VfL Waiblingen - Gesamtverein

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09.09.11 - Frauen 1 -

Zurück beim VfL: Ronja Grabowski. Bild: Schrade

Zurück beim VfL: Ronja Grabowski. Bild: Schrade

Ronja Grabowski kehrt zurück

Handball, 3. Liga, Frauen:
VfL Waiblingen startet gegen den TV Grenzach

So schnell kann’s gehen. Eigentlich hatten die Waiblinger Frauen auf dieser Position keinen Handlungsbedarf, nun gehen sie mit drei Torhüterinnen in die Saison. „Ronja kam auf uns zu, nachdem klar war, dass Kickers/Sindelfingen nicht antreten wird“, sagt VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann. Grabowski habe unbedingt weiterspielen wollen. „Und wenn sich so eine einmalige Gelegenheit bietet, darf man nicht Nein sagen.“ Zimmermann glaubt, dass ihr Team nun noch schwerer auszurechnen ist. „Wir haben drei Torhüterinnen, und jede hat eine andere Spielweise.“

Ihr Debüt im VfL-Dress muss die 22-Jährige aller Voraussicht nach verschieben. Wegen einer Sommergrippe war sie bis einschließlich heute krankgeschrieben.

Zum Saisonauftakt hat der Spielplan den Waiblingerinnen ein Heimspiel beschert. Hinter der Leistungsstärke des Gegners steht allerdings ein dickes Fragezeichen. Und das, obwohl die Waiblingerinnen auch in der vergangenen Saison gegen den TV Grenzach spielten. Das Team des Vorjahres hat mit dem aktuellen nicht mehr viel gemeinsam.

15 Spielerinnen umfasst der Kader, darunter sind gerade einmal drei Deutsche. Ansonsten geht’s quer durch Europa: zwei Norwegerinnen, zwei Rumäninnen, eine Schweizerin, eine Ungarin, eine Französin, eine Serbin, eine Polin und eine Slowakin.

Das Trainerteam Michael Matschenz und Daniela Filip hat also eine Menge Arbeit, aus diesen Individualistinnen eine Mannschaft zu formen. Neu im Team sind unter anderem die 19-jährige slowakische Junioren-Nationalspielerin und Linksaußen Petronela Kovacikova und Monika Pelka-Fedak. Die 33-jährige polnische Ex-Nationalspielerin kam vom Erstligisten Start Elbag.

VfL-Trainerin Kerstin Zimmermann warnt davor, die Resultate der vergangenen Saison als Maßstab zu nehmen. Da fegten die Waiblingerinnen den TVG in der Rundsporthalle mit 50:26 aus der Halle. „Das müssen wir ganz weit wegschieben“, sagt sie. Sie habe Respekt vor dem Spiel, sei aber „positiv“ eingestellt. „Ich habe Vertrauen in meine Spielerinnen, wir haben eine gute Mannschaft.“ Das erste Spiel werde bereits in etwa zeigen, wie weit ihr Team sei. „Ich sehe das schon als eine Standortbestimmung.“

Ein Sieg zum Auftakt wäre natürlich Gold wert für die Waiblingerinnen, zumal es die nächsten Aufgaben in sich haben. Am zweiten Spieltag geht’s zum Zweitliga-Absteiger HSG Albstadt, dann kommt die SG Haslach-Herrenberg-Kupppingen zum Derby, ehe mit dem FSV Mainz ein weiterer Absteiger wartet.

Kerstin Zimmermann kann ihr bestes Team aufbieten.

@ Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos@ Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos

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Und das schreibt unser Gast der TV Grenzach
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Eine Saison mit vielen Fragezeichen
Handballerinnen des TV Grenzach starten beim VfL Waiblingen in die Dritte Liga / Acht Neuzugänge im Team.

HANDBALL. Richtig greifen und fangen kann Antje Matschenz den Ball noch nicht. Schließlich ist es erst wenige Wochen her, dass sie sich den kleinen Finger ihrer Wurfhand gebrochen hat. Und um die Hand und alle Finger nach ihrer Operation weit zu spreizen, reicht es noch nicht wirklich. Somit steht ihr Einsatz beim Saisonauftaktspiel der Handballerinnen des TV Grenzach am Samstagabend in der neuen Dritten Liga beim VfL Waiblingen noch in Frage.
Das hindert die Linkshänderin, die in der Sommerpause nach der Heirat mit Trainer Michael Matschenz ihren Mädchennamen Bauer abgelegt hat, allerdings nicht daran, anderweitig kräftig zuzupacken – und dabei trotzdem viel Gefühl zu entwickeln. Jedenfalls nahm sie dieser Tage bei der Saisonvorstellung des Grenzacher Teams und einem Besuch im Sportstudio von TV Südbaden erneut einen Eishockeyschläger in die Hand und übte sich mit einem Puck im Torwandschießen. Und siehe da: Gleich zwei von drei Schüssen fanden den Weg ins kleine Loch. Damit gewann sie immerhin 500 Euro für die Handballjugend des Vereins. Zugleich bewies Antje Matschenz, dass dies kein Zufall war. Denn bereits in der vergangenen Saison gelang ihr dieses nicht allzu häufige Kunststück.

Allerdings dementiert die Rückraumschützin einen Wechsel der Sportart vehement. Auch in der neuen Runde wird sie also nicht den Eishockeyschläger schwingen, sondern vielmehr den Handball ins Tornetz versuchen zu werfen. Die Grenzacherinnen dürften dies gerne hören. Schließlich ist ihr Kader nicht allzu üppig bestückt. Überdies wurde er einer kräftigen Runderneuerung unterworfen. Und Antje Matschenz gehört zu den wenigen Spielerinnen in der Mannschaft, die noch aus der abgelaufenen, äußerst schwierigen Saison übrig geblieben sind. Das Gleiche gilt für Alexandra Wittler, die trotz etlicher schwerer Verletzungen ein weiteres Mal einen Rücktritt vom Rücktritt ins Auge gefasst hat. "Die Stimmung im Team ist so gut und ich fühle mich auch wieder fit, da lohnt sich ein Comeback", betont die Kreisläuferin. Dritte im Bunde der Verbliebenen ist Andjela Stupar. Hinzu kommen die Schweizer Torhüterin Simone Allemann, die erst am Saisonende zum Team stieß.

Gleich acht neue Gesichter zieren das neue Mannschaftsfoto. Darunter sind neben erfahrenen Spielerinnen wie der 33-jährigen Polin Monika Pelka-Fedak auch einige junge Akteure. Für das neu zusammengewürfelte Team bedarf es sicherlich noch einiger Zeit, um sportlich zusammen zu finden. Michael Matschenz sieht denn auch den VfL Waiblingen am Samstag als klaren Favoriten. Der Vorjahresvierte verfügt zwar ebenfalls nur über einen kleinen Kader. Doch jener ist nahezu beisammen geblieben und entsprechend eingespielt. Es gelte daher, sich "erhobenen Hauptes aus der Affäre zu ziehen".

Dies umso mehr, als der TVG-Coach schon froh ist, "am Samstag überhaupt ein spielfähiges Team zusammen zu bekommen". Zumal noch nicht alle Spielerinnen spielberechtigt sind. Zudem fehlen in Simone Allemann (Urlaubssperre) und Sigrid Nordvoll (beruflich verhindert) zwei Torhüterinnen. Klar ist mittlerweile auch, dass Stefanie Jung den Verein berufsbedingt verlassen wird, da sie wohl in Bayern ein adäquates Jobangebot annimmt. Gleiches gilt für Maren Zimmer, Neuzugang aus Aldekerk, die sich kurzfristig nach Düsseldorf verabschiedet hat.

Immerhin gibt es drei weitere Neuzugänge im Grenzacher Aufgebot: die 18-jährige Ungarin Renata Kocsis (Flügel/ Kreis), die zuletzt in der Jugend bei einem Verein im schwedischen Skuru spielte. Überdies im Rückraum die 1,98 Meter lange Rumänin Ana-Maria Stoica (24), die vom Erstligisten Tomis Constanta kommt. Und schließlich als Allrounderin deren Landsfrau Bianca Tiganus (26), die zuletzt das Trikot von CKF Prishtina im Kosovo trug. "Wir müssen aber nach dem Abgang von Maren Zimmer sicher personell noch etwas tun", erklärt Michael Matschenz, der die Dritte Liga für deutlich stärker als im Vorjahr hält, nicht zuletzt durch die vier Zweitliga-Absteiger HSG Albstadt, SV Allensbach, FSV Mainz 05 und SG Mainz-Bretzenheim sowie den enorm starken Aufsteiger TV Nürtingen.

TV GRENZACH
Abgänge:
Julia Diehl (SV Allensbach), Lydia Kunkel (Bremen), Stina Mirau (pausiert), Juliane Karras (unbekannt), Natasa Gál (TS Ottersweier), Krisztina Bògath (zurück nach Ungarn), Dorina Carbune (zurück in Türkei), Stefanie Jung (unbekannt).

Zugänge: Anne Wild (VTV Munden heim), Paola Ekuba (HBC Kingersheim), Monika Petka-Fedak (Start Elbag/Polen), Bianca Socol (C.S.S. Vitorul Cluj/ Rumänien), Petronela Kovacikova (Issy-les-Moulineaux), Renata Kocsis (Skuru/Schweden), Ana-Maria Stoica (Tomis Constanta/Rumänien), Bianca Tiganus (CKH Prishtina/Kosovo).

Kader: Simone Allemann, Sigrid Nordvoll, Bianca Socol (alle Tor), Anne Wild, Antje Matschenz, Monika Pelka-Fedak, Paola Ekuba, Arnhild Holmlimo, Alexandra Wittler, Andjela Stupar, Petronela Kovacikova, Renata Kocsis, Anna-Maria Stoica, Bianca Tiganus. Trainer: Michael Matschenz.

Quelle: Badische Zeitung



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