VfL Waiblingen - Gesamtverein

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18.09.11 - Frauen 1 -

Sevgi Öztürk erzielte 5 Treffer in Albstadt

Sevgi Öztürk erzielte 5 Treffer in Albstadt

Geduldsspiel erfolgreich absolviert

Handball, 3.Liga, Frauen: HSG Albstadt - VfL Waiblingen 24:35

Von Frank Moser
Mit einem ungefährdeten und klaren 35:24 (20:13)-Sieg kehrten die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen von der HSG Albstadt zurück. Der Waiblinger Tempohandball kam auf der Alb zwar noch nicht richtig ins Rollen. Doch dazu trug auch die Spielweise des Gastgebers bei.

Es war das von VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann erwartete Geduldsspiel für die Waiblinger Abwehr. Albstadt spielte fast schon quälend lange Angriffe. Damit ließen sich die VfL-Abwehrspielerinnen immer wieder herauszulocken und ermöglichten der HSG Chancen zum Torerfolg. Auch deswegen kam das Tempospiel der Waiblingerinnen nie so richtig auf Touren. Dennoch lagen die Vorteile bei den Gästen, die in der Breite besser besetzt waren und als Mannschaft geschlossener auftraten. Bis zum 7:9 hielt die junge Albstädter Truppe noch mit, dann setzte sich die reifere Spielanlage des VfL zunehmend durch. Über 15:11 sprangen die Waiblingerinnen bis zum Pausenpfiff bereits auf 20:13 davon.

Einen noch höheren Zwischenstand für den VfL verhinderte die durchwachsende Abschlussquote an diesen Tag. Allerdings besitzt die HSG in Nadine Pfeifer auch eine gute Torhüterin. Zimmermann bescheinigte aber auch ihren drei eingesetzten Keeperinnen Johanna Peters, Katharina Blum und Ronja Grabowski gute Leistungen. Eine Umstellung in der Abwehr zeigte beim VfL nur kurzfristigen Erfolg in Form von schnellen Ballgewinnen. Bald darauf stellte die VfL-Trainerin wieder auf die defensive 6:0-Formation um. Albstadt kam Mitte der zweiten Hälfte nochmals bis auf drei Tore heran. Doch mehr ließ der überlegene VfL nicht zu. Mit vielen Treffern aus dem Rückraum durch Tanja Pfahl, Suli Klein, Sevgi Öztürk und Sina Bast sorgten die Gäste anschließend wieder für klare Verhältnisse. Letztendlich schaukelten die Waiblingerinnen das Spiel gegen den Zweitliga-Absteiger locker nach Hause und fuhren mit dem 35:24-Endstand den zweiten Sieg im zweiten Spiel ein.

Nun erwartet der VfL am kommenden Samstag (Anpfiff 20 Uhr) mit der SG Haslach / Herrenberg / Kuppingen einen altbekannten Gegner zum Lokalderby in der Rundsporthalle. Kerstin Zimmermann setzt in dieser Partie darauf, dass ihr Team einen weiteren Schritt zum erfolgreichen Tempohandball der vergangenen Saison macht. Dann könnte sich die VfL-Mannschaft im oberen Tabellenbereich etablieren.

VfL Waiblingen: Blum, Peters, Grabowski; Öztürk (5), Klein (5), Pfahl (8/1), S. Heinz (2), Brugger (2), Haas (2), Winger (1), Bast (4), Stockhorst (3), Padutsch (3).

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Und das schreibt unser Gastgeber die HSG Albstadt
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HSG geht Puste aus

3. Handball-Liga:
Albstadt trotz 24:35 zuversichtlich

Albstadt-Ebingen, 19.09.2011
Auch im zweiten Saisonspiel setzte es für die HSG-Frauen eine Pleite. Am Samstag hatten es die Drittliga-Handballerinnen mit dem VfL Waiblingen zu tun, Albstadt unterlag unverdient klar mit 24:35 (13:20).

Wie schon am ersten Spieltag gegen die TG Nürtingen, als Albstadt mit 15:31 verlor, konnte die HSG auch gegen Waiblingen zunächst gut mithalten. Die Abwehr stand in der Anfangsphase gegen einen agilen VfL kompakt, im Angriff ließen die Damen von Trainerin Zeljka Rajak kaum eine Chance liegen. „Das sah wirklich gut aus“, freute sich Albstadts Übungsleiterin.

Bis zur 20. Minute war Rajak voller Hoffnung, anschließend machte eine kurze Durststrecke den Traum von einer Überraschung zunichte. Über 8:11 und 11:14 hielt Albstadt einen knappen Drei-Tore-Rückstand, im Anschluss verhalfen Waiblingen einige technische Fehler der HSG zu einem komfortableren Vorsprung. „Wir sind sofort bestraft worden“, blickte Rajak nach dem Schlusspfiff auf den Knackpunkt der Partie zurück. „Unser Umschalten von Angriff auf Abwehr war nicht mehr so gut, das hat Waiblingen eiskalt ausgenutzt.“ Nach der Schwächephase fasste Albstadt wieder Tritt, bot dem VfL in der Defensive gut Paroli und setzte auch im Offensivspiel bemerkenswerte Akzente. Am deutlichen 13:20-Pausenrückstand änderte dies allerdings nichts. „Die Mädels hätten für ihre Leistung eigentlich ein knapperes Ergebnis verdient gehabt“, meinte Rajak zurecht.

Im zweiten Durchgang knüpfte die HSG an ihre ordentliche Vorstellung aus dem ersten Abschnitt an und verkürzte schnell auf 16:20. In der 47. Minute kam Albstadt beim 21:24 sogar bis auf drei Treffer heran. „Die Mädels haben alles gegeben“, zollte die HSG-Trainerin ihrem Ensemble Respekt. „Wir haben nach der Halbzeit richtig gut gespielt und keine direkten Konter zugelassen. Die Zuschauer haben das Team toll unterstützt und nach vorne gepeitscht.“ Allerdings blieb das enge Resultat lediglich eine Momentaufnahme, in der Schlussphase zog Waiblingen schließlich unaufhaltsam davon. „Am Ende ist uns die Luft ausgegangen. Wir hatten keine Kräfte mehr, haben viele Fehler gemacht und dadurch Tempogegenstöße kassiert“, konstatierte Rajak.

In den letzten 13 Minuten gelangen der HSG nur noch drei Tore, dem VfL hingegen elf. Erst brachte sich Waiblingen mit einem 6:2-Lauf mit 30:23 in Sicherheit und erhöhte schließlich mit einem 5:1-Endspurt auf den 35:24-Endstand. „Wir waren besser als das Ergebnis aussagt“, rückte Rajak die Leistung der Albstädterinnen ins rechte Licht. „Waiblingen war schon besser, wir aber nicht chancenlos. Der Elf-Tore-Unterschied ist kein realistisches Bild. Das finde ich schade für die Mädels“, so Rajak. „Wir machen Fortschritte. Ich hoffe, dass das so bleibt.“ SMI

HSG Albstadt: Pfeifer, Falter; Balci (8/3), Kirschbaum (6/1), Zettl (3), Bodmer (3), Biro (2), Schick (2), Seifert, Heppeler, Fuhrmann.
Spielfilm: 8:11, 11:14, 11:18, 13:20 – 16:20, 19:23, 23:30, 24:35.
Nächstes Spiel: TuS 1860 Neunkirchen – HSG Albstadt (Samstag, 24. September, 19.30 Uhr, TuS-Halle).

Quelle: Zollern-Alb Kurier



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