VfL Waiblingen - Gesamtverein

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09.10.11 - Frauen 1 -

Die Waiblinger Handballerinen sind weiter nicht zu bremsen. Auch gegen Titelfavorit SV Allensbach gewann der VfL. Sulamith Klein war mit elf Treffern erfolgreichste Torschützin. Bild: Steinemann

Die Waiblinger Handballerinen sind weiter nicht zu bremsen. Auch gegen Titelfavorit SV Allensbach gewann der VfL. Sulamith Klein war mit elf Treffern erfolgreichste Torschützin. Bild: Steinemann

Auch Favorit Allensbach stolpert in Waiblingen

Handball, 3.Liga, Frauen: VfL Waiblingen – SV Allensbach 37:35

(Von Frank Moser)
Die Handballerinnen des VfL Waiblingen grüßen auch nach dem fünften Spieltag verlustpunktfrei von der Tabellenspitze der 3.Liga Süd. Titelfavorit SV Allensbach führte in der Rundsporthalle zur Halbzeit noch mit vier Toren (20:16). Doch wie schon in Mainz drehte der VfL im zweiten Durchgang auf. In dem rasanten und hochklassigen Spitzenspiel siegte Waiblingen am Ende mit 37:35.

Der VfL kam nur schleppend ins Spiel. Mehr als fünf Minuten dauerte es, bis Waiblingen zum ersten Mal eine Lücke im gut stehenden Abwehrverband der Gäste fand und ins Tor traf. Doch da hatte der SV schon ein 3:0 vorgelegt. Anschließend waren beide Teams auf Augenhöhe, dennoch dauerte es bis zur 20. Minute, bevor Waiblingen beim 11:10 erstmals in Führung ging. Zuvor versäumte es der VfL jedoch, das Ergebnis schon früher für sich erfolgreicher zu gestalten. Denn einige Bälle gingen leichtfertig durch technische Fehler verloren oder die VfL-Werferinnen scheiterten an der Gästetorhüterin Julia Gruber. Gut drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff war beim 15:15 weiterhin alles offen. Doch dann verlor der VfL Faden und Übersicht, verschaffte den Gästen durch Ballunsicherheiten und eine nachlässige Abwehr wieder Oberwasser. Läutete der VfL vor zwei Wochen gegen Herrenberg mit einem 5:0-Lauf die Wende ein, so musste er jetzt eine 1:5-Serie zum 16:20-Pausenrückstand hinnehmen. Die besseren Karten lagen also beim Titelfavoriten, da dieser im ersten Durchgang insgesamt auch zielstrebiger auftrat.

Die zweite Hälfte hielt für die 250 Zuschauer noch mehr Tempo in diesem hochklassigen Spitzenspiel bereit. Der VfL fand wieder in die Erfolgsspur zurück, da nun die gesamte Abwehr hervorragend stand und die noch vor der Halbzeit eingewechselte Torhüterin Ronja Grabowksi viele klare Chancen der Gäste abwehrte. Die robust agierenden Allensbacherinnen mussten nun häufiger auf die Strafbank, was SV-Trainerin Jenny Wiedenmaier in der späteren Analyse auch als Knackpunkt des Spiels sah. Angetrieben von seinen Rückraumschützinnen Sulamith Klein und Tanja Pfahl steigerte sich der VfL von Minute zu Minute. Beim 23:21 führten die „Hühner“ vom Bodensee noch, doch dann waren die Gastgeberinnen nicht mehr zu halten. Mit viel Tempo und Einsatzwillen erzwang der VfL mit einem 7:1-Zwischenspurt innerhalb von 9 Minuten die Wende. Die Ex-Waiblingerin Erika Lukoseviciute machte gegen die enge VfL-Deckung nun kaum einen Stich mehr. Somit war die stärkste Waffe des SV für einfache Tore entschärft. Rund acht Minuten vor dem Schlusspfiff hatte der VfL die Führung auf 6 Tore ausgebaut (33:27), doch die Waiblinger Anhänger mussten noch einige Zeit zittern. Denn Allensbach rückte wieder auf 30:33 heran. Anja Brugger bewies auch bei ihrem dritten Versuch von der Strafwurflinie Nervenstärke, traf zum 34:30. Dennoch verkürzten die Gäste noch weiter bis zum 33:35. Tina Stockhorst und Sulamith Klein machten den Sack dann jedoch endgültig zu für den alten und neuen Tabellenführer VfL Waiblingen.

Gästetrainerin Jenny Wiedenmaier haderte auch noch in der späteren Pressekonferenz mit den sechs Zeitstrafen gegen ihr Team in der zweiten Halbzeit. Da ging dann aber doch etwas der Blick dafür verloren, dass sich der VfL nach dem Wechsel auch deutlich gesteigert hatte. VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann wird´s egal sein. Sie freute sich über die klasse Mannschaftsleistung ihrer Schützlinge und den Sieg gegen den Titelfavoriten.

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Peters; Öztürk (2), Klein (11), Pfahl (10/1), S. Heinz (4), Brugger (4/3), Haas (2), Winger, Bast (1), Stockhorst (2), Padutsch (1).

SV Allensbach: Fischer, Gruber; Jänisch, Rothmund (5), Lukoseviciute (8/2),Greinert (4), Hotz (2/1), Watzke (7), Zogg (7), Diehl, Gruczek, Ramirez (2).



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