Spielstand nach 7 Minuten. Chrissi Schmid sorgte wie gegen Remshalden für die beiden ersten Treffer. Axel Steffens und Flaviu Onofras legten nach, Marc Kallenberg sorgte schließlich mit einem Alleingang für die 4-Tore Führung. Dann zeigte Schwäbisch Gmünd, dass sie ebenfalls zu den Topteams der Liga gehören. In der sehr schnellen Anfangsphase verkürzten sie auf 6:5 und sorgten weiterhin für eine ausgeglichene erste Spielhälfte. Nach einer vierminütigen Torflaute fand bis zum 10:8 ein offener Schlagabtausch statt. Beim 10:10 konnte der TSB zum ersten Mal ausgleichen. Die erneute 2 Tore Führung der Gäste hielt nur bis zur 25. Minute. Die Endphase der ersten Hälfte gehörte eindeutig den Gastgebern. Nach zwei sehr umstrittenen Strafzeiten in der Schlussminuten konnte Gmünd noch den 16:16 Halbzeittreffer erzielen und die zweite Halbzeit in doppelter Überzahl beginnen.

Mit nur vier Mann überstand der VfL den ersten Angriff und Chrissie Schmid erzielte das umjubelte 17:16. Anschließend nützte Gmünd seine nummerische Überlegenheit und ging beim 18:17 zum ersten Mal selbst in Front. Immer wieder wechselte bis zum 25:25 die Führung. In dieser nervösen Phase verlor die Begegnung ihr bis dahin recht hohes Niveau. Nach dem 25:25 begann der VfL seine berühmte Schlussoffensive. Der 10fache Torschütze Flaviu Onofras souverän vom Siebenmeterstrich, Axel Steffens mit wichtigen Toren, Johannes Felden schon als A-Jugenspieler abgebrüht und Martin Johansson mit einer Mischung aus Gewalt und Technik sorgten für das vorentscheidende 29:25. Der in der 40. Minute eingewechselte Marc Krammer glänzte mit einigen Paraden und erzwang auch das nötige Glück bei einigen Pfostentreffern. Es waren zwar noch 8 Minuten zu spielen, doch Waiblingen ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Gmünd nahm Flaviu Onofras in Manndeckung und deckte sehr offen, was für Axel Steffens und Marc Kallenberg eine wunderschöne Einladung war, den Sieg mit vier weiteren Treffern sicherzustellen .Am Ende gewann der Tabellenführer mit 33:29 und setzte ein weiteres Ausrufezeichen in der Württembergliga. Nun muss das Trainergespann Stumpp/Hezel die Mannschaft aufs Waiblinger Stadtderby einstellen, bevor es zum absoluten Topspiel nach Lauterstein geht.

VfL Waiblingen:
Hammelmann, Krammer; Johansson 2, Hellerich, C. Schmid 3, Kallenberg 7, Mayer 2, Felden 2, U. Schmid, Abelmann, Härtl, Steffens 7, Onofras 10/3, Baumann.

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Und das schreibt unser Gastgeber die TSB Schwäbisch Gmünd
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Starke Leistung, keine Punkte

Handball, Württembergliga: TSB Gmünd verliert 29:33

Für den TSB Gmünd war die Nuss VfL Waiblingen zu hart: Das junge blaugelbe Team zeigte eine starke Leistung, wurde aber Mitte der zweiten Hälfte vom Spitzenreiter der Württembergliga eiskalt bestraft. Am Ende stand für die Hieber-Truppe eine 29:33-Niederlage zu Buche.

RALPH WILD
Klar war schon vor dem Spiel, dass eine Serie an diesem Tage reißen würde. Die zu Hause noch ungeschlagenen Gmünder empfingen den Tabellenführer aus Waiblingen, der noch keinen einzigen Zähler in dieser Saison lassen musste. Auf TSB-Seite war man froh, dass die angeschlagenen Akteure Hannes Frey, Andreas Hieber und Paul Boizesan wieder in der Mannschaft standen. Doch die beiden Letztgenannten kamen nur sehr sporadisch zum Einsatz. Coach Michael Hieber: „Wir sind noch nicht in der Lage, solche Teilausfälle zu kompensieren. Unseren jungen Spieler haben über weite Phasen klasse agiert, aber in manchen Situationen hat sich dann einfach die Cleverness unseres Gegners durchgesetzt. Wir haben gegen ein Topteam verloren. Für die Leistung muss ich meiner Mannschaft aber dennoch ein großes Lob aussprechen. Wir werden immer besser.“

Zunächst hatte es nicht danach ausgesehen, als würden die Blaugelben dem Kontrahenten an diesem Tag Paroli bieten können. Waiblingen war sofort hellwach und setzte sich mit 5:2 ab. Dann aber kämpfte sich die junge Truppe aus Gmünd in die Begegnung und kam immer näher an den Spitzenreiter heran. Zum ersten Mal ausgleichen konnte der TSB durch Andreas Hiebers Treffer zum 10:10. Das Spiel war nun vollkommen offen und wogte auf sehr hohem Niveau hin und her. Bis zur Pause gelang es keiner Mannschaft, sich deutlich abzusetzen, so dass es beim 16:16 zum Pausentee ging.
In den zweiten 30 Minuten deutete alles zunächst auf einen weiteren engen Verlauf hin. Zumeist waren es die Gäste, die einen Treffer vorlegten, den der TSB postwendend wieder egalisierte. Die Gmünder konnten zudem einmal mehr auf einen bärenstarken Torwart Sebastian Fabian bauen. Jedoch bissen sich die TSBler im weiteren Verlauf immer häufiger die Zähne aus an der Waiblinger Deckung. Vor allem zwischen der 47. und 53. Minute gelang es den Gmündern nicht mehr, das hohe Tempo mitzugehen, das die Gäste anschlugen. So mussten die 500 Zuschauer in der Großsporthalle mit ansehen, wie der VfL davon zog. Beim Zwischenstand von 30:26 war die Partie fünf Minuten vor dem Ende entschieden. Waiblingen spielte sein Pensum gegen die nun offen agierende Deckung des TSB vollends herunter und landete einen verdienten 33:29-Erfolg. Kein Wunder war es, dass die TSBler nach dem Spiel von ihren Fans gefeiert wurden – auch wenn am Ende nichts Zählbares herausgekommen war, hatten sie doch eine überzeugende Leistung geboten, die gegen einen schwächeren Gegner auch zu einem Sieg gereicht hätte.

Den Fairplay-Preis hätte im übrigen in dieser Begegnung Gmünds Trainer Michael Hieber verdient gehabt. Unmittelbar in einen (im Waiblinger Kasten einschlagenden) Torwurf seines TSB war der Pfiff vom Jurytisch zu einer Gmünder Auszeit gekommen. Die Schiedsrichter gaben den Treffer zunächst nicht und entschieden dann doch auf Tor. Hieber selbst schritt ein: „Ich hatte einige Sekunden zuvor bereits meine Karte für die Auszeit auf den Tisch gelegt – somit war unser Tor nicht regulär. Das habe ich den Schiedsrichtern gesagt und sie haben dann zurecht unseren Treffer nicht anerkannt.“



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