VfL Waiblingen - Gesamtverein

Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

12.09.11 - Männer 1

War ein starker Rückhalt: Maik Hammelmann (Foto: VfL)

War ein starker Rückhalt: Maik Hammelmann (Foto: VfL)

Souveräner Start

Handball-Württembergliga: Bottwartal – Waiblingen 28:34

Nach dem schwachen Pokalauftritt in der Vorwoche präsentierten sich die Waiblinger VfL-Männer zum Start der Handball-Württemberg-Liga in blendender Form und landeten einen souveränen 34:28-Auswärtssieg bei der SG Bottwartal.

Von Beginn an dominierte der VfL die Partie in Beilstein. Nur der sehr leichtfertige Umgang mit klarsten Torchancen ermöglichte es in der Anfangsphase der SG Bottwartal, bis zum 4:4 das Spiel offen zu gestalten.

Nach einer Viertelstunde führte Waiblingen hingegen mit 9:5. Immer wieder konnten sich die Remstäler über den starken Kreisläufer Marc Kallenberg durchsetzen. Angeführt von Axel Steffens kamen die Stauferstädter immer besser ins Spiel.

Das Prunkstück in der ersten Hälfte war jedoch eindeutig die starke Defensivarbeit. Die Waiblinger Abwehr inklusive des guten Maik Hammelmann stellte die SG vor schier unlösbare Aufgaben. In seiner stärksten Phase baute der VfL bis zur 20. Minute die Führung auf 14:7 aus. Beeindruckend auch die mannschaftliche Geschlossenheit: Zehn Torschützen sprechen eine deutliche Sprache.

Die Halbzeitführung von 16:10 spiegelt keineswegs die deutliche Überlegenheit in der ersten Hälfte wider. Diese wurde jedoch zu Beginn der zweiten Hälfte konsequenter genutzt: Zuerst traf Flaviu Onofras dreimal blitzsauber aus dem Rückraum, danach war der schnelle Holger Mayer von seinem Gegenspieler zweimal nicht zu stoppen.

Gerade mal 40 Minuten waren gespielt, der VfL führte sicher mit 25:15, ehe der Schlendrian ins Waiblinger Spiel Einzug hielt. Die Abwehr ließ die zuvor noch so glänzende Kompromisslosigkeit missen und im Angriff fehlte die nötige Durchschlagskraft. Trotzdem sprach auch nach 45 Minuten beim 30:22 alles für einen ruhigen restlichen Spielverlauf. Vier Bottwartaler Tore in vier Minuten brachten schließlich aber doch noch einen Hauch von Spannung in die Halle. Christopher Schmid war es schließlich, der die Fans mit zwei Treffern erlöste. Am Ende siegte der VfL hoch verdient mit 34:28, zeigte gut 40 Minuten absoluten Spitzenhandball und durfte sich zu Recht über einen gelungenen Saisonstart freuen.

VfL Waiblingen: Hammelmann, Krammer; Johansson 1, Hellerich, C. Schmid 2, Kallenberg 4, Mayer 5, Felden 1, U. Schmid 2, Abelmann, Härtl 1, Steffens 12/7, Onofras 5, Baumann 1.

Quelle: ZVW

--------------------------------------------------------------------------------------------------

Und das schreibt unser Gastgeber die SG Bottwartal
--------------------------------------------------------------------------------------------------

Die SG Bottwartal kassiert die erste Niederlage im ersten Saisonspiel

Beilstein: Die Württembergliga-Handballer verlieren zu Hause völlig zu Recht mit 28:34 (10:16) gegen den VfL Waiblingen.

Von Julia Spors
Das war nichts! Die Württembergliga-Handballer der SG Bottwartal konnten dem VfL Waiblingen am Samstagabend in der ersten Halbzeit überhaupt nichts entgegensetzen und verloren trotz kurzer Aufholjagd ihr erstes Saisonspiel verdient mit 28:34. "Wir haben erst am Ende gezeigt, dass wir spielen können. Gegen so einen Gegner reicht das aber nicht", sagte Spielertrainer Krunoslav Jelinic. Redebedarf gab es nach der Partie zudem genug, denn neben einer Roten Karte von SG-Neuzugang Vanja Babler und einer diskutierwürdigen Zwei-Minuten-Zeitstrafe in den Schlussminuten gegen Krunoslav Jelinic war vor allem die Schiedsrichterleistung ein große Thema.

"Dazu sage ich am besten gar nichts", meinte der Beilsteiner Trainer und fügte an: "Sonst rege ich mich viel zu sehr auf." Immer wieder gab es Pfiffe gegen die Entscheidungen des Unparteiischen. Schuld an der Niederlage war er aber trotzdem nicht. Denn die hatte sich das Team schon selbst zuzuschreiben. Nach guten ersten fünf Minuten und zwei Toren von Kreisläufer Thorsten Brock, ließen die Hausherren auf einmal den Druck aufs Tor vermissen. Viel zu statisch und zu langsam agierten die Bottwartäler in der Folgezeit und gerieten so immer mehr in Rückstand. Auf den Außenbahnen passierte gar nichts, im Rückraum kam man nicht durch. Die Waiblinger überrannten die Hausherren dafür mit schnellen Tempogegenstößen.

"Wir haben viel zu weit weg von der Abwehr gespielt. Und dann haben wir aus Positionen geworfen, von denen man gar nicht treffen kann. Das waren überhaupt keine richtigen Chancen", meinte Jelinic. Drei Tore von Neuzugang Vanja Babler hielten das Team beim 6:9 aber erstmal im Spiel. Danach verloren die Hausherren völlig das Konzept, so dass sich die Gäste auf 7:12 und zur Halbzeit mit 10:16 absetzen konnten. Das Spiel schien gelaufen - auch, nach den ersten Minuten in Hälfte zwei. Vanja Babler sah in der 38. Minute nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe Rot und Waiblingen überrannte das Team weiter - bis zum 15:25 in der 43. Minute. Auf einmal schien die SG Bottwartal aufzuwachen.

In der Abwehr stand man nun kompakter, so dass einige Ballgewinne in Tore umgemünzt werden konnten. Vor allem Markus Käfer traf in dieser Phase vom Kreis. Max Vogel brachte zudem Tempo ins Spiel und das wirkte. Beim 26:30 schöpften alle wieder Hoffnung, doch dann musste Michael Stettner nach einem Foul mit zwei Minuten vom Feld, Jelinic diskutierte und bekam ebenfalls zwei Minuten, so dass die Aufholjagd in Unterzahl beendet war. "Das war mein Fehler. Ich hätte einfach ruhig sein sollen", gab der Spielertrainer später zu, meinte aber auch: "Wir haben durchgehend zu viele Tore bekommen. Uns hat in der Abwehr ein Dirigent gefehlt."

SG Bottwartal: Hoffmann, Tolic, Neumann - Jelinic (1), Vieler (6/2), Brock (3), Vogel (2), Käfer (6), Müller (2), Stettner (2), Babler (3), Weiberle (3), Frank, Kurz, Widmann.
Quelle: Stuttgarter Nachrichten



Weiter [Alt+c]Zur Übersicht [Alt+x]Zurück [Alt+y]

Suche

Anschrift

VfL Waiblingen 1862 e.V.
Abt. Handball
Oberer Ring 1
71332 Waiblingen

Telefon:
07151 98221-0

E-Mail:
handball@vfl-wai...

 


ITOGETHER