VfL Waiblingen - Gesamtverein

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12.09.11 - Frauen 1

„Gib her!“ – „Nix da!“ Christina Stockhorst (VfL Waiblingen) behauptet den Ball. Bild: Steinemann

„Gib her!“ – „Nix da!“ Christina Stockhorst (VfL Waiblingen) behauptet den Ball. Bild: Steinemann

Sieg mit leichtem Motorstottern

Handball, 3. Liga Frauen: VfL Waiblingen – TV Grenzach 30:22

Erfolgreicher Start der Drittligahandballerinnen des VfL Waiblingen in die neue Saison: Die Mannschaft von Trainerin Kerstin Zimmermann gewann in der heimischen Rundsporthalle ihr erstes Spiel sicher mit 30:22 (17:12) gegen den TV Grenzach. Die VfL-Abwehr zeigte sich dabei recht stabil, der Angriffsmotor stotterte noch etwas.

Nach kurzen Begrüßungsworten des Waiblinger Oberbürgermeisters Andreas Hesky startete der VfL vor gut 250 Zuschauern in die neue Runde. Rein numerisch lagen schon vor Beginn der Partie die Vorteile eindeutig bei der Heimmannschaft. Denn die Gäste reisten aufgrund von Verletzungen und fehlenden Spielberechtigungen wie schon im Vorjahr nur mit einer Rumpftruppe an.

Dank der glänzend aufgelegten Tanja Pfahl und dem ebenfalls torgefährlichen Neuzugang Christiane Haas führte der VfL nach knapp zehn Minuten schon mit 6:3. Doch ganz so locker sollte es für den VfL dann doch nicht werden. Und das, obwohl sich beim TV Grenzach nach einer Viertelstunde auch noch die ehemalige polnische Nationalspielerin Monika Pelka-Fedak am Sprunggelenk verletzte. So saß TV-Trainer Michael Matschenz nun alleine auf der Auswechselbank.

Das in der letzten Saison so erfolgreiche Tempogegenspiel des VfL blitzte zum Saisonauftakt jedoch nur phasenweise auf. Dazwischen gab es immer wieder ungenaue Pässe und technische Fehler, die den Spielfluss unterbrachen. Auffälligste Spielerin bei den Gästen war die quirlige Paola Ekuba. Insgesamt sieben Mal netzte sie im Kasten des VfL ein, war damit erfolgreichste Feldtorschützin der Partie.

Nach dem 8:7-Anschlusstreffer legte Waiblingen einen Zwischenspurt ein. Mit einem 5:1-Lauf zur 13:8-Führung erarbeitete sich der VfL hier die Grundlage für den späteren Erfolg.

Nach dem Seitenwechsel (Halbzeitstand 17:12) agierte die Heimmannschaft jedoch wieder etwas schwächer. Die unermüdlichen Gäste verkürzten zum 19:15. Dann trumpfte Tina Stockhorst auf und läutete mit ihren drei Treffern in Serie die beste VfL-Phase im zweiten Durchgang ein. Über die Spielstände von 22:15 und 25:16 schraubten die Stauferstädterinnen das Ergebnis bis auf 29:18 (55. Minute).

Als Torschützin reihte sich hier auch die erst 16-jährige Katharina Winger ein, die mit einer Trefferquote von 75 Prozent einen guten Einstand beim VfL hatte. Das Waiblinger Publikum machte nun auch gute Stimmung in der „facegelifteten“ Rundsporthalle.

In der Schlussphase häuften sich dann jedoch wieder die technischen Fehler der Waiblingerinnen. Diese konnte sich VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann in der anschließenden Pressekonferenz nur durch eine gewisse Nervosität erklären, die sich bei ihren Spielerinnen zum Saisonauftakt aufgebaut habe. Sie gehe jedoch davon aus, dass diese im weiteren Rundenverlauf geringer wird. Der Auftaktsieg sollte dabei helfen.

Gästecoach Michael Matschenz war angesichts der begrenzten personellen Möglichkeiten trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr, als sein Team bei ähnlichen Voraussetzungen in der Rundsporthalle noch 50 Gegentore kassierte, zeigte sich sein international gemischtes Team deutlich verbessert.

VfL Waiblingen: Blum, Petersen, Grabowsky; Öztürk (1), Klein (3), Pfahl (9/4), S. Heinz (2), Brugger (2), Haas (3), Winger (3), Bast (1), Stockhorst (5) und Padutsch (1).

Quelle:ZVW

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Und das schreibt unser Gast der TV Grenzach
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Minikader hält sich wacker

Grenzacher Handballerinnen verlieren in Waiblingen 22:30.

HANDBALL (jd). Mit einer Auswärtsniederlage sind die Handballerinnen des TV Grenzach beim VfL Waiblingen in die neue Saison in der Dritten Liga Süd gestartet. Indes hielten sie jene mit 22:30 (12:17) in Grenzen. Denn angesichts der argen Personalnöte hätte der Auftakt auch mit einem Debakel enden können.

Schließlich reisten die Grenzacherinnen mit einem Minikader von lediglich acht Feldspielerinnen und einer Torfrau an. Dies war ein bereits bekanntes Gesicht. Denn Aniko Szrnka stand bereits vor zwei Jahren beim TVG zwischen den Torpfosten, ehe sie im Frühjahr 2010 ihre Karriere beendete und mit ihrem Freund nach Reutlingen zurückzog. Dort wohnt sie zwar auch weiterhin, doch zeigte sich die einstige Torfrau des TuS Metzingen noch einmal bereit, dem TV Grenzach aus einer großen Patsche zu helfen. Denn die Schweizerin Simone Allemann war wie erwartet beruflich verhindert und hat sich zu allem Unglück auch noch verletzt. "Wir haben Aniko kurzerhand am Freitag noch einmal verpflichtet", sagte TVG-Trainer Michael Matschenz. Indes sei nicht klar, wie es jetzt mit ihr weitergeht. "Eigentlich ist es nicht praktikabel, dass sie weiterhin für uns spielt, aber wir müssen das Ganze nochmal genau ausloten."

Außerdem waren die Neuzugänge Renata Kocsis, Ana-Maria Stoica und Bianca Tiganus noch nicht spielberechtigt. Zu allem Unglück verletzte sich Monika Pelka-Fedak bei einem Zusammenprall mit einer Waiblingerin so schwer am Knie (20.), dass sie ausscheiden und Grenzach mit nur sieben Akteuren durchspielen musste. Trotzdem hielt sich die Abwehr lange Zeit recht gut im Positionsspiel gegen den starken Waiblinger Rückraum. "Aber im Angriff haben wir zu viele technische Fehler gemacht, die Waiblingen zu etlichen Tempogegenstoßtoren nutzte", bilanzierte Matschenz. "Doch sehe ich nicht so schwarz, wenn nächste Woche die anderen Neuzugänge dazustoßen."

Spielfilm: 3:0, 3:3, 6:3, 7:6 (12.), 13:8 (20.), 17:12. – 22:15(40.), 25:16 (45.), 29:19, 30:22.

Quelle: Badische Zeitung



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