VfL Waiblingen - Gesamtverein

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01.10.11 - Frauen 1 -

Steht mit Ihrer Mannschaft vor einer schweren Auswärtshürde beim 2. BL Absteiger: Sulamith Klein (Foto: VfL)

Steht mit Ihrer Mannschaft vor einer schweren Auswärtshürde beim 2. BL Absteiger: Sulamith Klein (Foto: VfL)

Zimmermann: „Jetzt sehen wir, ob wir schon so weit sind“

Handball, 3. Liga, Frauen:
VfL Waiblingen beim Aufstiegskandidaten 1. FSV Mainz 05 / Öztürks Einsatz ist fraglich

(twa). Nach dem etwas glücklichen 30:27-Sieg gegen Herrenberg steht für die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen am Sonntag beim Zweitliga-Absteiger und Meisterschaftsanwärter 1. FSV Mainz der nächste Brocken ins Haus. „Wir freuen uns aufs Spiel“, sagt VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann.

1. FSV Mainz 05 (8. Platz, 3:3 Punkte) – VfL Waiblingen (1. Platz, 6:0 Punkte/Sonntag, 15 Uhr). Es gibt schlimmere Anblicke, als nach dem dritten Spieltag die Tabelle von ganz oben anzuschauen. „Das ist etwas zum Einrahmen“, sagt VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann. Die Waiblinger Frauen dürfen sich zumindest bis Sonntag daran erfreuen. Abgesehen von einer gehörigen Portion eisernem Willen: Ein wenig Glück benötigte der VfL schon, ehe er die Herrenbergerinnen in die Knie gezwungen hatte.

27 Minuten bissen sich die Waiblinger Angreiferinnen an der 6:0-Abwehr der SG die Zähne aus und lagen mit 10:16 zurück. Mitentscheidend für den Sieg waren die zweieinhalb Minuten vor der Pause, in denen dem VfL fünf Tore in Folge gelangen. „Am Rückstand waren wir mit unseren vielen vergebenen freien Chancen selbst schuld“, sagt Zimmermann. Sie habe jedoch immer an ihre Mannschaft geglaubt. „Für die Moral der Herrenbergerinnen waren die Minuten vor der Pause sicher nicht zuträglich.“ Fürs Selbstvertrauen des VfL schon. In der kampfbetonten Schlussphase erzielte er nach dem 27:27 drei Tore in Folge zum 30:27-Sieg. „Ich denke, in einem sehr guten Spiel hat letztlich die Cleverness den Ausschlag gegeben.“

Der Waiblinger Gegner am Sonntag dürfte von einer anderen Dimension sein: Der 1. FSV Mainz 05 hat sich nach dem Abstieg den sofortigen Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt und zählt zusammen mit dem SV Allensbach zu den aussichtsreichsten Kandidaten. Im ersten Saisonspiel kam’s bereits zu einem Kräftemessen der beiden Top-Favoriten, das mit einem 32:32-Unentschieden endete. Anschließend ließ die Mannschaft von Trainerin Karin Euler dem TSV Haunstetten beim 40:25 keine Chance. Etwas überraschend, auch für Kerstin Zimmermann, mussten sich die Mainzerinnen zuletzt dem Liga-Neuling TG Nürtingen mit 27:28 beugen. Gegen den VfL Waiblingen darf sich der FSV also keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Für Zimmermann ist das Spiel ein erster richtiger Gradmesser, „ob wir schon so weit sind, oben mithalten zu können“. Trotz der 6:0 Punkte laufe noch nicht alles rund. Zu nachlässig gehe ihre Mannschaft mit den Großchancen um, auch der Spielfluss sei noch nicht da.

Vor dem Gegner mit seiner „Trainer-Ikone Karin Euler“ hat Zimmermann Respekt. „Allerdings haben wir nicht viel zu verlieren.“ Im Gegensatz zu Mainz. „Ich hoffe, dass wir nicht für den schlechten Start des FSV büßen müssen.“ Nach dem Abstieg hat sich der Kader der Mainzerinnen nur unwesentlich verändert. Von der HSG Sulzbach kamen die Ex-Waiblingerin Claudia Schückler und Laura Schmitt, die auf der rechten Angriffsseite mächtig Betrieb machten. Bei der 27:28-Niederlage in Nürtingen erzielten die beiden zusammen 16 Tore. „Mitentscheidend wird sein, wie wir mit der offensiven 6:0-Deckung zurechtkommen.“ Ihre Spielerinnen dürften jedenfalls nicht so viele Bälle „wegwerfen“ wie in den Spielen zuvor. Ziel der eigenen Defensive müsse sein, dass sich der Gegner die Tore hart erarbeiten müsse. Sevgi Öztürk klagte unter der Woche über Magen-Darm-Beschwerden. Noch ist nicht sicher, ob sie bis Sonntag wieder gesund sein wird.

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Und das schreibt unser Gastgeber der FSV Mainz 05
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05-Damen fordern Tabellenführer

01.10.2011 - MAINZ

FRAUEN-HANDBALL II Am Sonntag Duell mit dem VfL Waiblingen

(ng). Die Zuschauer können ein interessantes Duell erwarten: Am Sonntag (15 Uhr) kommt mit dem VfL Waiblingen der Tabellenführer der Dritten Liga Süd nach Mainz und trifft auf Karin Eulers 05-Handballerinnen. Der VfL, der vergangene Woche Mitkonkurrenten Herrensberg schlug, gehört laut Euler zu den Spitzenmannschaften der Liga. „Die haben eine große Tradition, waren schon in der ersten Liga vertreten und verfügen über einen ausgesprochen guten Jugendbereich. Alle Spielerinnen sind sehr gut ausgebildet“, sagt die Trainerin der „Meenzer Dynamites“. Vor allem auf Tanja Pfahl, die als sehr gute Torschützin gilt, müssen die 05-Frauen aufgepassen.

Unklar ist noch der Einsatz von Schlüsselspielerin Madeleine Narvaez-Noguera (Knieprobleme). „Es geht ihr zwar besser, aber hinter ihrem Einsatz steht noch ein Fragezeichen“, sagt Euler. Dafür rücken mit Janka Bauer und Joelle Gieseler zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft auf, die sich zuletzt für den Einsatz im Drittliga-Team empfohlen haben. Eine echte Alternative für Narvaez-Noguera wären aber beide nicht. „Madeleine kann man nicht ersetzen, sie ist eine zu wichtige und erfahrene Spielerin, ein Kopf unserer Mannschaft“, sagt Euler.

Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz



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