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06.10.11 - Frauen 1 -

Tanja Pfahl (rechts) und der VfL Waiblingen wirbelten den FSV Mainz kräftig durcheinander. Morgen wollen die Waiblingerinnen in der heimischen Rundsporthalle den Titelfavoriten SV Allensbach ärgern. Bild: Steinemann

Tanja Pfahl (rechts) und der VfL Waiblingen wirbelten den FSV Mainz kräftig durcheinander. Morgen wollen die Waiblingerinnen in der heimischen Rundsporthalle den Titelfavoriten SV Allensbach ärgern. Bild: Steinemann

„Kann nur ein schönes Spiel werden“

Handball, 3. Liga, Frauen: Tabellenführer VfL Waiblingen empfängt den Zweiten und Titelkandidaten SV Allensbach

Nach dem fulminanten 36:24-Sieg in Mainz treten die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen – als Tabellenführer – dem Aufstiegsfavoriten selbstbewusst gegenüber. Der SV Allensbach kommt morgen als ungeschlagener Tabellenzweiter in die Rundsporthalle. „Das kann nur ein schönes Spiel werden“, sagt VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann.

VfL Waiblingen (1. Platz, 8:0 Punkte) – SV Allensbach (2. Platz, 7:1 Punkte/Samstag, 20 Uhr). Auf eine Überraschung hatte der VfL beim Aufstiegsaspiranten 1. FSV Mainz 05 gehofft. Am Ende feierten die Waiblingerinnen Karneval in Mainz: Einen Sieg mit zwölf Toren Differenz hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht erwartet. Nach 23 Minuten führte der VfL noch knapp mit 11:10 und zur Pause mit 15:13. Nach dem Wechsel nahm der VfL seinen Gegner buchstäblich auseinander, führte Mitte der zweiten 30 Minuten mit 27:18.

Die Mainzer Trainerin Karen Euler war hernach restlos bedient. „Ich verstehe nicht, wie wir die zweite Halbzeit mit 11:21 verlieren können“, sagte sie auf der Pressekonferenz. „Die einzige Sicherheit, die wir hatten, war die Sicherheit, sich falsch zu entscheiden.“

Eulers Kollegin dagegen freute sich sehr über den Auftritt ihrer Mannschaft. „Die zweiten 30 Minuten waren überragend, wir waren Mainz in allen Belangen überlegen“, sagt VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann. Die Abwehrleistung nach der Pause sei eine der besten gewesen, die sie in jüngster Zeit von ihrem Team gesehen habe.

Ganz so einfach wie Mainz in den zweiten 30 Minuten wird es der nächste Gegner dem VfL morgen nicht machen: Der SV Allensbach um die ehemalige Waiblingerin Erika Lukoseviciute (29) will schleunigst dort hin, wo er in der vergangenen Saison noch spielte: in die 2. Bundesliga. Zuletzt unterstrich das Team von Trainerin Jenny Wiedenmaier seine Ambitionen mit dem überzeugenden 37:24-Sieg gegen die bisher so starke TG Nürtingen. In den drei Spielen zuvor war’s nicht immer rund gelaufen für den SV. Das Auftaktremis (32:32) gegen den 1. FSV Mainz 05 war im Rahmen. Nicht zu erwarten indes waren die – zumindest phasenweisen – Schwierigkeiten, die Allensbach bei den Aufsteigern SG Mainz-Bretzenheim (41:28) und TV Haunstetten (27:23) hatte.

Bei aller Freude über den Sieg in Mainz: Zu euphorisch sollten die Waiblingerinnen nicht werden. Kerstin Zimmermann ist froh, „dass jetzt Allensbach gleich hinterherkommt“. Da gibt’s keinen Grund zum Übermut. Für die Waiblinger Trainerin ist der SV Allensbach der Top-Favorit auf den Aufstieg. „So viele Leichtsinnsfehler wie Mainz wird sich der SV gegen uns kaum erlauben.“ Der Kader sei – auch in der Breite – durchweg gut bestückt, die Außen seien laufstark, der Rückraum überragend, die 3:2:1-Abwehr sehr aggressiv.

Schwer zu stoppen sind die beiden linken Rückraumspielerinnen: Franziska Ramirez spielte einst in der Bundesliga bei FA Göppingen und dem TuS Metzingen, Erika Lukoseviciute traf gegen Nürtingen gleich 14-mal. Sehr torgefährlich ist auch die Kreisspielerin Sarah Rothmund, achtfache Torschützin gegen Nürtingen.

„Wenn wir in der Abwehr so konsequent spielen und die Räume zumachen wie in Mainz, haben wir eine Siegchance.“ Zimmermann sieht dem Spiel gelassen entgegen, in der Favoritenrolle sei der Gegner. „So ein Spiel macht Laune, es kann eigentlich nur schön werden.“

Sollte es den Waiblingerinnen tatsächlich gelingen, Allensbach zu schlagen, könnten sie sich bis auf weiteres ganz oben in der Tabelle festsetzen. Die personellen Voraussetzungen sind perfekt: Der VfL wird in Bestbesetzung antreten.

Quelle:ZVW



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