VfL Waiblingen - Gesamtverein

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15.09.11 - Frauen 1 -

Schön flog Tanja Padutsch mit dem VfL zum Auftaktsieg gegen Grenzach. Morgen geht’s zum Zweitliga-Absteiger HSG Albstadt. Bild: Steinemann

Schön flog Tanja Padutsch mit dem VfL zum Auftaktsieg gegen Grenzach. Morgen geht’s zum Zweitliga-Absteiger HSG Albstadt. Bild: Steinemann

Ruhe bewahren, nicht spekulieren

Handball, 3. Liga, Frauen:
VfL Waiblingen muss sich in Albstadt auf lange Angriffe des Zweitliga-Absteigers einstellen

Keine allzu großen Probleme hatten die Drittliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen beim 30:22-Auftaktsieg gegen den ersatzgeschwächten TV Grenzach. Morgen geht’s zum Erstliga-Absteiger HSG Albstadt, der im ersten Spiel bei Aufsteiger TG Nürtingen mit 15:31 unter die Räder geriet. „Ich erwarte einen Sieg“, sagt VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann.

HSG Albstadt (14. Platz, 0:2 Punkte) – VfL Waiblingen (4. Platz, 2:0 Punkte/Samstag, 20 Uhr).
Der so wichtige Auftakterfolg gegen den TV Grenzach war nicht gefährdet, der VfL hatte den Gegner im Griff. Abgesehen von der ersten Viertelstunde, als die Grenzacherinnen beim 8:7 noch dran waren. Mit dem Ergebnis war VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann zufrieden, nicht indes mit dem Spiel. „Wir haben unsere Stärke, den Tempohandball, nicht umgesetzt und das Spiel langsam gemacht“, sagt sie. Auch die vielen technischen Fehler und Ballverluste schmeckten ihr nicht. Mit ihren guten Einzelspielerinnen sei Grenzach zu oft und zu leicht durchgekommen, im Kollektiv habe ihre Mannschaft nicht gut gearbeitet. Zimmermann hofft, „dass die eine oder andere Spielerin gelernt hat“.

Im ersten Auswärtsspiel muss der VfL morgen zur HSG Albstadt, die in der vergangenen Saison noch in der 2. Bundesliga spielte. Nach dem Abstieg hat’s beim Team von Trainerin Zeljka Rajak einige personelle Veränderungen gegeben: Mit Kristina Burulic, Johanna Schmidt, Erika Lukoseviciute und Lisa Gebhardt haben wichtige Spielerinnen den Verein verlassen. Vor allem der Verlust des Duos Burulic (Kreis)/Lukoseviciute (Rückraum) wird die HSG schmerzen. Die beiden Neuen kommen auf der eigenen Jugend (Verena Bodmer) oder aus der zweiten Mannschaft (Gabriela Nadj). „Der Kader hat mit dem der 2. Liga nicht mehr viel gemeinsam“, sagt Zimmermann. Das ist auch an den ersten beiden Pflichtspielergebnissen abzulesen. Nach der 12:42-Packung im DHB-Pokal gegen den Zweitligisten TuS Metzingen wurde die HSG auch vom Aufsteiger TG Nürtingen beim 15:31 kräftig zerpflückt. Allerdings war Albstadt mit nur acht Feldspielerinnen angetreten. Mit der an der Schulter verletzten Sylvia Kurz wird eine routinierte Spielerin lange Zeit ausfallen. Gabriela Nadj fehlt nach ihrer Handoperation mindestens noch zwei Monate. Auch wenn Kerstin Zimmermann einen Sieg bei der dezimierten HSG Albstadt erwartet, warnt sie ihre Spielerinnen. „Gerade solche Gegner werden gerne unterschätzt.“ Die Trainerin geht davon aus, dass Albstadt „mit allen Mitteln“ kämpfen und wie Grenzach versuchen werde, die VfL-Abwehr mit langen Angriffen einzuschläfern. „Wir müssen in der Abwehr konzentriert und konsequent bleiben und dürfen nicht zu spekulieren anfangen.“

Zimmermann hat ihren gesamten Kader zur Verfügung.

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Und das schreibt unser Gastgeber die HSG Albstadt
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Rajak wünscht sich schrittweise Steigerung

Von Ulrich Mußler

3. Liga Frauen: HSG Albstadt – VfL Waiblingen (Samstag, 20 Uhr, Mazmannhalle Ebingen). Die Aufgaben werden nicht leichter für die Drittliga-Frauen der HSG Albstadt. Eine Woche nach der 15:31-Auswärtsniederlage bei Aufsteiger TG Nürtingen empfängt das Team von Trainerin Zeljka Rajak bei der Saison-Heimpremiere den VfL Waiblingen in der Mazmannhalle. Seit Jahren mischen die Waiblingerinnen an der Spitze der dritthöchsten deutschen Spielklasse mit, die vergangenen Saison schloss der VfL auf dem vierten Platz ab.

"Wir kennen Waiblingen sehr gut, wir haben schon oft gegeneinander gespielt", sagt HSG-Trainerin Zeljka Rajak. Nicht mehr im Kader des VfL stehen Stützen der vergangenen Jahre wie Bettina Bay, die jetzt als Spielertrainerin bei der zweiten Mannschaft fungiert, oder Silke Heimburger (pausiert), und dennoch schätz Albstadts Trainerin die Gäste als überaus stark ein. "Die Mannschaft spielt schon lange zusammen und setzt auf ein sehr hohes Tempo. Waiblingens Kader ist groß genug um das auch über 60 Minuten durchzuziehen."

Zum Saisonauftakt setzten sich die Handballerinnen aus dem Remstal deutlich mit 30:22 gegen den runderneuerten und nur mit acht Feldspielerinnen angetretenen TV Grenzach durch, beste Torschützinnen beim VfL waren Rückraumspielerin Tanja Pfahl (9/4) und Kreisläuferin Christina Stockhorst (5). Auch in Albstadt erwartet VfL-Trainerin Zimmermann einen Erfolg ihrer Mannschaft, warnt aber auch: "Gerade solche Gegner werden gerne unterschätzt. Wir müssen in der Abwehr konzentriert und konsequent bleiben."

Konzentration und Konsequenz erwartet auch Zaljka Rajak von ihrer Deckung. Die funktionierte auch vor Wochenfrist in Nürtingen ordentlich. Das Problem lag im Angriff. Deshalb wünscht sich die Kroatin auch, "dass wir Fortschritte in der Offensive machen, ohne in der Abwehr nachzulassen. Es geht darum, dass wir uns von Spiel zu Spiel weiter entwickeln. Und dafür benötigen meine jungen Spielerinnen nun einmal Zeit. Das muss jeder akzeptieren." Voraussetzung, den Entwicklungsprozess voran zu treiben sei aber auch die richtige Einstellung. "Ich erwarte von meinen Mädels, dass die das spielen, was sie drauf haben, und sich nach dem Spiel sicher sein können, alles gegeben zu haben." Weiterhin verzichten muss die HSG auf Sylvia Kurz (Schulter-OP) und Gabriela Nadj (Hand-OP).
Quelle: Schwarzwälder Bote



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