VfL Waiblingen - Gesamtverein

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03.10.11 - Frauen 1 -

Christiane Haas war mit sechs Treffern eine der erfolgreichsten Werferinen des VfL (Foto: VfL)

Christiane Haas war mit sechs Treffern eine der erfolgreichsten Werferinen des VfL (Foto: VfL)

Waiblinger Galavorstellung in Mainz

Handball, 3.Liga, Frauen: 1. FSV Mainz 05 - VfL Waiblingen 24:36

Von Frank Moser
Eine Glanzleistung zeigten die Handballerinnen des VfL Waiblingen im Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz. Aufbauend auf starken Abwehr- und Torhüterleistungen überrannte der VfL den Aufstiegsaspiranten in der zweiten Halbzeit. Lohn für die Waiblinger Gala: Der VfL ist nach dem unerwartet klaren 36:24 (15:13)-Erfolg weiterhin ohne Verlustpunkt Tabellenführer in der 3.Liga Süd.

Dabei sah es anfangs gar nicht nach diesem Erfolg aus. Der VfL startete nervös und mit einigen technischen Fehlern in die Partie. Schnell führte Mainz mit 3:0. Doch Waiblingen kämpfte sich Stück für Stück in die Begegnung hinein. Bald war es ein offenes Spiel, das bis zum 12:12 hin und her wogte. Der VfL überzeugte durch die starke Abwehr, Torhüterin Katharina Blum war wieder ein wichtiger Rückhalt. Als sich die Mainzerinnen immer häufiger an der VfL-Abwehr festbissen, fuhr Waiblingen mit Tempogegenstößen noch eine knappe Halbzeitführung (15:13) ein.

Der zweite Durchgang wurde dann zur Galavorstellung des VfL. Ronja Grabowski stand nun zwischen den VfL-Pfosten und knüpfte an die gute Leistung von Blum an. Die Waiblinger 6:0-Abwehr brillierte. Mainz versuchte immer wieder, über den Kreis zum Erfolg zu kommen, doch da war kein Durchkommen im Waiblinger Abwehrbollwerk. Die FSV-Rückraumwerferinnen wurden schnell und energisch aus dem Abwehrverband heraus angegangen. Die Folge: Die „Meenzer Dynamites“ zündeten nicht mehr, während der VfL immer mehr Ballgewinne verzeichnete. Und dann ging es schnell, zu schnell für den Gastgeber. Der VfL fuhr einen Gegenstoß nach dem anderen, diese wurden vor allem durch die Außenspielerinnen Christiane Haas und Anja Brugger erfolgreich abgeschlossen. Das Tempospiel klappte hervorragend. Am Kreis setzte sich Tina Stockhorst energisch durch, Tanja Pfahl zeigte sechs Mal vom Siebenmeterpunkt keine Nerven.

Es war eine rundum überzeugende und geschlossene Mannschaftsleistung des jungen Waiblinger Teams. Schon nach dem Zwischenspurt zur 22:15-Führung war die Frage nach dem späteren Sieger geklärt. Und dann hatten die VfL-Mannschaft und ihre mitgereisten Anhänger einfach nur noch Spaß am Spiel, während es beim ambitionierten Aufstiegskandidaten nun wohl heißt „Mainz wie es sinkt und kracht“.

Für den VfL geht es am kommenden Samstag ins nächste Spitzenspiel. Dann gastiert der Tabellenzweite und als Topfavorit auf den Aufstieg geltende SV Allensbach in der Waiblinger Rundsporthalle (Anpfiff um 20 Uhr).

VfL Waiblingen: Blum, Grabowski, Peters; Öztürk (1), Klein (2), Pfahl (10/6), S. Heinz (2), Brugger (6), Haas (6), Winger (1), Bast (2), Stockhorst (5), Padutsch (1).
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Und das schreibt unser Gastgeber der FSV Mainz 05
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Wiederaufstieg schon jetzt in Gefahr

04.10.2011 - MAINZ

MAINZ 05 „Meenzer Dynamites“ stecken nach 24:36-Klatsche gegen Waiblingen in der Krise / Trainerin Euler fassungslos

(wd). Im Mai nächsten Jahres wird die Drittliga-Meisterschaft vergeben. Wohl nicht nach Mainz. Die Handballerinnen des FSV Mainz 05 müssen schon im Herbst ihr Ziel, den Wiederaufstieg in die Zweite Liga, ganz ernsthaft in Frage stellen. Wenn nicht sogar abhaken. Nach Sieg, Remis und Niederlage in den ersten drei Partien setzte es gegen Tabellenführer VfL Waiblingen vor rund 200 Zuschauern eine saftige 24:36 (13:15)-Klatsche. Ein Debakel. „Jetzt zählt nicht die Platzierung, sondern jeder Punkt“, stellte 05-Trainerin Karin Euler fest.

Ganz anders vorgestellt hatte sich Claudia Schückler dieses Match, als sie vor Anpfiff die Gegnerinnen umarmte - vor acht Jahren hatte der 05-Neuzugang das Dress der Schwäbinnen getragen. Nach Spielende saß sie noch lange mit den Gästen zusammen. „Mir fehlen die Worte“, sagte Schückler, „wir wollten alles besser machen, die Niederlage vom letzten Wochenende vergessen machen“. Das missriet dermaßen, dass Euler sich fragte, „wie man in zwei Wochen das Handballspielen verlernen kann“.

Dabei hatte es gut begonnen. Schnell erspielten sich die „Dynamites“ eine 3:0-Führung. Die gaben sie aber ebenso flott wieder ab und gingen nach wechselhaftem Spiel mit einem knappen Rückstand in die Kabine. „Wie wir dann so einbrechen konnten, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen“, sagte Euler. Innerhalb weniger Minuten zog Waiblingen auf 18:27 weg, baute diesen Vorsprung bis zum Ende auf zwölf Tore aus. Die 05er verloren vorne fast jeden Ball, trafen „zu 100 Prozent Fehlentscheidungen“ (Euler) und durften sich auch über die Höhe der Niederlage nicht beschweren.

Und jetzt? Durchhalteparolen? Euler verlor sich nicht in Phrasen, sondern brachte das derzeitige Leistungsvermögen auf den Punkt: „Mit der Leistung von heute können wir am nächsten Wochenende zuhause bleiben“.

FSV Mainz 05: D. Simon, Schäfer; Narvaez-Noguera (3), Bauer, K. Simon (2), Ophoff (3), Steinfurth (2), Schmelzer (3), Gieseler, Schückler, Dankwardt (3), Schmitt (3), Kleinjung, Holstein (3).



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