VfL Waiblingen - Gesamtverein

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18.09.11 - Männer 1 -

Der VfL Waiblingen obenauf. Mit 34:26 besiegte er den TV Altenstadt, Axel Steffens steuerte dazu elf Treffer bei. Bild: Steinemann

Der VfL Waiblingen obenauf. Mit 34:26 besiegte er den TV Altenstadt, Axel Steffens steuerte dazu elf Treffer bei. Bild: Steinemann

VfL-Männer mit dem längeren Atem.

Handball, Württemberg-Liga: VfL Waiblingen – TV Altenstadt 34:26

von Frank Moser
Nach dem Auftaktsieg in Beilstein gelang den Handballern des VfL Waiblingen auch zur Heimpremiere ein Erfolg. Beim 34:26 (17:14)-Sieg gegen den TV Altenstadt entschied der VfL allerdings vor gut 300 Zuschauern erst in den letzten zehn Minuten die Partie noch deutlich für sich.

Das Spiel verlief in den ersten 20 Minuten ähnlich wie eine Woche zuvor bei der SG Bottwartal. Nach ausgeglichenem Beginn (4:4) bekam der VfL zunehmend Oberwasser. Torhüter Maik Hammelmann zeigte sich wieder als starker Rückhalt.
Zwar tat sich der VfL-Angriff gegen die offensiv und aggressiv agierende Gästeabwehr schwer, einen ordentlichen Spielfluss herzustellen. Doch mit feinen Einzelleistungen, vornehmlich von Marc Kallenberg, Christopher Schmid und Axel Steffens, eilte der VfL über den Spielstand von 8:5 auf 13:8 (24. Minute) davon.
Dann häuften sich jedoch die Abwehrfehler beim VfL, der vor allem die Altenstädter Dominik Gallo und Christian Dittmann nicht energisch genug anging. Bis zur Pause schmolz der Waiblinger Vorsprung auf drei Tore (17:14). Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung lange Zeit eine enge Kiste. Auf beiden Seiten wurden viele Fehlwürfe produziert oder leichte Bälle verschenkt. Mehrfach gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Der VfL befreite sich jedoch immer rechtzeitig, bevor dem TV der Ausgleich gelang. Da Hammelmann nach einem kleinen Durchhänger nun wieder gute Paraden zeigte, wurde Altenstadt in der Schlussphase zermürbt. Beim VfL lief nun auch Flaviu Onofras zu guter Form auf, und Waiblingen schraubte in einem fulminanten Schlussspurt gegen einen resignierenden Gegner das Ergebnis auf 34:26. „Um einige Tore zu hoch“ fiel der Sieg des VfL laut Gästetrainer Ingo Tippl aus. Für den TV-Coach machten vor allem die Torhüterleistungen den entscheidenden Unterschied aus. Ähnlich sah es auch VfL-Kapitän Uli Schmid, der in der kämpferischen Einstellung und der guten Stimmung im neuformierten VfL-Team weitere Gründe für den zweiten Sieg im zweiten Spiel sah.

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Johansson (1), Hellerich, C. Schmid (6), Kallenberg (7), Mayer (2), Felden (1), U. Schmid, Abelmann, Härtl, Steffens (11/5), Onofras (6/2), Baumann.

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Und das schreibt unser Gast der TV Altenstadt
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Starker TVA verballert Sieg

Die Württembergliga-Handballer des TV Altenstadt haben sich in ihrem ersten Auswärtsspiel lange gewehrt. Am Ende kassierten sie beim VfL Waiblingen eine viel zu hoch ausgefallene 26:34-Niederlage.


Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf. Der TV Altenstadt war 45 Minuten lang ein gleichwertiger Gegner und verlangte dem Aufstiegsfavoriten VfL Waiblingen alles ab. Bei einer besseren Chancenauswertung wäre sogar ein Sieg und damit die erste Sensation in der noch jungen Runde möglich gewesen. Am Ende setzte sich der Oberliga-Absteiger mit acht Toren Differenz durch, weil er in der Schlussphase seine körperliche Überlegenheit ausspielte und die Altenstädter in dieser Phase selbst klarste Chancen reihenweise versiebten. Die Waiblinger nutzten diese Schwächephase gnadenlos aus und setzten sich von der 45. bis zur 55. Minute durch sechs Tore in Folge entscheidend auf 33:25 ab.

Die hoch motivierten und von Coach Ingo Tippl hervorragend eingestellten Altenstädter begannen mit einer offensiven Abwehr und setzten die Angreifer aus dem Remstal von Beginn an unter Druck. Ganz auszuschalten war der fast komplett aus ehemaligen Regionalligaspielern bestehende Rückraum der Waiblinger allerdings nicht. Da aber auch die vom überragenden Felix Jetter angeführten Gäste nicht zu bremsen waren, entwickelte sich bis zum 4:4 (10.) eine ausgeglichene Partie. Als der starke VfL-Torhüter Maik Hammelmann den ersten freien Wurf eines Altenstädters entschärft hatte, begann sich das Blatt langsam zugunsten der Hausherren zu wenden. Während die Waiblinger ihre Chancen gnadenlos nutzten, scheiterten die Schwarz-Weißen immer wieder selbst in aussichtsreichster Position an Hammelmann. Obwohl der TVA auch in dieser Phase nicht schlecht spielte, bauten die Remstäler ihren Vorsprung eiskalt auf 13:8 (20.) aus. Ingo Tippl gab in einer Auszeit neue Anweisungen, die seine Schützlinge konsequent umsetzten. Selbst Tausendsassa Hammelmann kam jetzt nicht mehr an die platziert geschossenen Bälle heran. Der TVA arbeitete sich auf 14:12 (22.) heran. Bis zum 17:14-Halbzeitstand entwickelte sich eine ausgeglichene Partie auf hohem Niveau.

In der Kabine schwor Tippl seine Mannschaft nochmals richtig ein. Waiblingen gelang der erste Treffer, dem folgte aber die stärkste Phase der Altenstädter. Bis zur 38. Minute kamen sie auf 21:20 heran und die Wende lag in der Luft. Die zu diesem Zeitpunkt überlegenen Altenstädter verpassten es allerdings, weiter konsequent zu spielen und scheiterte wieder immer öfter an Hammelmann. Da aber auch TVA-Keeper Schäfer klarste Chancen der Hausherren vereitelte, entwickelte sich bis zum 27:25 in der 45. Minute ein offener Schlagabtausch.

Es war klar, dass die Mannschaft gewinnt, die als erste ihre Chancenauswertung in den Griff bekommt. Das war der Favorit aus dem Remstal. Mit sechs Toren in Folge setzten sich die Waiblinger auf 33:25 ab. Die Partie war gelaufen und in den letzten drei Minuten erzielte jedes Team noch einen Treffer zum 34:26- Endstand. Letztlich gewannen die Gastgeber wegen ihrer besseren Chancenauswertung verdient, ein Sieg mit zwei oder drei Toren Differenz hätte dem Spielverlauf eher entsprochen.

TV Altenstadt: Güclü, Schäfer - Reuter, Janz (2), Dittmann (7/1), Gallo (5/2), Schiffmann (1), Glöckler (2), Jetter (5), Eroglu, Bausch (2), Bosch, Coppola (2).

Quelle: Südwestpresse



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