VfL Waiblingen - Gesamtverein

Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

20.10.11 - Frauen 1 -

Tanja Pfahl geht angeschlagen ins Spiel (Foto: ZVW)

Tanja Pfahl geht angeschlagen ins Spiel (Foto: ZVW)

Nürtingen: Ein gefährlicher Aufsteiger

Handball, 3. Liga, Frauen: Tabellenführer VfL Waiblingen erwartet Nürtingen / Pfahl und Öztürk angeschlagen

(twa). Als einziges verlustpunktfreies Team erwarten die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen morgen den Liga-Neuling TG Nürtingen. Eine klare Sache? Von wegen, sagt die VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann. „Nürtingen kann an einem guten Tag jeden schlagen in der Liga.“

VfL Waiblingen (1. Platz, 12:0 Punkte) – TG Nürtingen (6. Platz, 7:5 Punkte/Samstag, 18 Uhr). Vor dem ersten von drei Spielen gegen die Liga-Novizen hatte die Waiblinger Trainerin gewarnt, den Gegner nicht zu leicht zu nehmen. Und tatsächlich: Der VfL hatte beim 24:18-Sieg in Haunstetten ein paar Probleme. „Wir haben nie die richtige Einstellung zum Spiel gefunden“, sagt Zimmermann. Am Ende war sie dennoch froh: „In der vergangenen Saison hätten wir solche Spiele noch verloren.“

Im Derby morgen gegen Nürtingen erwartet Zimmermann „einen heißen Tanz“. Sie geht davon aus, dass die Einstellung ihrer Mannschaft gegen diesen gefährlichen Gegner eine andere sein wird. 7:5 Punkte holten die Nürtingerinnen. Dabei war das Auftaktprogramm gegen die drei Absteiger HSG Albstadt (31:15), 1. FSV Mainz (28:27), SV Allensbach (24:37) und SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen (28:33) nicht ohne. Gegen Mitaufsteiger TSV Haunstetten (29:29) holte die TG in der letzten Viertelstunde zehn Tore auf. Zuletzt fegte die TG den zweiten Mitaufsteiger SG Mainz-Bretzenheim mit 38:28 aus deren Halle.

Für Zimmermann ist die TG nicht mit einem „normalen“ Aufsteiger auf eine Ebene zu stellen. Dafür habe sie sich zu gut verstärkt. Verena Breidert (31) kam vom Bundesligisten VfL Sindelfingen, Frances Günthel (25) von dessen Liga-Konkurrenten FA Göppingen. Die Linkshänderin Breidert, die ebenfalls schon für Göppingen spielte, wird vorwiegend im rechten Rückraum eingesetzt. Günthel, zuvor beim HC Leipzig am Ball, lenkt das Spiel auf der Rückraum-Mitte-Position. Sarah Molner spielte unter Kerstin Zimmermann bei der SG Schorndorf. Außerdem stark im Rückraum: Simone Müller und Nadine Hoffmann. Einstellen müssen sich die Waiblingerinnen, wie bei allen Gegnern bislang, auf eine 3:2:1-Deckung. In Haunstetten hatte der VfL damit Probleme, gegen Allensbach nicht. Dafür hat Zimmermann eine einfache Erklärung: „In Haunstetten sind wir zu wenig gelaufen.“

Verzichten muss der VfL auf Katharina Winger. Die Jugend-Nationalspielerin wurde am Meniskus operiert. Fraglich ist der Einsatz von Tanja Pfahl, die an einer Kapselverletzung an der Schulter leidet. Zudem bangt Zimmermann um Sevgi Öztürk (Ellbogenverletzung). „Die beiden könnten wir nicht gleichwertig ersetzen.“

Quelle: WKZ

--------------------------------------------------------------------------------------------------

Und das schreibt unser Gast ddie TG Nürtingen
--------------------------------------------------------------------------------------------------

aus der Nürtinger Zeitung:

Zu Gast beim Spitzenreiter
Handball, 3. Liga Süd, Frauen:
TG Nürtingen in Waiblingen

Eine der wohl schwersten Aufgaben in dieser Saison wartet am Samstag (18 Uhr) auf die TG Nürtingen. Denn dann ist der Drittliganeuling beim derzeitigen Tabellenführer, dem VfL Waiblingen, zu Gast. Doch Trainer Wilfried Günther will dort nicht als Punktelieferant hinfahren.

Nach der doch recht langen, aber erfolgreichen Reise am vergangenen Wochenende nach Rheinland-Pfalz ist die Anfahrt an diesem Samstag deutlich kürzer. Dafür dürfte die Aufgabe ungleich schwerer werden. Vor der Saison wurden Mainz und Allensbach die größten Meisterschaftschancen zugetraut. Doch während vor allem Mainz davon derzeit noch etwas entfernt ist, hat sich der VfL Waiblingen ganz heimlich an die Spitze der Dritten Liga gesetzt – mit perfekten 12:0 Punkten.

Damit hatte auch der Nürtinger Coach nicht gerechnet. Doch „ganz überraschend ist es nicht“. Waiblingen habe schon in der vergangenen Rückrunde sehr stark gespielt. Zudem sei das Team im Wesentlichen zusammengeblieben. Hinzu kommt noch, dass die Waiblingerinnen nicht an der Spitze stehen, weil sie ausschließlich gegen Abstiegskandidaten gewonnen haben. Es waren schließlich auch Siege gegen die Teams dabei, die selbst ganz gerne da oben stehen würden. Die Aufgabe wird also alles andere als einfach für die Turngemeinde, wenngleich Günther sich durchaus eine kleine Chance ausrechnet.

Wie es gehen könnte, weiß er auch schon: „Wir müssen da weitermachen, wo wir am Wochenende aufgehört haben. Wir müssen in der Abwehr kompakt stehen und dann versuchen, das schnelle Spiel mitzugehen.“ Dabei warnt Günther vor allem vor der guten ersten und zweiten Welle der Gastgeberinnen sowie der schnellen Mitte, die sie immer wieder spielen.

Auf der anderen Seite erwartet er von seiner Mannschaft, dass sie solche Teams nicht nur daheim, sondern eben auch auswärts zumindest recht lange ärgert und damit vielleicht auch das ein oder andere Mal für eine Überraschung sorgen kann. Dabei wird ihm in den nächsten Wochen neben der Langzeitverletzten Nele Sigel auch Simone Müller fehlen, die aufgrund ihrer Rückenprobleme wohl noch einem Monat ausfällt. Der Rest der Mannschaft dürfte gegen Waiblingen dabei sein. Zwar leidet Jennifer Jahn unter einer Kapselverletzung, doch Günther geht davon aus, dass sie auf die Zähne beißen wird und mit von der Partie ist. mpw



Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

Suche

Anschrift

VfL Waiblingen 1862 e.V.
Abt. Handball
Oberer Ring 1
71332 Waiblingen

Telefon:
07151 98221-0

E-Mail:
handball@vfl-wai...

 


ITOGETHER